Musik braucht Freiräume Soliparty 19.11. 22h @Vetomat

Die Musik braucht Freiräume-Demo zur fête de la musique 2011 hat immer noch ein paar mittelgroße Schulden zu bezahlen und damit das nicht so traurig klingt machen wir ne Party draus!

Auf die Ohren:

+ Nicorus
+ Kai Kani
+ Raving Mad Carlos
++ Special Guests

Dazu gibts lecker Vetospezial und was sich sonst noch so mixen lässt…

Rock n Roll!

MBF Soli Plakat

Demo-Route

Hier ist die Demo-Route:

Rigaer Str. 6/7 – Rigaer Str./Proskauer Str. – Proskauer Str./Frankfurter Allee – Frankfurter Allee/Kinzigstr. – Kinzigstr./Scharnweberstr. – Scharnweberstr/Mainzer Str.- Mainzer Str/Boxhagener Str. – Boxhagener Str./Simon-Dach-Str. – Simon-Dach-Str./Grünberger Str. – Grünberger Str./Warschauer Str. – Warschauer Str. Höhe RAW-Tempel

Start: 22h es geht pünktlich los!

Das Plakat 2011 ist da!

Mussik braucht Freiräume - Plakat - 21.06.2011

So Leute hier ist das Plakat! Das Datum, also der 21.06. und Jack Dupon aus Frankreich sind uns auf dem Plakat unterwegs verloren gegangen – die sind aber trotzdem dabei =) Wir bessern nochmal nach…

Musik braucht Freiräume am 21. Juni 2011

Es geht in die zweite Runde!

Ab 14h auf dem Convoi, Rigaerstr. 6/7

Wir laden ein und rufen auf – „fête de la musique“ selber machen! Für endlos viel freie Musik und Kultur auf den Straßen jeden Tag und überall – gegen Anmeldepflichten, Kommerzialisierung, GEMA, Dresscodes, Konsumzwang und das Übliche!

Kommt vorbei und bringt Instrumente, Jongliersachen, mobile Soundsysteme und was man noch so brauchen könnte mit!

Ab 22h haben wir wieder eine Nachttanzdemo quer durch den Kiez angemeldet, über deren Anmeldung wir euch hier schon einmal informieren, zu der wir im Einklang mit den Gesetzen aber erst ab Samstag um 16h offiziell aufrufen ;-)

Her mit dem schönen Leben!

Bühnen-Line-Up

On Stage ab 14h

KP (Rotz-Punk) kp-punkrock
Menkenke (HC) gibt keine website
Dörtbirds (Dört-Punk) doert-birds.de.ms
Jack Dupon (Prog-Rock) jack-dupon-rock-progressif.net
Yph (Stoner Rock) gibt keine website
Kings of Spreedelta (Swing n Blues) facebook.com/Kings-of-Spreedelta
Walakatah (Chanson-Ska) walakatah.com

Mit musikalischen und technischem Support von Cyberrise Soundsystem und yaya23 yaya23.net

Nachttanzdemo – Text der Anmeldung

Angaben zur Versammlung/zum Aufzug
Versammlungsthema:

Wir richten uns mit der „Musik braucht Freiräume“-Demonstration gegen: Eine nach unserer Ansicht nicht mehr zeitgemäße Gesetzgebung im Bezug auf sog. Nachtruhe, Rühestörung und Lärmbelästigung. Gegen die mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbarenden „Tanzverbote“ an christlichen Feiertagen. Gegen den Alleinvertretungsanspruch der GEMA als selbsternannten Rechteverwerter von Musik(-kultur) und die Existenz der GEMA im allgemeinen. Gegen die Anmeldepflicht politischer Demonstationen im Allgemeinen und die Notwendigkeit einer sog. Ausnahmegenehmigung nach 22Uhr für musikalische Veranstaltungen unter freiem Himmel und politische Demonstationen insbesondere dann, wenn Musik Ausdruck der politischer Forderungen ist. Gegen die Beschneidung unserer persönlichen Freiheit, indem im letzten Jahr die „Musik braucht Freiräume“-Demonstration nur bis 23Uhr genehmigt und die Musik unter Androhung unmittelbaren Zwangs, ergo unter Gewaltandrohung vorzeitig abgestellt werden musste.

Wir fordern zeitliche und örtliche Freiräume für Musik, als wichtigen, selbstverständlichen und frei zugänglichen kulturellen Ausdruck von Menschen, die ihre Selbstentfaltung und persönliche Entwicklung selbst bestimmen. Insbesondere im Hinblick auf die, zu kritisierenden, arbeitsweltlichen Realitäten – Schicht-, Nacht- und Wochenend-, sowie Feiertagsarbeit bestimmen zunehmend das Arbeitsleben, gerade prekär beschäftigter Menschen – und unseren Anspruch unser Leben frei und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, fordern wir die Abschaffung einer sog. „Ruhestörungsgesetzgebung“, die als Relikt einer konservativ geordneten Wertegesellschaft überlebt hat, sowie der in den Landesgesetzen immer noch verankerten grundgesetzwidrigen „Tanzverbote“. Als ein erstes kleines Zeichen des guten Willens fordern wir, dass am Tag der „fete de la musique“ als größte dezentral organisierte und getragene Musikveranstaltung des Jahres in Berlin die Anmeldepflicht musikalischer Darbietungen, sowie die Begrenzung dieser bis maximal 22Uhr aufgehoben wird.

Wir fordern die Auflösung der nur noch als Bremsklotz kultureller Entwicklung von Bedeutung seienden GEMA und die Verurteilung der Verantwortlichen zu mindestens einer Stunde ehrenamtlicher Arbeit pro Arbeitsstunde für die GEMA. Wir verstehen Musik im speziellen und im allgemeinen sämtliche kulturellen Errungenschaften als ideelles, nicht verkäufliches Gemeingut, das durch fortschreitende Kommerzialisierung und die „Produktion“ von Kultur unter Gesichtspunkten einer möglichst gewinnbringenden Verwertbarkeit, zunichte gemacht wird.

Als emanzipierte Menschen fordern wir das Recht unsere Meinung zu jeder und bis zu jeder Zeit und an jedem uns passend oder sinnvoll erscheinenden Ort in einer uns passend oder sinnvoll erscheinenden Form ohne Anmeldung friedlich kund zu tun. Wir richten uns gegen Gewalt und im Hinblick auf die friedlich verlaufene Demonstration im letzten Jahr protestieren wir insbesondere gegen die Gewaltandrohungen seitens der Berliner Polizei mit der die Abschaltung des Soundsystems erzwungen wurde.

Datum der Versammlung: 21.06.2011
Anfangszeit der Versammlung: 3 Std
Voraussichtliche Endzeit der Versammlung: 22h bis 01h

Versammlungsort/Demonstrationsstrecke:
Start: Rigaer Str. 6/7: Auftakt: 10 min – Rigaerstr./Liebig – Liebigstr./Eldenaer Str. – Eldenaer Str./ Am Viehhof – Zur Marktflagge/Zur Waage – Zur Marktflagge/Richard-Ermisch-Str: Zwischenkundgebung: 5-10 min – Richard-Ermisch-Str/Eldenaer Str. – Eldenaer Str./Proskauer Str – Proskauer Str/Rigaer Str – Rigaer Str./Frankfurter Allee – Frankfurter Allee/Colbestr. – Colbestr./Boxhagener Str. – Boxhagener Str./Neue Bahnhofstr. – Neue Bahnhofstr./Sonntagstr. Zwischenkundgebung: 5-10 min – Sonntagstr./Wühlischstr. – Kopernikusstr./Warschauer Str. – Abschlusskundgebung 10-15 min: Warschauer Str auf Höhe und auf der Seite des RAW-Geländes

Erwartete Teilnehmerzahl: 600
Werden Ordner eingesetzt?: nein
Wenn ja, wieviel Ordner:
Sollen Lautsprecher/Megaphone eingesetzt werden?: ja
Werden Fahrzeuge mitgeführt?: ja
Wenn ja, wieviel Fahrzeuge: 1
Wenn ja, welche Art von Fahrzeugen: Pritsche, 3,5t fährt mit Schrittgeschwindigkeit
Sind weitere Aufbauten/Gegenstände geplant?: ja

Wenn ja, Beschreibung der Aufbauten/Gegenstände:
Auf der Ladefläche werden DJ_anes selbst produzierte Musik auflegen. Dazu werden ein Soundsystem sowie Plattenspieler installiert. Die Boxen sind nach hinten ausgerichtet.

Sonstige Angaben zur Versammlung:
Die erwartete Teilnehmerzahl von 150 Menschen wurde mit etwa 600 Teilnehmern im letzten Jahr um ein vielfaches übertroffen. Unsere Kernforderung, die Abschaffung einer sog. ‚Ruhestörungsgesetzgebung‘ ist folglich ein Thema großen öffentlichen Interesses. Auch bewegen sich viele Menschen, die wir erreichen wollen noch nach Mitternacht auf den Straßen, weil sie Folgeveranstaltungen der ‚fête de la nuit‘ besuchen. Um unserer Forderung Ausdruck zu verleihen müssen wir die Demonstration aus diesem Grund in diesem Jahr bis 1 Uhr durchführen. Die Belastung für die Anwohner bleibt gering, da der Demonstrationszug sich zügig bewegt, die Lautsprecher auf dem Fahrzeug nach hinten ausgerichtet sind und der Emissionsschallpegel durch die Ausbreitung der Schallwellen fast exponentiell abnimmt.

Die Anmeldung wurde abgesandt!

Video

Nightdanceparade
Online at: Slig.Laramies.com from VJ Cyper

Bericht 2010

Ca. 300 Leute über den Tag, bei den Konzis und zum Chillout auf dem Convoi, von 14 bis 22Uhr.
Ca. 800 Leute auf der Nachttanzparade – Nachttanzdemo durch Friedrichshain von 22 bis 0Uhr.
Ca. 200 Leute in der Nacht auf der Party im AboutBlank.
Alles in Allem also über 1300 People die mitgemacht und sich dem drögen Einheitsbrei entzogen haben.
Danke für Euren aktiven, die tiefste Nacht durchtanzenden Beitrag! Weiter so.
Denn jetzt war die Zeit und der Ort um der Forderung nach einem guten, wahren, schönen Leben symbolischen – wenn auch nur kurzen – Ausdruck zu verleihen.
Wir meinen, dasz diese Demo für alternative, emanzipatorisch denkende Menschen nur ein kleiner Schritt aus dem Alltag heraus gewesen sein kann und hoffen Ihr habt die besten Eindrücke mitgenommen um selbst weitere Aktionen zur Re-Aneignung vom „Recht auf Stadt“ und „Kultur“ zu machen.
Ein ausführlicher Bericht und Videolink wird in Kürze dazu hier erscheinen.
Wer Bilder oder Videos gemacht und hochgeladen hat, möge uns die Links dazu gerne schicken.
Den Bericht veröffentlichen wir auch auf Indynormalo.de und Indy.Linksunten. Wer lieber dort Daten hochlädt kann das anschließend gerne machen.
Mailto: musikbrauchtfreiraeume_(at)_linuxmail_(dot)_org
Wer Lust auf Politik und Party jenseits vom Massen-Spektakel hat kann sich gerne bei uns melden.
Eure AndersLebenden

Plakat

Text der offiziellen Anmeldung

Die Themen, Forderungen, Gründe:

- wir richten uns mit der Demonstration u.a. gegen eine, unserer Ansicht – als demokratischer Teil der Gesellschaft – nach, nicht mehr zeitgemäße Gesetzgebung, z.B. im Bezug auf „Ruhestörungen“ und fordern damit eine entsprechende Anpassung, bzw. demokratische Änderung der Gesetze. Insbesondere die Uhrzeit “22Uhr” (10Uhr abends), sowie die sog. “kirchlichen” Feiertage, wie den Karfreitag und sog. Tanzverbote, halten wir aufgrund der allgemeinen Arbeitsbedingungen und sich ständig ändernden und wachsenden Bedürfnisse einer Mehrheit von Menschen, in der BRD und gerade auch in Berlin, für stark überholt, bzw. überholungsbedürftig.

- wir fordern zeitliche und örtliche Freiräume für (freie) Musik als wichtigen, universell verständlichen und zugänglichen kulturellen Ausdruck von Menschen für Menschen die ihre freie Selbstentfaltung und persönliche Entwicklung selbst bestimmen und dabei nicht ökonomisch Abhängig, z.B. vom Immobilienmarkt unabhängig, sein wollen. Der öffentliche Raum – der Straße – ist darum für uns der Ort der Wahl um diesen Forderungen Ausdruck zu verleihen und eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen. Da zu dieser Zeit “Hochbetrieb” des Massentourismus auf der Simon-Dach-Str. sein wird, möchten wir mit diesem Zug auch explizit durch diese stark besuchte Zone der (sinnbildlichen) Kommerzialisierung des “Kiezes” ziehen.

- wir protestieren des Weiteren implizit dagegen, dass die „Fête de la Musique“ als größte jährlich, dezentral organisierte und getragene Veranstaltung (in) der Stadt, anders als, von den stärksten Parteien, politisch gewollte und, damit, vom Bezirk mitgetragene Veranstaltungen, wie das „Myfest“ und der „Karneval der Kulturen“, keine Ausnahmegenehmigung bekommt und das eine sog. Ausnahmegenehmigung als solche überhaupt erforderlich ist.

- wir richten uns damit im Allgemeinen gegen die mainstreampolitische und kommerzielle Verwertung von Musik, die wir als unantastbares kulturelles Gemeingut der Menschen die sie machen für die Menschen für die sie sie machen und eben nicht als (verkäufliche) Ware, verstehen. Musik gehört zu den ältesten kulturellen Errungenschaften der Menschheit und sollte auch als solche verstanden werden. Mit der zunehmenden auf Verkauf und Profit ausgerichteten Verunkulturisierung von “Kultur” und Musik, durch die Kultur- und Musikindustrie, wird dies von diesen elitären Interessensgemeinschaften zunichte gemacht. Dagegen protestieren wir.

- wir fordern deswegen dagegen die Erhaltung bestehender und die Schaffung weiterer, nicht kommerzieller Verwertbarkeit, d.h. der gegen Menschen gerichteten Profitorientierung, unterliegender, sozialer kultureller Freiräume. Wie z.B. Die zu stärkende Nutzung durch gemeinnützige Kultur-Vereine, (neue) öffentliche soziale Teilkörperschaften, o.ä..

Das Programm, der geplante Ablauf der Versammlung und des Zuges:

- zu den obigen Themen wird es an drei Punkten des Zuges Redebeiträge geben: zum Auftakt, bei der Zwischenkundgebung und bei der Abschlusskundgebung.

- während des Zuges wird auf der Pritsche/Ladefläche eines kleinen 3,5t Kastenwagens (unter LKW-Klassifikation) ein DJ seine eigene,
selbstproduzierte Musik auflegen und damit ein Liveset gemeinfreier Musik spielen. Der Wagen wird dazu mit Schrittgeschwindigkeit fahren.

Ironiemodus an: Denn wir stehen ja schließlich auf dem Boden der Bürgerlichkeit (Ironiemodus aus).

Lineup

Following Bands Djs and Soundsytems will rock the Convoi on Monday:

+ Django Lassie djangolassi.de
+ Cyclown Circus myspace.com/cyclowns
+ Confus confus.warumnicht.org
+ Marie Rottenova punk.zeroteam.sk
+ Met myspace.com/metberlin

+ The Tunk myspace.com/thetunk
+ Cyberrise cyberrise.de
+ R2D2 myspace.com/dirtyraggasquad

+ Support by special Guests

Alternative „Fete de la Musique“

Start: 14Uhr Wagenplatz Convoi
Punkrocknroll
Siehe: http://stressfaktor.squat.net/adressen.php?loc=3631

Weiter gehts ab 22Uhr mit der „Nachttanzdemo“ für freie Musik, Freiräume und Kultur
Liveset DJ mit gemeinfreier Musik vom Cyberrise Soundsystem
Endpunkt: Markgrafendamm Ostkreuz

Danach Aftershow- Freetek- Elektroparty im ://about blank:
http://www.myspace.com/aboutparty

Siehe auch:
http://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=21062010
und:
http://hausbesetzungsgeschichteberlin.blogsport.de/2010/06/05/tag-und-nachttanz/

Flyer:
http://www.omgwtfbbq.eu/data/musikbr2.rar

Pictures folgen.

Demo-Route

Da gehts lang: hier klicken (GoogleMaps)

OpenStreetMap

Redebeiträge

Anhören:
+
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