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Lernen von den Specials

„Lernen von den Specials
… im Guten wie im Schlechten. Ein Wegweiser für linke Gruppen. Von Katrin Hildebrand

Es war einmal eine Band. Sie war berühmt und albern, politisch und witzig, libidinös und irgendwie verloren. Trotz des Rummels, der um sie herrschte, trotz ihrer bis ins Detail gestylten eitlen Outfits mit Porkpie-Hut, Anzug, Loafers und Doc Martens, blieb sie greifbar, nah am Menschen, nah an der sozialen Realität, nah an den meisten, die ihr zujubelten und mit ihr tanzten. Vier Jahre lang hielt die Band durch. Dann hassten sich ihre Mitglieder, beneideten einander, schlugen mit Gitarren auf Orgeln, hörten auf zu reden, intrigierten, bis sich drei schließlich still, heimlich und leise davonschlichen und ihre eigene, kaum mehr bedeutsame Sache machten. Einige wenige Verbliebene bäumten sich mit letzter Kraft noch einmal auf – um zu implodieren.

Die Geschichte der Specials aus Coventry ist prototypisch für das klassische Musikgeschäft. Immer wieder kam es zu kontroversen Ausstiegen und Auflösungen – von den Beatles über Oasis bis zu Modern Talking. Doch da die Specials nicht nur Musik machten, sondern von Anfang an Anspruch auf progressive politische und soziale Relevanz erhoben, sind sie auch prototypisch für Gruppen, die das tun, seien es Künstler oder Politaktivisten. Materiell betrachtet, wirkten auf die Ska-Band mit ihren antirassistischen, sozialistischen und gesellschaftskritischen Songs ähnliche Kräfte wie auf linke Gruppierungen. Der unablässige Wettbewerb, der Kampf um Pfründe und Einfluss, die ewige Angst vor dem persönlichen Untergang, machen keinen halt vor jenen, die genau das kritisieren, dagegen angehen und die Zusammenhänge ansatzweise verstanden haben. Ein rationales Bewusstsein schafft noch kein psychisches Bewusstsein, noch kein Vordringen in Sphären jenseits von Verstand, Vernunft und reiner Argumentation. Wer die Theorie des Kapitals, des Patriarchats und anderer menschlicher Gewalt- und Zwangssysteme kapiert hat, beherrscht deswegen noch lange nicht die psychische Praxis eines neuen sozialen Umgangs. Die Gesetze des bestehenden Elends haben sich tief im Unbewussten internalisiert.

In linken Politgruppen gibt es immer wieder Konflikte. Sie selbst – und meist auch Außenstehende – betrachten diese Konflikte gerne nur als Resultate inhaltlicher Positionen. Oft aber gibt es schnelle, ja, urplötzliche Positionswechsel innerhalb von Kollektiven, die nicht notwendig deduktiv verstehbar sind. Womöglich sind einige dieser Probleme viel grundlegender als der Austausch von Argumenten: materiell bedingt, gesellschaftlich manifestiert und auch an einer Popgruppe erkennbar, die vielversprechend startete und zerfleddert endete.

Es gibt viele linke Bands. Einige plumpe, einige elegante – und viele deutlich reflektiertere, dialektischere, intellektuellere als die Specials. Was sie in ihrer aufstrebenden Phase jedoch auszeichnete und ihnen eine einmalige Kraft verlieh, war ihre soziale Vielfalt. In die linksintellektuelle Sphäre übertragen, saß da eben nicht das Grüppchen antideutscher Bürgersöhne, die alle schon heimlich auf die Unikarriere und die Professur schielen, davor aber noch mal mächtig radikal vom Leder ziehen, um in ihrer männlichen Peergroup einen Spitzenplatz einzunehmen – oder zumindest das Lob der Patriarchen einzustreichen.

Bei den Specials trafen Welten aufeinander: Der Special mit der stursten künstlerischen Vision und politischen Position war Keyboarder Jerry Dammers, Sohn eines anglikanischen Geistlichen, überzeugter So-zialist und Antirassist, Exzentriker, eine Art weltanschauliches Wunderkind, erst Mod, dann Hippie, dann linker Skinhead. Schon als junger Teenie agierte er in den Sechzigern gegen die Apartheid und wurde von einem Lehrer als Kommunist beschimpft. Später zählte er das »Mad Magazine« zu den wichtigsten Einflüssen seines Lebens und wich damit, wenn auch leicht scherzhaft, vom klassisch bildungsbürgerlichen Dünkelkanon vieler linker Intellektuelleneliten ab. Einen komplett anderen Hintergrund brachten Toaster und Percussionist Neville Staple und Rhythmusgitarrist Lynval Golding ein: Beide waren als Kinder aus Jamaika nach Großbritannien gekommen. Ihr migrantisches Wissen paarte sich mit Erfahrungen von beinhartem Rassismus – Golding etwa wäre durch eine Messerattacke beinahe gestorben. Staple wiederum verfügte über Street Credibility, er bezeichnete sich selbst (nach einer jamaikanischen Jugendbewegung) als echten »rude boy«. Dazu gesellten sich weitere eigenwillige, seltsame und zum Teil gebrochene Individuen. Stark vereinfacht: ein schwer traumatisierter Leadsänger, ein hochintelligenter Drummer, ein adoptierter Bassist, ein aufbrausender Leadgitarrist, ein Musikus am Kornett, ein kubanischer Rastafari, deutlich älter als der Rest – und gegen Ende noch eine Woman of Colour. Es mischten sich Bürgertum, Unter- und Mittelschicht, sozial Diskriminierte, Künstlertypen und ein religiöser Spinner. Diese Heterogenität zählt sicher zu den Gründen,
warum sich der männliche Spiegel in der Band nie so stark etablieren konnte wie in universitär geprägten, intellektuellen linken Lese- und Vortragsgruppen, wo der Novize dem Patriarchen am liebsten Finger und Geschlechtsorgane abschlecken würde. Bei den Specials gab es keinen Patriarchen, höchstens irgendwann einen Diktator, dem die Untertanen davonrannten.

Erstaunlicherweise ist sogar in klassischen Rockbands der männliche Spiegel – eine Herrenrunde versichert sich gegenseitig des phallischen Glanzes – leicht gebrochen. Durch harte Drogen, durch Egomanie, durch eine homoerotische Hassliebe, vorzugsweise zwischen Sänger und Leadgitarrist, die die anderen Mitglieder auf die Plätze verweist. Ihren Narzissmus lassen die Platzhirsche lieber vom Publikum spiegeln, am Mikrofon und natürlich bei orgiastisch peinlichen Gitarrensoli. Immer wieder ein Lacher: Slashs ausführliches Masturbieren an den Saiten im Schmalzvideo »November Rain« von Guns n’ Roses.

Bei den Specials war das alles ein wenig anders. Zunächst waren sie nicht pathetisch. Und zusätzlich zu ihrer Heterogenität wiesen sie eine für eine Band recht eigenwillige Grundkonstellation auf. Ihr heimlicher Kopf und Visionär sang nicht, verging sich auch nicht an der Gitarre, er spielte Orgel und war, wenn es nicht um die Band ging, tapsig, desorganisiert und mit einem oft missverstandenen Humor gesegnet. Zudem verfügten sie nicht über einen, sondern über zwei Frontmänner und desavouierten so ein bisschen das Führerprinzip des Pop: Sänger Terry Hall litt an Depressionen, inszenierte sich jedoch nicht als Leidender. Er wirkte gehemmt, distanziert. Neville Staple besaß zwar Star-Appeal. Doch er hatte eine Hautfarbe, die nicht der rassistischen britischen Norm entsprach, pflegte eine Kasperlrolle und tanzte zu inbrünstig, um abgeklärt zu wirken. Die vergleichsweise schrullige Besetzung erlaubte es der Band zunächst, bei Konzerten als Kollektiv aufzutreten und Grenzen zu überwinden. Auf der Bühne wuselte es – nicht nur von Musikern, sondern in frühen Tagen auch von Fans. Die Specials erlaubten dem Publikum eine stage invasion. Einige alte Aufnahmen zeigen sogar Momente, in denen die Trennlinie von Künstler- und Zuschauerraum komplett fällt: Dammers Keyboard steht mitten im Publikum, die Tanzenden hindern ihn am Spielen, er lässt es geschehen und tanzt mit.

Dieser kommunistische Ansatz musste scheitern. Nicht nur, weil die stage invasion zu Verletzungen und Saalschlachten führte – meist wegen Trunkenheit und britischer rudeness, aber auch die National Front suchte einzelne Gigs heim und zeigte den Hitler-Gruß. Das Scheitern lag ebenso in der Band begründet: Die Specials hatten ihre nicht-autonomen Publikumssubjekte ebensowenig im Griff wie sich selbst. Denn neben den üblichen Musikbizproblemen – Tournee-stress, Drogen und von allem ein bisschen zuviel – sollten sie rasch merken, dass man das Kollektiv im Kapitalismus zwar gerne postulieren kann, das Postulat aber kippt, sobald die Materie voll zuschlägt.

Wenn das System eine systemkritische Gruppe niederringt, kann das verhältnismäßig harmlos sein und in Streit, Trennung und eine beschädigte Orgel münden wie bei den Specials. Es kann aber auch zur Hölle werden. Unter Druck von außen, unter Extrembedingungen gibt es grob gesagt zwei Möglichkeiten, wobei Möglichkeiten nicht im Sinne von Entscheidungsvielfalt gemeint ist, sondern: Wo fällt die psychologische Gruppendisposition hin? In Richtung Zusammenhalt oder in Richtung Zerstörung? Oft gibt es beides. Wie etwa bei den RAF-Gefangenen in Stammheim. Soweit es die, vorsichtig formuliert, »besonderen« Haftbedingungen erlaubten, arbeitete man zusammen, als vorbereitendes Kollektiv, und trat vor Gericht geschlossen auf. Doch gibt es genügend Hinweise, dass es zwischen den Gefangenen untereinander zu sadistischen Psychodynamiken kam, einzelne fertiggemacht wurden und der Hass, bedingt durch den Druck, die Isolation und die juristischen Entgleisungen des Staates, auch untereinander beizeiten wuchs.

Auf die Specials wirkte der Musikmarkt. Jerry Dammers, den Sozialismus fest vor Augen, wusste das zumindest in der Theorie. In der Praxis rang er verzweifelt um seine Ideale: Auf Tournee weigerte er sich, in fancy Hotels abzusteigen, nächtigte notfalls in Jugendherbergen und trieb den Manager damit in den Wahnsinn. Zudem zog er den Truck der Road Crew einer Bandlimousine vor und nahm notfalls ein Taxi, während die anderen im schicken Großraumwagen reisten. Einmal ließ er sogar Fans, die keine Unterkunft hatten, in seinem Hotelbett schlafen, und legte sich selbst auf den Boden. Auch hatte er seine Kollegen, um mehr Egalität zu schaffen, zunächst mehrfach da-zu animiert, selbst zu komponieren. Der Kapitalismus nämlich unterscheidet zwischen Songwriter und reinem Interpret, zwischen geistigem Eigentum und Handwerk. Wer komponiert und spielt, verdient in ei-ner Band mehr als einer, der nur spielt. Und da schlug die Materie zu, auch bei Dammers: So entbrannte im Lauf der Zeit unter denen, die Stücke schrieben, ein verkappter Kampf um die Royalties. Wie es das Wettbewerbs-system so wollte, erhielt bei einer Maxi die Person die größten Pfründe, deren Werk auf der A-Seite landete. Die B-Seite war weniger lukrativ.

Die allerletzte Maxi, ja, überhaupt die letzte Platte, die die Specials im Original-Line-up aufnahmen, sollte Songs dreier Autoren enthalten: ein Nachtlebenlied von Sänger Terry Hall, das Stück »Why?« von Gitarrist Lynval Golding über die Messerattacke und einen Song namens »Ghost Town« – alle eigentümlich fluffig und zugleich voller Tiefe. Musikgeschichte allerdings schrieb Dammers’ »Ghost Town«. Das Stück landete auf der A-Seite und brachte das Fass zum Überlaufen. Bei den Aufnahmen kam so viel Hass auf den »Diktator« Dammers hoch, dass Leadgitarrist Roddy Radiation ein Loch in die Wand des Studios schlug. Fast hätte der Betreiber und Tontechniker die Band rausgeschmissen. Die Specials gab es daraufhin nur noch sechs Monate. Im Oktober 1981 gründeten Hall, Staple und Golding eine eigene Gruppe und waren weg.

Getrennte Wege

Das Phänomen der Trennung gab es in der Linken Millionen Mal. Oft hatte es inhaltliche Gründe. Oft aber geht es hinter den Kulissen und ganz tief im Inneren um klassische Konkurrenz. Das muss nicht immer der vom Kapital geschürte Kampf um Posten und Pfründe sein, gerade in hochdialektischen Kreisen reicht schon die Konkurrenz um die avantgardistischste Position. So verlieren superintellektuelle Linke im geistigen Schwanzvergleich (Sorry, guys!) schnell jeglichen Bezug zur Materie, indem sie sich gegenseitig in pseudodialektischem Um-die-Ecke-Denken zu übertrumpfen suchen: In sophistischen Wortgefechten mit dem ideologisch gar nicht so weit entfernt stehenden Kombattanten werden schon mal Diktatoren und regierende Dumpfmuffen zu klammheimlichen Aufklärern hochstilisiert, um den Gegnern intellektuelle Überlegenheit zu demonstrieren. Andere linke Zirkel führen einen Kampf um die größte Hingabe (an eine bestimmte »Volksgruppe« oder ähnliches) oder den größten Opferstatus. So zersplittern sich Aktivist_innen in immer kleinere Identitätsgrüppchen und bekämpfen die ihnen nahestehenden Genoss_innen schlimmstenfalls mit größerer Vehemenz als die Nazis.

Zurück zu den Specials. Das Besondere an »Ghost Town« war nicht die Tatsache, dass der Song auf Platz eins der UK-Charts landete. Es ist ein kühles, gespenstisches und musikalisch avantgardistisches Lied gegen den Thatcherismus, die Armut, den Rassismus der britischen Gesellschaft und ihrer Autoritäten. Musikalisch ging Jerry Dammers, wie schon in einigen Songs auf dem zweiten Specials-Album, dessen Erscheinen sich in diesem Jahr zum 40. Mal jährt, über das ursprüngliche Erfolgskonzept der Band hinaus. Ska und Reggae, Postpunk und New Wave waberten zwar noch mit, doch dazu kam eine Art dunkler Loungejazz. Dammers hatte lange dafür gekämpft, diese Form von Easy Listening, die ihm auf Tour durch die USA im Alltag begegnet war, auf der LP »More Specials« zu integrieren. Seine Position: nicht beim Alten stehenbleiben; Kunst muss, wenn sie an der sozialen Realität dranbleiben will, mit der Geschichte und Materie voranschreiten und auf sie reagieren. Um dieses Prinzip durchzuboxen, begann er, entgegen seiner kollektivistischen Gesinnung, den eher traditionellen, am Rockabilly orientierten Kompositionsstil von Gitarrist Roddy unterzubuttern.

Daran offenbaren sich zwei grundlegende Probleme einer intellektuellen Gruppendynamik: das Fetischisieren eines ideologischen Fixpunktes und die Arroganz des Wissenden. Während ein Teil der Specials am britischen Ska-Revival-Sound festhalten wollte, der sie zu Legenden gemacht hatte, verlangte Dammers Mut zu Materialismus, Historizität und Entwicklung. Weil ein Teil der Band begann, Ska zu fetischisieren und damit nostalgisch zurückzuschreiten, entwickelte er sich zum Diktator. Eine Lose-lose-Situation für alle.

Im Grunde hatte der sozialistische Diktator ja recht. Materialistische Kunst und materialistische Politik können nicht stehenbleiben. Ein einmaliger Fixpunkt muss immer wieder hinterfragt werden und in verschiedenen Kontexten verhandelt. Denn nicht immer kommt diesem Fixpunkt in jedem Kontext die gleiche Wertigkeit zu. Einige Kreise würdigen etwa die USA wegen ihrer Rolle als Befreier im Zweiten Weltkrieg. Mit gutem Recht. Zum Fetisch aber wird das Ganze, wenn man alles, was in den USA passiert, vor diesem Hintergrund romantisch verklärt, wenn man die USA zum Heiland des Weltgeistes macht. Das Prinzip funktionierte ebenso mit der Sowjetunion, wenn’s blöd läuft, sogar mit Atlantis. Sogar den negativen Fetisch gibt es. So soll es Linke gegeben haben, die deutschen Faschismus und Nationalsozialismus nicht historisch, soziologisch, psychologisch deuten, sondern in den Genen vermuten. Vor allem hinter der erstgenannten Art Fetisch steckt freilich eine Sehnsucht nach dem Guten, Wahren und Schönen, aber auch die Sehnsucht nach dem Wettbewerbsvorteil, und sei es nur der ideelle, auf der moralisch richtigen Seite zu stehen. Letztlich spaltete der Kampf um die moralisch richtige Seite auch die Specials. Ein Teil hielt an einem alten Fetisch fest, Jerry Dammers an der Kraft seiner Erkenntnis. Beide Seiten hatten gute Gründe. Getrennt hat sie ein Konkurrenzkampf, dem sie nicht gewachsen waren. Die Materie schlug zurück.

Nach dem Split der Specials formierte sich um Dammers die Band The Special AKA. Ihr Erbe ist zwiespältig, politisch wie musikalisch. Momente der Aufklärung stehen ideologischen Fehlschlüssen gegenüber. Ein Song allerdings ist musikhistorisch einmalig in seiner Drastik und politischen Brisanz. Im Original stammt er von der Ska-Frauenband The Bodysnatchers, die von Dammers gefördert worden war, aber bald zerfiel. Deren Frontfrau Rhoda Dakar war nun Mitglied von The Special AKA. Ihr Schreien am Ende von »The Boiler« lässt sich nicht beschreiben. Man muss den Song hören. Viele schaffen das nur ein Mal.

Katrin Hildebrand liebt besonders Sturschädel Jerry Dammers (trotz kleiner ideologischer Differenzen), kann aber kein spezielles Album empfehlen, da alle liebenswert chaotisch sind“

Aus: Konkret 6/2020
Quelle: https://konkret-magazin.de/480
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Kataxnia soli live stream on 053020

greececrustsolilivestream 053020

„For you crusties this Saturday: Live-streaming solidarity concert, promoting the Solidarity Fund for imprisoned and persecuted revolutionaries in Greece.

For donating and more info check the following link: https://www.firefund.net/imprisonedsoli

The link for live-streaming will be uploaded on Saturday 30/5, 19:00 (CET) one hour before the broadcast.

*** https://www.youtube.com/watch?v=f2GV8FcQFNc
***

„Music is a reference point to meet, communicate and convey feelings; a way of expressing our thoughts. It’ s imperative that it functions as a hammer to strike down oppression and a means to express solidarity.

Throughout our musical journey we strive to give life to our personal desperations, via notes and lyrics, as we scream during concerts, together with all of you, about ‘storms of restlessness’ that are coming…

These days, we experience an unfamiliar predicament…and while recovering from a regime of total social isolation, we shyly start to meet again…although the moment where we all meet together in a concert, seems to be vague and delayed…

That is why we took the initiative, together with comrades and friends, to organise a live-streaming solidarity concert, promoting the fund raising campaign of the ‘Solidarity Fund for Imprisoned, Persecuted Revolutionaries’.

Each contribution is truly necessary, no matter the amount.

Until we meet again…
Solidarity is our weapon!

P.S.: Special thanks, in advance, to all technicians and people who are going to help realise the live streaming“

Source: https://www.firefund.net/imprisonedsoli
https://www.firefund.net/

See: https://www.firefund.net/about/howdoesitwork

Blog: https://medium.com/@firefundnet

In greek: http://www.tameio.org/

About the band: https://kataxnia.bandcamp.com/

Music: https://soundcloud.com/kataxnia/8a-1

See also: https://www.last.fm/music/KATAXNIA

https://lightaudio.ru/mp3/kataxnia

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we greet especially the very great music pub „limes“ in cologne! :)
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Tip, andere/weitere nette Livestreams, quer durch die Republik und in verschiedenen Musikrichtungen, findet ihr auf „bierschinken.net“ unter „Digitalausweichaktionen“: https://www.bierschinken.net/

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Solidarische selbstgemachte Nachrichten hören in schweren Zeiten
Außerdem möchten wir euch noch auf das freie „Radio Aktiv“ aus Berlin aufmerksam machen.
Siehe: https://radioaktivberlin.blogsport.de/2020/04/01/covid-19-und-knast/
Sowie auf den libertären Podcast, das A-Radio Berlin: https://aradio.blogsport.de/
Hört einfach mal rein.
Gesundheit für alle.
Alles für alle.

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Es gibt auch noch schöne Nachrichten, Positives in der Krise, siehe z.B.: http://nk44.blogsport.de/2020/04/03/offizielle-absage-des-syndikats-raeumungstermins/

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Wo u.a. z.B. weitere Dinge zum Ausnahmezustand, der aktuellen Coronakrise (Covid19 usw.) diskutiert werden: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1135130.coronakrise-virus-und-reichtum.html, http://nestormachno.blogsport.de/2020/03/18/419/, https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/377_mode/copy_of_ed, https://de.crimethinc.com/2020/03/31/the-ex-worker-74-surviving-the-virus-an-anarchist-introduction-to-pandemic-life-preparing-for-what-is-to-come-and-analyzing-what-we-can-do, https://de.crimethinc.com/2020/03/27/immunitat-fur-alle-einladung-zum-streik-poster-und-aufruf-zur-kollektiven-selbstverteidigung, https://de.crimethinc.com/2020/03/12/gegen-das-coronavirus-und-den-opportunismus-des-staates-anarchistinnen-aus-italien-berichten-uber-die-ausbreitung-des-virus-und-die-quarantane, https://www.fau.org/artikel/griechischer-staat-missbraucht-corona-ausgangssperre-und-dreht-vio-me-den-strom-ab, https://www.fau.org/kaempfe-und-kampagnen/corona, …
Oder vgl. auch: http://antiranetlsa.blogsport.de/2020/04/03/offener-brief-an-die-landesregierung-und-landraetinnen-von-sachsen-anhalt-zur-corona-krise/
Und sogar die konkret gibt es derzeit digital: https://www.konkret-magazin.de/457-konkret-auch-digital

Solidarität unter Quarantäne, in Berlin und anderswo

Solidarität gegen Isolation und Vereinsamung, gemeinsam gegen das Virus und Ordnungswahn

Schöner Aufruf im Stressfaktor Berlin (Zitat von der Website https://stressfaktor.squat.net/):

„Linke Strukturen erhalten – spenden [… !]

[Schwierige] Zeiten erfordern solidarische Maßnahmen

Was in letzter Zeit passiert, brauchen wir ja an dieser Stelle niem[ensch] mehr zu erzählen. Egal, wie wir uns dabei zu den immer weitreichenderen Einschränkungen unserer persönlichen Freiheiten zur Pandemiebekämpfung positionieren, die Auswirkungen auf das soziale Leben, für viele prekär Beschäftigte, für obdachlose Menschen oder für Menschen ohne Aufenthaltsstatus ist gravierend.

Besonders betroffen sind dabei auch viele linke Strukturen, die weiterhin feste Kosten für Räume zu tragen haben ohne dass dafür z.B. vom Staat Kohle beantragt werden kann oder will.

Das sind aber Räume, die die Infrastruktur unserer geliebten linksradikalen Szene bilden, sei es, dass wir dort Infos erhalten und politische Debatten führen konnten, dass dort Menschen sichere Räume nutzen können, dass auch Menschen mit wenig Kohle ne warme Mahlzeit bekommen können oder dass wir über Solipartys Knete für wichtige politische Arbeit abgreifen können.

Deswegen ist es wichtig, dass unsere Strukturen auch über die aktuelle Situation heraus erhalten bleiben.

Da ja alle gerade weniger feiern gehen, aber in der Nach-Corona-Ära wieder am Start sein wollen, wäre es deshalb spitze, wenn ihr mit dem sonstigen Feierbudget einfach Lieblingsprojekte rettet! Und genau dafür haben wir ein Spendenkonto eingerichtet.

Wichtig ist uns, dass nicht jeder Laden und jedes Projekt auf sich gestellt gucken muss, wie sie/er die Zeit überbrück/t/en, sondern dass wir in diesen Zeiten gemeinsam und solidarisch für unsere Strukturen einstehen!

Wer kann denn da Geld bekommen?

Wir möchten im Besonderen Orte und Gruppen unterstützen, die aufgrund ihrer Struktur, der Art ihrer Arbeit oder anderer Gründe nicht oder nur schwierig an andere Gelder kommen können.

Selbstverständlich ist für uns, dass keine kommerziellen Interessen verfolgt werden, wobei wir das Bezahlen von Mitarbeitenden nicht als kommerzielles Interesse verstehen. Der Ort sollte kollektiv betrieben, und sich politisch links verstehen, dass bedeutet sich für eine emanzipatorische und antikapitalistische Politik einsetzen. Das sind v.a. die Orte die auch regelmäßig im Stressfaktor zu finden sind.

Orte, welche diese Kriterien erfüllen, können uns gerne eine Mail schreiben, in der kurz beschrieben wird, welche Arbeit geleistet wird und welche Mittel in etwa für den Weiterbetrieb benötigt werden.

Bitte schreibt eine Mail an stressfaktor (((at))) squat (((dot))) net mit dem Betreff: Covid-Soli.

Gerne könnt Ihr uns verschlüsselt schreiben, den Schlüssel findet ihr unter: https://stressfaktor.squat.net/contact/internet

Wir würden da gerne Geld geben, wo machen wir das?

Da ja aktuell kaum noch Zugang zu Soli-Spendenbüchsen möglich ist, müssen wir in diesem Fall tatsächlich auf die Überweisung zurückgreifen. Wir würden uns freuen, wenn Menschen, die gerade noch ein wenig Kohle über haben, hier nicht nur einmal überweisen, sondern tatsächlich für die Zeit des Stillstands die Läden regelmäßig unterstützen.

Aktuell könnt Ihr über folgende Wege Spenden an uns überweisen:

Banküberweisung:
Empfänger: Stressfaktor
IBAN: DE 50 1001 0010 0636 9291 03
[Verwendungszweck]: Covid-Soli

Weitere Möglichkeiten prüfen wir und werden [sie dann bekanntgeben].

Und wie wird das Geld dann verteilt?

Wir werden das Geld je nach Bedarf auf die Projekte verteilen, die sich bei uns melden. Je höher die Kosten die ein Projekt zu stemmen hat, desto mehr werden wir versuchen, das Projekt zu unterstützen. Zur Transparenz werden wir regelmäßig die aktuelle Spendenmenge und die Anzahl der unterstützten Projekte veröffentlichen. Welche Projekte genau von uns unterstützt werden, können wir, um die beteiligten Projekte nicht zu gefährden, nicht öffentlich machen.

Zu guter Letzt: Da ja derzeit auch der Stressfaktor nicht mehr so ausgiebig genutzt wird, bitte teilt die Aktion über alle Kanäle, die zur Verfügung stehen. Lasst uns das gemeinsam wuppen, solidarisch!

Euer Stressfaktor“

Quelle: https://stressfaktor.squat.net/ (abgerufen am 30.03.2020)

Weiter steht dort:

„Urgent doomsday news

Aufgrund der Coronacalypse finden viele Veranstaltungen nicht statt. […]
Wir vertrauen darauf, dass ihr euch gut überlegt ob ein persönliches Treffen oder eine Veranstaltung wirklich notwendig ist in Anbetracht der Risiken für uns alle.

Passt aufeinander auf und seid solidarisch.
Lasst uns gemeinsam und kreativ daran arbeiten unseren Widerstand auch in Zeiten von Notstandsgesetzen nicht verstummen zu lassen.“

Quelle: https://stressfaktor.squat.net/ (abgerufen am 30.03.2020)

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Darum unterstützt auch das Studio Stabil und den Disconnect Store mit einer Spende. Z.B. via Paypal. Oder fragt am besten die Leute die Ihr kennt was Ihr konkret tun könnt oder denkt Euch selbst was aus. Haltet Abstand aber seid weiterhin lieb zueinander ;) und helft Euch gegenseitig.

Cyber links from Equinox live recorded

Recorded virtually live from march 21. to 22. 2020

Full set: https://www.youtube.com/watch?v=tF_79jIt24Q

Re;NoT: https://www.mixcloud.com/renot/renot-live-equinox-cyberrise-webtek16-2132020-corona-nights/
https://www.mixcloud.com/renot/

Channel of Studio Stabil: https://www.youtube.com/channel/UC0frwaGnar5YWFYaHLWlp6g

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Channel of YaYa23: https://www.youtube.com/channel/UCZOYUiFg86tTmicNlQbtS-w

NirMint23: https://www.mixcloud.com/nirhermon7/

Channel of Disconnect: https://www.youtube.com/channel/UCnJsP-yaimRSRz_CcwoBmYw

Channel of Praxis: https://www.youtube.com/channel/UCeQoedQdh2OnqKsNhtdHHSw

Channel of Datacide: https://www.youtube.com/user/DatacideMagazine

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Donate for the next studio stabil (2.0), by paypal to: „mbf (at) 10247 (dot) net“ or at disconnect store. Thx!

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virtual covidwebtek 2020 online live pic from studio stabil berlin

Cyberlink Equinox • live streaming from Berlin

Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=tF_79jIt24Q

Cyberlink Equinox • live streaming from Berlin

Starting 00:23

line up:

• Dj Yaya _ Subsonic rec (00:23)
• Bishgatzu _ ATNT (02:00)
• Nir mint _ ATNT (03:00)
• Re.not _ Loop whole rec (04:00)
• Mirage _ Cyberrise (05:00)
• emt_wat _ studio Stabil
• Al_HVR _ studio Stabil

Selected elektronic waves pouring down in the
acid jungle of metropolis Berlin throughout
the spring equinox.

https://www.youtube.com/channel/UC0frwaGnar5YWFYaHLWlp6g

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a collection of the full recordings will follow with links here in another post.

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donate for studio stabil via paypal to: „mbf (at) 10247 (dot) net“ or at disconnect store berlin.

Studio STABIL live on air now

Livestream: https://youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=ASyAcHRWep4

Shortlink: https://youtu.be/ASyAcHRWep4

yt channel of studio stabil: https://www.youtube.com/channel/UC0frwaGnar5YWFYaHLWlp6g

yt channel of yaya23: https://www.youtube.com/channel/UCZOYUiFg86tTmicNlQbtS-w

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Call for solidarity under corona influence:

Support studio STABIL!

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How to support studio STABIL

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.

Simply go to: https://www.paypal.com/myaccount/transfer/homepage ; type in the emailadress, donate as much as u want and leave some funny note if ya like.

Or drop by a personal donation for real at disconnect store berlin.

Just do it.

Thx!

Soliparty shifted

Soliparty for Studio Stabil shifted from march 21. to april 25. 2020 in köpi basement berlin, due to the corona plague.

Shortly we try to give more infos how to donate for the case of studio stabil…

16. WebTeK 2020 march 20.-22. live online

In times when real gatherings get harder and harder it’s time for some online rave…

10years of WebTeK – 3days live online freetekno festival from 20. to 22. march 2020

:::: https://webtek.live ::::

France live -> https://webtek.live/fr (FTKradio, Fanat3k)
Athens live -> https://www.youtube.com/watch?v=RBpWI5-vN70 (Kaostar Undernet)

+++
about „webtek“ live virtual teknival, see: https://github.com/fabriziosalmi/webtek/blob/master/README.md

„The WebTeK is the most popular free tekno streaming event with live dj* sessions from all over the world.

WebTeK is 100% free and open to all artists, sounds, hackers and aliens!

This event is powered by Fanat3k Radio, Free Underground Tekno, HappyFaceFamily and friends since 2010. […]

Next event, WEBTEK 16

WHAT? WEBTEK => 16th edition, 10 years birthday
WHEN? 20-21-22 / 03 / 2020
WHERE? Everywhere
WHO? Everybody

Powered by

Free Underground Tekno
Fanat3k Radio
HarderSoundRadio
Freakbeats TeknoRadio
UndergroundRadioMix
HappyFaceFamily
BPM Resistance
ISD Crew
[…]“

https://github.com/fabriziosalmi/webtek/blob/master/README.md

enjoy.
we wish you many more good years!

+++
tomorrow live streaming from berlin
on the YT channel of STUDIO STABIL: https://www.youtube.com/channel/UC0frwaGnar5YWFYaHLWlp6g

+++
YT channel of YAYA23: https://www.youtube.com/channel/UCZOYUiFg86tTmicNlQbtS-w

+++
Solidarity in times of Covid19:
Please donate for the case of studio stabil at disconnect store.
Thx!

+++
And here is the club society of berlin standing together online: https://www.unitedwestream.berlin/

Zur Zukunft des MbF-Blogs

Blogsport existiert vorerst weiter…
Solange werden wir das Blog hier noch aufrecht erhalten…
Dann steht der Wechsel bevor…

Vgl.: http://blogsport.de/2019/11/24/zur-zukunft-von-blogsport/

:::


Zur Zukunft von blogsport
Veröffentlicht am 24. November 2019 von blogsport

Wie ihr seht, sind wir noch nicht dazugekommen, die angekündigte Abwicklung von blogsport wirklich in Angriff zu nehmen. Wir werden blogsport deshalb noch bis mindestens Mitte nächsten Jahres weiterbetreiben. In dieser Zeit werden wir alle Nutzer*innen per E-Mail über das Ende von blogsport informieren und ein Plugin für den Bilderexport veröffentlichen, um euch den Wechsel zu einem anderen Anbieter zu erleichtern. Außerdem werden wir mit Archiven reden, so dass Inhalte, die nicht umgezogen werden, trotzdem online, wenn auch unter anderer URL, erhalten bleiben. Wir werden die Inhalte aber nicht selbst weiterhosten, weil wir uns als juristische Person auflösen wollen.

Ich denke, es wird dann auch eine Anleitung geben, wie man einen Blog umziehen kann und welche Anbieter wir als Ersatz empfehlen.“

Quelle: http://blogsport.de/2019/11/24/zur-zukunft-von-blogsport/

+++

„MbF“ – d.h. „MUSIK BRAUCHT FREIRÄUME“ – ganz im Allgemeinen und als loser Zusammenhang, freier Menschen in freien Vereinbarungen sowie als (einzelne) Untergrundgruppe(n), Einzelpersonen und gelegentlicher Zusammenschlüsse, in und von Kollektiven, besteht unabhängig davon selbstverständlich natürlich trotzdem und trotz alledem weiter! ;)
Sowieso und überhaupt.
Mehr ist was ihr selbst draus macht.
Alles für alle.

Virtual Lockdownrave

virtual lockdownrave2020 freestreamingteknoparty online

Listen to: https://91.121.110.184:8000/lockdownrave.m3u

Umzug der Website von MbF

Da Blogsport seinen Service zum Dezember 2019 einstellt ziehen wir mit dieser Website (dem Blog) um.
Wir geben dann bekannt wohin.
Höchstwahrscheinlich zu Noblogs (https://noblogs.org/) oder so.
Mal sehen.
Vorr. ab November gibts dann neue Infos dazu von uns.
So far,
CYA

+++

Hintergrund-Infos, siehe: http://blogsport.de/2018/12/14/zum-ende-von-blogsport/
Vgl.: https://netzpolitik.org/2018/der-alternative-hoster-blogsport-de-macht-nach-13-jahren-dicht-wir-sind-erschoepft/

Wacquer 02.11.2019 LTC Soli @Sista M.

Wacquer

// SolixLTC

Line-Up
♪ ♩♫:
➽ G.I.T.S. [SDS Crew]
➽ AURALYSM – [BASIC rec.] – soundcloud
➽ CHANTAL [Cyberrise] – soundcloud
➽ KENG~ – [BASIC rec.] – [bandcamp.com]
➽ NIR MINT – [A.T.N.T./Cyberrise]
▁ ▂ ▃ ▄ ▅ ▆ ▇ ▉ ▊ ▋ █ ▌
🍻🍸
{。^◕‿◕^。}

Over the clouds, towards an orange sunshine…
after the rainy days in the hot wild outskirts of south Europe…☼☂
we need to recover and dance to a mixture of radical whirling sounds.
This time we‘re also very happy to have in Berlin our friends and comrades from the BASIC Records – [basic-rec.com] -
for an eclectik sounding night.

at the (un)usual place
flyers are in the streets
10997, Xberg

Veranstalter*innen: Le Ta(n)z Circuit
E-Mail: ltc (at) freenet.de

Samstag, 2 November, 2019 – 22:25

Schwester Martha (Ex-RXXXhhaus)
Mariannenplatz 1A
10997 Berlin
Deutschland
Wegbeschreibung:
(U-Bhf. Görlitzer Bahnhof, Kottbuser Tor

https://radar.squat.net/de/event/berlin/stressfaktor/2019-11-02/party
Short url: https://squ.at/r/7e67

Respect people and place!
No violence, no sexism, no capitalists!!!

see also: https://stressfaktor.squat.net/termine.php?day=2019-11-02
https://www.goabase.net/party/wacquer/104998
http://shockraver.tracciabi.li/infoparty23.htm

19.10.2019 Take back the night!

Empfehlung:
https://berlin-gegen-nazis.de/wp-content/uploads/tanzen-300x374.jpg

We take back the Night! – schwing die Hüfte gegen Rechts!

19. Oktober 2019 um 18:00 – 22:30
Mandrellaplatz
Köpenick
12555 Berlin

Informationen der Veranstalter_innen:

We Take Back The Night – Schwingt die Hüfte gegen Rechts –

Demoaufruf 19.10.2019 ab 18:00 Uhr

#wetakebackthenight
#nazilosdurchdienacht
#nazifrei

NachtTanzDemo für ein buntes, friedliches und solidarisches Köpenick.

Auch wenn für viele die letzten Jahre im Bezirk ruhiger erschienen, dokumentierte das Register zur Erfassung extrem rechter und diskriminierender Vorfälle im letzten Jahr einen Anstieg von körperlicher und verbaler Gewalt. Auch in diesem Jahr erlebten Jugendliche in den Sommermonaten bspw. in der Altstadt immer wieder Übergriffe und Pöbeleien. Zudem sorgten die rassistischen Attacken in Adlershof für Angst und reihen sich ein mit den Gefühlen, die der Mord am Kasseler Regierungsbezirks-präsidenten Walter Lübke auslöste: Das politische Klima ist rauer geworden. Während sich Politiker*innen verbal attackieren und Menschengruppen pauschal verteufeln, sehen manche Menschen dies als Legitimierung dafür, andere zu beleidigen oder zu jagen und anzugreifen.

Diesen Entwicklungen stellen wir uns entschieden entgegen!

Köpenick ist ein toller Bezirk, in dem engagierte und weltoffene Menschen leben und die diesen prägen. An viele Orten wird Solidarität ganz praktisch gelebt und Diversität und gutes Zusammenleben sind sichtbar. Und genau das wollen wir zeigen und die nächtlichen Straßen mit Musik, Tanz und guter Stimmung wiederbeleben – wir laden euch ein zur Demo gegen Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung und für Vielfalt, ein friedliches Miteinander und Solidarität. Getreu dem Motto: Wir sind BUNTER, wir sind LAUTER, wir sind MEHR. Hierbei soll das gemeinsame Tanzen im Vordergrund stehen, und so wird unser Demozug nicht nur von fantastischen DJnes und Bands begleitet, sondern endet nach seiner Route durch den Kiez im Cafe Köpenick/ HdJK, wo noch eine Band spielt und wir den Abend austanzen können.

Route: 18 Uhr Mandrellaplatz – ca. 20 Uhr Zwischenkundgebung Rathaus Köpenick – ca. 22:30 Uhr Ankunft Mandrellaplatz mit AfterDemoParty im Cafe Köpenick

Unsere Route :

Mandrella Platz, Puchanstr, Friedrichshagener Straße, Bahnhofstr, lindenstraße, alt Köpenick (Zwischenkundgebungen), Müggelheimer Str, wendenschloßstraße, wendenschloßstraße/ Salvador-Allende-str (Wendung), wendenschloßstraße, Müggelheimer, kietzer Str, Kirchstraße, lindenstraße, Bahnhofstr. elcknerllatz, Borgmannstr. Seelenbinderstraße, mandrellaplatz“

Quelle, siehe: https://berlin-gegen-nazis.de/Veranstaltung/we-take-back-the-night-schwing-die-huefte-gegen-rechts/?instance_id=4331

quelle,link,url: https://berlin-gegen-nazis.de/wp-content/uploads/tanzen-632x336.jpg
(Bildquelle: https://berlin-gegen-nazis.de/wp-content/uploads/tanzen-632×336.jpg)

Siehe auch: https://www.facebook.com/events/388257821877309/

Blo-Ateliers wollen ihr Gelände kaufen

„Lichtenberger Kaskelkiez – Blo-Ateliers wollen ihr Gelände kaufen

Mietvertrag mit der Bahn endet 2024 – Verhandlungen des Senats sollen angeschoben werden.

Die Blo-Ateliers sind eine für Berlin [typische] Mischung aus Kunstateliers, Werkstätten, Manufakturen und kulturellen Initiativen. Umgeben von Schienensträngen am Rande des Kaskelkiezes gibt es hier Werkstätten für Bumerangs, Schießbögen und Fahrräder aus Bambusholz. Hier entstehen Bilder, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien und Mode. Ganze Bühnenbilder für Shows oder Filmsets werden hier gebaut und auf dem Freigelände gibt es große Gartenflächen und sogar einen Schießstand für Bogenschützen.

Die Geschichte

Auf dem rund 12.000 Quadratmeter großen Gelände wurden in den 80er-Jahren noch die Dampflokomotiven der Reichsbahn abgewrackt und in den Rundlokschuppen reparaturbedürftige Waggons und Loks auf die Gleise verteilt. Auch der offizielle Dienstzug von Staats- und SED-Chef Erich Honecker wurde hier geparkt und rund um die Uhr betriebsbereit gehalten. Jetzt befinden sich noch fünf Gebäudekomplexe aus dieser Zeit mit insgesamt 2.500 Quadratmetern vermieteten Atelier- und Werkstatträumen auf dem Gelände. In dem kleinen ökologischen Refugium rund um die Gebäude leben sogar Eidechsen, Fledermäuse und seltene Insekten.

„Angesichts unserer etwas abgeschiedenen Lage fühlen wir uns hier manchmal wie ein Dorf mitten in der Stadt“, sagt Björn Fiese, einer der Künstler und allerersten Mieter auf dem Gelände. Bisherige Nutzung. Seit dem Jahr 2004 betreibt der gemeinnützige Verein Lockkunst mit bis zu 100 aktiven Mitgliedern hier die Blo-Ateliers. Der bis zum Jahr 2024 befristete Mietvertrag mit der Deutschen Bahn AG sieht vor, dass der Verein sämtliche Instandhaltungsarbeiten für Gebäude und Flächen übernimmt.

Allein für die Erschließung des Geländes als Ateliergemeinschaft wurden zu Beginn des Projektes Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro beantragt und verwendet – bis jetzt wurden keine weiteren Förderungen benötigt. „Die Künstler hier zahlen Mieten in Höhe von rund sechs bis sieben Euro. „Das deckt die Mietforderungen der Bahn und die Nebenkosten“, erklärt Friese, der auch Spezialeffekte für Filmprodukltionen hier entwickelt.

Gerne würden er und die anderen Mieter hier eine Perspetive über das Jahr 2024 hinaus bekommen. Und das sieht im Moment gar nicht so schlecht aus. „Die Bahn AG hat dem Senat das Grundstück zum Kauf angeboten“, bestätigt auch Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke). Denkbar wäre dabei, dass der Lockkunst-Verein in eine Genossenschaft überführt würde und diese als Vertragspartner direkt den Kauf durchführen kann, sagt Friese.

„Wir haben ja in den vergangenen 15 Jahren bewiesen, dasss wir auch gemeinnützige Aufgaben hier für Bürger und Bezirk leisten. Wir beziehen die Nachbarschaft in unsere Arbeit mit ein und viele bezirkliche Veranstaltungen wurden hier bereits durchgeführt“, zählt Friese gute Gründe auf, um den Senat von einem finanziellen Engagement für den Kauf zu überzeugen.

„Wir stehen noch ganz am Anfang der Verhandlungen. Aber wir werden auf jeden Fall versuchen, gemeinsam mit dem Senat die Dinge im Sinne der Blo-Ateliers umzusetzen“, sagt […] ein bekennender Fan des Lockkunst e.V. Über Preis und Termin wurde dafür bisher noch gar nicht verhandelt. Das soll nun folgen. Neben dem jetzt genutzten Gelände könnte dann auch ein bislang ungenutzter Lokschuppen und weitere angrenzende Grundstücksteile der DB AG in die gemeinsame Planung aufgenommen werden.

Datum: 5. Oktober 2019, Text und Bilder: Stefan Bartylla“

Quelle: Berliner Abendblatt, lokale Ausgabe Berlin-Lichtenberg; Link, URL: https://www.abendblatt-berlin.de/2019/10/05/lichtenberger-kaskelkiez-blo-ateliers-wollen-ihr-gelaende-kaufen/

Wir wünschen den Künstler*innen viel Glück und Erfolg dabei.

Zum BLO online: https://www.blo-ateliers.de/

Soliparty 27.09.2019

!SOLIPARTY! for Studio-STABIL – september 27. to 28. at Köpi cellar

www.studio-stabil.de

Freie Musik auf dem Tempelhofer Feld

Empfehlung:

Feldmusik 104“, Jam-Session auf dem Tempelhofer Feld, Berlin Tempelhof / Neukölln

Siehe: https://thf100.de/Feldmusik.html

Jeden ersten Sonntag im Monat ab 14Uhr am
„Haus 104, Tempelhofer Feld, Berlin-Tempelhof: Feldmusik 104
Feldmusik 104 ist ein freier Jour Fixe jeden ersten Sonntagnachmittag der Sommermonate auf dem Tempelhofer Feld: Musik, Kunst, Performance, Workshops und stadtpolitische Initiativen: Ein paar Bands spielen, dann ist Jam Session offen für alle, zwischendurch stellen stadtpolitische Initiativen ihre Arbeit vor. +++ Ihr wollt spielen? Kommt zur Jam! Ihr wollt auftreten? Mailt feldmusik (at) thf100.de +++ Arabic/english/Farsi below.
Lineup und Programm 1.9. 2019 (weniger)

MUSIK
„The Roots Daughters meets Women’s World“ (Rap, Reggae, Dub), „The The Waterwalk Project“ (Swing, Folk, Traditionals), „The Legendary Late Night Tipplers“ (Blues)

Jam ab 19:00 mit den Rapperinnen von Women’s World

SPORT
Lauf für die Menschlichkeit – Run For Humanity – السعي نحو الانس startet von Feldmusik aus und kommt bei uns an. Wenn ihr am Solidaritätslauf einmal ums Feld teilnehmen wollt (ca 6.5 km), schreibt eine Mail an Menschlichkeitslauf (at) gmail.com
17:00 Sammeln
18:00 Start

Alternativ: Inklusives Dartturnier für alle, die nicht laufen können.

INIS
Gesprächsrunde: Klimakatasdrophe, Umweltschutz und das Tempelhofer Feld: mit Fridays for Future Berlin, Extinction Rebellion Berlin, Kohleausstieg Berlin
Gesprächsrunde: Volksentscheide in Berlin: Mit dem VE Transparenzgesetz, dem Fahrrad VE, Berlin Werbefrei, dem VE Gesunde Krankenhäuser, 100% Tempelhofer Feld
GEsprächsrunde: Was geht auf dem Feld? Mit der Fliegerwerkstatt, Torhaus/THF Radio, THF.Vision und 100% THF

KURZFILME
SOS MEDITERRANEE – „Eine Seenotrettung: Was passiert auf dem Mittelmeer“ (mit Q&A), Karl-Heinz Käsebier – „One day I will“ (Zukunftsträume und -erwartungen junger Flüchtlinge in Lagern des Nahen und Fernen Osten)

Infotische mit Aufstehen gegen Rassismus und SOS Mediterranee

فِلد موزیک 104 یعنی،

کنسرت مجانی
جلسات عمومی باز
هنر
برنامه برای کودکان
انجمن های سیاسی

یکشنبه اول هر ماه در Tempelhofer Feld.

این فعالیت ها برای همگان و کاملا مجانی است.

اگر می خواهید برنامه ای اجرا کنید با ای میل feldmusik (at) thf100.de تماس بگیرید. اگر می خواهید کاری اجرا کنید یا بنوازید فقط به محل بیایید.

Feldmusik 104 is a monthly jour fixe, each first sunday afternoon on the Tempelhofer Feld, for music, art, Performance, Workshops and political initiatives. A few bands are playing, then there is a Jam Session open to all, in between political initiatives are talking about their work. Feldmusik is a 100% Tempelhofer Feld project.
##### DO YOU WANT TO PLAY? COME AND JOIN THE JAM! DO YOU WANT TO PERFROM OR PLAY A GIG AT FELDMUSK 104? WRITE US OR SEND AN EMAIL TO FELDMUSIK (at) THF100.DE! ###

يسر فريق فيلدموزيك 104 بالإعلان عن ابتداء حفلاته الموسيقية وافتتاح نشاطاته الصيفية، الفن ،نشاطات للأطفال ، مبادرات سياسية في تيمبلهوف فيلد Tempelhofer Feld وذلك في الاحد الاول من كل شهر .
يسرنا ان نرحب بالجميع .
اذا كنت ترغب بتادية عرض ما ارسل الى البريد الالكتروني
feldmusik (at) thf100.de
اذا كنت تبحث عن التسلية وتمضية يوم جميل عليك ان تاتي فقط .“

Quelle: https://stressfaktor.squat.net/termine.php

Siehe auch: https://thf100.de/Feldmusik.html

www.thf100.de

Pix 2019

onegoodsystemisasoundsystem

upstartsoundcheck2k19

qualle kalle kohle alle

stand up and resist

free space for artists

the hall

create free space

kulisse2019

what a wonderful day

23. Fuckparade 2019


Quelle: https://www.industrieterror.org/flyer/fupa2019-2a.jpg

Nazifrei & Krach dabei ! Die Fuckparade 2k19 – das ist der Protest gegen eine Berliner Stadtpolitik, die Verdrängung von gewachsenen (Sub-)Kulturen zugunsten von Gewinnstreben und Prestigedenken nach sich zieht.

Wir tanzen auf der Straße, weil unsere Clubs, unsere alternative Musik- und Subkultur vernichtet wird. Finanzielle Interessen stellen sich über die gewachsenen Strukturen vor Ort. Immobilienspekulation – hemmungslos und unethisch. Das bedeutet, dass innerstädtische Kulturaktivitäten, Spielstätten und Kristallisationspunkte verdrängt werden. Und noch mehr gesichtslose Hotel- und Bürokomplexe, die häufig leer stehen.

Entlang der Route könnt Ihr Euch anschauen, was das im Einzelfall bedeutet:
Syndikat: Ende Legende? Nach 33 Jahren soll die Kiezkneipe verschwinden. Das ist nicht hinnehmbar. Der Kampf des Kollektivs äußert sich zur Zeit durch Verweigerung der Schlüsselübergabe und Weitermachen! Der Eigentümer hat den Betreiber*innen Ende 2018 gekündigt. Auf Gesprächsangebote seitens des Kollektivs gab es keine Rückmeldung.

Friedel54: Im Sommer 2017 ist der Kiezladen geräumt wurden. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass die Polizei mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit bewusst Stimmung gegen Demonstrant*innen inszeniert. Der weithin bekannte Türknauf, der niemals Strom führte, wurde noch Stunden, ja Tage nach dieser Erkenntnis als „Lebensgefahr für unsere Kollegen“ dargestellt. Räumungen und Lügen – mehr ist von Politik und Polizei nicht zu erwarten.

Meuterei: Ende Mai 2019 verweigerte das Kneipenkollektiv die Aushändigung ihrer Schlüssel an den Eigentümer Nenadic. Trotz Interesse des Kollektives, die Räumlichkeiten zu kaufen, waren die zuletzt angebotenen 650.000 Euro für die unsanierte Gewerbenutzfläche inakzeptabel. Die Meuterei bleibt ein Ort des Austausches – ob mit oder ohne gültigem Mietvertrag! Das Kollektiv reiht sich solidarisch und entschlossen in den Kampf gegen Verdrängung ein. Es wird keine Beute mit der Meute geben!

RAW Gelände: 2015 hat die Kurth-Gruppe mehr als zwei Drittel des RAW-Geländes gekauft. Es ist abzusehen, dass der offene und lebendige Charakter des RAW nach und nach verschwinden wird. Selbst der Erhalt des Soziokulturellen L ist nicht gesichert. Die L-förmige Fläche beheimatet soziale Projekte, Bars, das Cassiopeia, den Kletterturm und die Skaterhalle. Die meisten Mietverträge laufen Ende 2019 aus. Die Mieter*innen können so weder planen noch nachhaltig investieren.

Liebig34: Ende 2018 ist der Pachtvertrag mit dem Immobilienspekulanten Padovicz, dem in Berlin mehr als 2.000 Objekte gehören, ausgelaufen. Jegliche Form von Kommunikation verlief ergebnislos. Auch der Bezirk und die Politik stellen sich einer Räumung nicht in den Weg. Im juristischen Schwebezustand bleiben der Liebig34 voraussichtlich noch ein paar Monate und dann wird das nächste emanzipatorische Projekt am Dorfplatz verschwinden. Eine weitere gewinnbringende Immobilie für den Spekulanten oder ein Schutzraum gegen die Zumutungen des Patriarchats und des Kapitalismus für die Bewohner*innen? Wir wissen auf welcher Seite wir stehen!

Mainzer Straße: Sag niemals nie – Die Räumung der Mainzer Straße im November 1990 verbunden mit einem der massivsten Polizeieinsätze, den die Stadt jemals gesehen hat, zeigte mehr als deutlich, wessen Interessen vom Senat vertreten werden. Daran hat sich bis heute und auch unter der neuen rot-rot-grünen Koalition nichts geändert. Warum denn auch? Schließlich war ja auch damals ein rot-grünes Bündnis im Amt.

Rummelsburger Bucht: Und schon wieder Padovicz. Auch hier mischt der Investor kräftig mit. Streletzki, Padovicz, Coral World Berlin, Investa Development und HOWOGE. Allen wollen etwas abhaben von den lukrativen Flächen mit Zugang zum Wasser und zum Bahnhof Ostkreuz. Ein feuchter Traum eines jeden Spekulanten – die Stadt als Beute. Der von der Lichtenberger BVV durchgewunkene Bebauungsplan bedeutet nun Zwangsräumungen, Bau von Luxuswohnungen und überflüssigem Erlebnisaquarium („Coral World“). Das Ganze zum Schluss noch als sozialverträgliche Umstrukturierung zu verkaufen, indem einige Wohnungen preisgebunden sind, ist mehr als geschmacklos.

Begleitend zu dieser Politik der Verwertung um jeden Preis kommen Verdrängungsprozesse von sozial schwachen Bevölkerungsgruppen durch eine Politik der Wohneigentumsförderung, die gleich auch noch die ohnehin zusammengeschrumpfte Anzahl an alternativen Wohn- und Lebensentwürfen eliminiert. Heute sind es keine besetzten Häuser, sondern Wohnprojekte mit legalem Mieterstatus, die den Kapitalmaximierungsinteressen zahlreicher Eigentümer im Wege sind. Durch falsche bzw. fadenscheinige Begründung der Eigentümer wird massiver Polizeieinsatz und die Verwendung horrender Summen aus Steuermitteln gerechtfertigt – mit dem Ergebnis, dass die so entmieteten Wohnungen wieder leer und ungenutzt auf die versprochenen Investitionen warten. Die Demonstration solidarisiert sich mit den von Verdrängung und Entmietung betroffenen bzw. bedrohten Haus- und Wohnprojekten. Sie fordert die Unterstützung pluralistischer Lebensentwürfe durch Politik und Behörden, eine lebendige Durchmischung der Kieze in Lebensform, Einkommensverhältnissen und sozialen Millieus. Sie fordert außerdem ein Umdenken in der Wohnungspolitik, die derzeit nicht zuletzt durch die Maxime einer Steigerung der Wohneigentumsquote auf eine ausnahmslose Verdrängung sozial schwacher Bevölkerungsschichten und alternativer Wohnformen aus der Innenstadt hinaus läuft.

Darum demonstrieren wir!
• Gegen die Kommerzialisierung des Techno
• Gegen die Schließung von Clubs, Bars und Kiezläden
• Gegen den Ausverkauf der Stadt
• Gegen Nazis

Rassistisches und sexistisches Gehabe vor, während oder nach der Fuckparade ist inakzeptabel. Nazis, Fachos, Populisten, religiöse Fundamentalisten und rechte Politikspinner sind auf der Fuckparade nicht willkommen. Passt auf Euch auf und sprecht bei Vorfällen andere um Euch herum oder die Wagenmacher*innen an. Antifa bleibt Handarbeit!“

Quelle: Aufruf zur Fuckparade 2019
Vgl.: https://stressfaktor.squat.net/termine.php
Oder: https://www.facebook.com/events/2335636283422253/

+++

Offizielle Aftershowparty der Fuckparade 2019 im Kili am Wiesenweg

Quelle: https://kulturhauskili.files.wordpress.com/2018/11/69390209_623182434876255_797495527590592512_n.jpg?w=768&h=542

„00h

The official fuckparade 2k19 After Party
will take place at Kulturhaus Kili on 3 Floors.

When there are stil enough people after 11 a.m. on Sunday the Party can go longer than 11 a.m. on the Mainfloor.

Entry: 10,00€

Complete Line Up:

Mainfloor:
HARDCORE/ GABBA/ FRENCHCORE

Marc Noize
Trauma XP
Oblivion Underground Krew
(Joe ET, Deathmachine, Dolphin, Tripped & Penta)
Danytribe a k.a. Alarma Ravers
Lamagra
Anyskillz
Acriter
Loki Lonestar
To-Wa b2b Dams
TMT

Barfloor:
SPEEDCORE/ BREAKCORE/ DRUM N BASS/ EXPERIMENTAL

DJ Boxbeat
Electronic Ego
SoaK
Dr. Nexus
The Massacre
Jocer Core
Steve Bayard feat. MC Loki Lonestar
Das Programm
Friz PL
CrapCilla
Tamat

Garage:
TEKNO/ HARDTEK/ TRIBE:

HURE
Johnny High5
OdS #23
RHZ
Anemic Vulgarius
DJ Willo
IDA
Beatxo“

Siehe: https://kulturhauskili.net/
Oder: https://www.facebook.com/events/1461266424046172/

Veranstalter*innen der FuPa 2019: https://www.industrieterror.org/

Siehe auch: https://www.residentadvisor.net/events/1303440
Vgl.: https://allevents.in/berlin/official-fuckparade-2k19-after-party/200017879519008#