Archiv für April 2016

Rock the classwar

for the capital does not like it …
rock the classwar
for the conformists do not like it …
rock the classwar
for the reformists do not like it …
rock the classwar
for the fascists do not like it …
rock the classwar
rock the classwar
rock the classwar
(sing to the melody of „rock the casbah“ from the clash)

Walpurgisrave @ Kili tonite

30.4.2016-01.05.2016

YAYA23 records & PRAXIS records
label night

mr. flag _ liveset (yaya23 rec) _ be
tks _ liveset (yaya23 rec / atm) _ it
o‘live _ liveset (subsonic rec) _ fr
dj trim (acid pony club) _ fr
dj control delete (atnt) _ f.il
dj stomp (cyberrise) _ fr

+++ experimental floor hosted by OPPOSITAER & PRAXIS +++

Kili Club, Wiesenweg 5, 10365 Berlin

walpurgisrave at kili club berlin 30.4.16-1.5.16 yaya23 label night

https://www.facebook.com/events/220328268344590/

https://www.facebook.com/pages/Yaya23-records/140224542805525

www.yaya23.net
www.praxis-records.net

---

http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2016/04/26/walpurgisrave-kili/

http://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=30042016

---

www.mbf.space

27.4. Soliküfa for Kreuzdorf at Rauchhaus

27th of April there’s a Solikuefa in Rauchhaus at 7pm as support for Kreuzdorf.
Cool beer is waiting…

N(a)ext meetings

in the coming days we meet again
watch out for updates
stay tuned

Nach dem Goldrausch

Vortrag und Diskussion zum Kulturbegriff, im Salon Rohnstock, Schönhauser Allee, Berlin:

„Mittwoch, 27. April 2016, 19:30 bis 21:30 Uhr […]

Nach dem Goldrausch

Bemerkungen zur Wirksamkeit von Design beim Umbau von Lebensstilen

Kulturdebatte im Salon – Politik und Kultur

Wir verbrauchen zu viel. Nicht, dass uns die Rohstoffe ausgehen, wie viele befürchten – es sind die Senken in Luft, Klima, Wasser, Erde, die knapp werden, uns gehen die Deponien aus, in die wir all die aufgebrochenen Rohstoffe und neu synthetisierten Verbindungen entsorgen können; viele davon toxisch und ungesund strahlend. Wie kommen wir da heraus? Sind die ökonomischen Treiber nicht zu tief und gründlich mit unseren kulturellen Erwartungen verflochten? Welche Akteure arbeiten dem modernen Verhängnis von Ökonomie und Kultur eigentlich zu?
Da stehen Designerinnen und Designer an vorderster Front. Seit Beginn der Massenproduk-tion werden sie von den Industriekapitänen in Dienst gestellt, um immer neue Bedürfnisse zu schaffen und die Zonen des Konsums ohne Hemmung auszuweiten. Sind Designerinnen und Designer nur Teil des Problems, oder besitzen sie auch die Möglichkeit und Kompetenz, Lebensstile von exponentiellem Verbrauch auf Suffizienz umzustellen?

Referent: Prof. Jörg Petruschat (*1958, Professor für Theorie und Geschichte des Designs an der Weissensee Kunsthochschule Berlin, lange Zeit Herausgeber der Zeitschrift „form+zweck“, forscht zum Zusammenhang von Design und Wachstum. Kürzlich erschien „Design Talks. Gespräche zu Design, Technologie, Kultur“, mehr Infos unter: www.petruschat.com)
Moderation: Prof. Dietrich Mühlberg

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Kulturinitiative ’89, mit freundlicher Unterstützung von Rohnstock Biografien.

Vorher (ab 19:00 Uhr) besteht die Möglichkeit, sich mit der Kuratorin Christina Meinhardt über die von ihr im Salon präsentierten Fotos von Christian Borchert auszutauschen. Info über den Fotografen: http://lehmstedt.de/borchert.htm.

Kosten: 2,00 Euro

Veranstaltungsort:
Salon Rohnstock
Schönhauser Allee 12
10119 Berlin“

http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=1921

MBF-Newsletter / Info-E-Mail-Verteiler / Mailingliste

Wer auf unseren öffentlichen Infoverteiler („mbf-info“) möchte kann uns eine E-Mail an mbf (_ät_) 1 0 2 4 7 (_dot_) net schicken. Kein Spam, kein Junk, no bullshit. Nur wenige Infos im Jahr. Nur zu unseren eigenen Aktionen. Meistens nur speziell zum 21.6. und oder zu ausgesuchten eigenen Soliveranstaltungen.
Bis Ihr/Du aufgenommen wirst/werdet kann es manchmal ein weilchen dauern. Also Geduld bitte. Danke.
Eventuell richten wir auch noch ein automatisches Programm bei Tinyletter o.ä. ein. Mal sehen.
Bis denn!

MBF plans 2016 are going on

The talking rounds, sit ins and outs are going forward…
We‘re looking further to get a good place for the MBF happenings on the 21. of june this year.
There will be a demo – nightdancedemonstration / nightdanceparade – some kind of rough concert and a free-soli-after-party.
Freestyle artist, free musicians and all other political subjects are still invited to join us to the night of the nights of the year.
Meet us at MBF Tresen at Vetomat or at other places.
Stay tuned.
Important infos will be shown here.
CYA!

kiek ma rin – 24.4.2016 – raw


Tag der offenen Häuser des soziokulturellen L
24. April 2016 ab 13.00 Uhr / RAW / Revaler Straße 99

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freundinnen und Freunde,

Wer schon immer neugierig war, was sich in den Räumen des RAWs abspielt ist nun herzlich eingeladen, da ma rin zu kieken!

Von 13:00 – 19:00 Uhr:
Off ene Ateliers + Werkstätten / Ausstellung / Workshops / Lesung / Gelände + Häusführungen
Kunstmarkt / Silent Riots Headphones Disco / Familientag der Skatehalle Berlin & Der Kegel
Crack Bellmer / Bar zum schmutzigen Hobby / Emma Pea / Infopunkte / Mitmachzirkus

Programmauszug:

14:30 + 16:00 Uhr Gelände- und Hausführungen
Die Führungen werden auch bei schlechtem Wetter statt nden.
13:00 – 19:00 Uhr Offene Probe des Spuktheaters im Ambulatorium
ab 14:00 Uhr Swing/Balboa-Tanz mit Kuchen und der Live-Band Dizzybirds
im Crack Bellmer
20:30 Uhr Film „Wir sind gekommen um zu bleiben“
Freiluftkino Insel im Cassiopeia

Kontakt: veranstaltungen@rawcc.org

Mit besten Grüßen,

der RAW//cc

--

RAW//cc e.V.
Revaler Straße 99

10245 Berlin

www.rawcc.org

20 Jahre Medibüro Soliparty 23.4.16 im MenschMeier


20 Jahre Medibüro – Es ist uns keine Ehre !

Beginn: 21.00

8 – 12 Geld (bis 22.00 spende)

Geburtstagsdinner, Konzert, Soliparty, female* Hip Hop, Techno

Das Medibüro gewährleistet seit 20 Jahren medizinische Versorgung unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Dasz wir seit 20 Jahren staatlich erzeugte Lücken durch unentgeltliche Arbeit füllen ist uns keine Ehre! Trotzdem laden wir zur Geburtstags-soli-sause, auf dasz das Medibüro bald überflüssig wird!

aglaia, techno,berlin
alice dee &MXiML, live, dhirrtypsychohappyhiphop, berlin
babsi tollwut, live,depri rap, berlin
blacktronica, deephouse, techno, berlin
blasfematic, fem*rap, pop, berlin
josh & nash, live, hip hop, rap, berlin
kelele, live, soul, off-beat, spirituals, berlin
lenki balboa, hiphop, grime, bass, berlin
mäi, techno, house, berlin
plattenstreich, world techno, berlin
punani, hip hop,trap, berlin
sandix, techno, deephouse, berlin

www.medibuero.de

…………………………………

www.menschmeier.berlin

Köpi Soli 22.4.

22:00Uhr Konzert im AGH
„Terror Detonator“ (Thrash Metal – Patras/ Greek) – „Sardanapalm Death“ (Thrash Crust – Patras/ Greek)
+++
23:55Uhr Soliparty im Køpikeller
„Schrott Welt“ – SoliTekno für die KØPI
Hardtek/Breakcore/Blödsinn – Free Party on 2 Floors
Maarten Monoton – Mashkalji – Nautilus – Peppermint Patty – RanzFranz – Simon Korefunkle – Suse – Vox Sola
NO JUNK! – NO DOGS! – NO FASCISTS!
+++
24:00Uhr Konzert im Koma F
Nothing Nice To Say Festival Aftershowparty mit „Minus Apes“ (Hardcore Punk- one off reunion show/Berlin) + „Life Fucker“ (Noise Punk/Berlin) + „Cheap Drugs“ (Hardcore/Belgium) + DJs

http://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=22042016

http://stressfaktor.squat.net/adressen.php?loc=43

http://koepi137.net/

Fuer die Freiheit in und auf jedem Gebiet


http://geigerzaehler.blogsport.de/2016/04/02/sollbruchstellen-im-gefahrengebiet/

21.4. Was ist anarchistische Stadtpolitik? Diskussion

Wir empfehlen die folgende interessante Vortrags- und Diskussionsveranstaltung und leiten hiermit den Ankuendigungstext weiter:

„Im Laidak:

Do – 21/4/2016
19:30 Uhr

„Was ist anarchistische Stadtpolitik?
Grundbausteine, Aufgaben und Probleme

Anfang März hat der Bund mit der Brache an der Stallschreiberstraße eines der letzten größeren Grundstücke im Innenstadtbereich Berlins höchstbietend veräußert. Bezahlbare Wohnungen für die rasant wachsende Stadt mit einem Drittel Armutsbevölkerung werden hier nur wenige entstehen. Im September 2015 wurde der Verkauf des Dragonerareals am Mehringdamm durch eine Kampagne des Bündnisses Stadt von Unten im Bundesrat gestoppt, doch die Rückabwicklung lässt seither auf sich warten. Ein Jahr zuvor war das Projekt Rathausstern Lichtenberg des Mietshäuser Syndikats nach über zweijähriger Arbeit im Konzeptvergabeverfahren unterlegen. Die Gruppe ist nach Leipzig ausgewichen, da in Berlin nichts mehr zu machen war. Der Druck in dieser Stadt steigt, und das nicht nur, was bezahlbaren Wohnraum angeht. Zu Aufwertung und Verdrängung kommen rassistische Kontrollen, private Sicherheitsdienste und Polizeigewalt. Nicht nur soziale Zentren werden immer wieder brutal geräumt. Etwa 16 Mal am Tag springt der starke Arm des Staates der unsichtbaren Hand des Marktes bei, um gekündigte Mieter*innen aufs Pflaster zu werfen. Dabei hat die Stadt einen jährlichen Haushaltsüberschuss von 1 Mrd. Euro. Anstatt bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen, werden vorzeitig Schulden getilgt, um keine Begehrlichkeiten aufkommen zu lassen. Unter diesen Bedingungen haben sich in den letzten Jahren zahlreiche stadtpolitische Initiativen gegründet. Doch was sind die Perspektiven einer radikalen Stadtpolitik und wie ist es möglich, inmitten der Abwehrkämpfe ein utopisches Projekt zu rekonstruieren, das nicht bei sozialpolitischen Forderung stehen bleibt? Gibt es letztlich sogar einen anarchistischen Modus stadtbezogener Politik? Grundlegende Thesen sollen zur Diskussion gestellt werden.

Der Abend mit einem Einleitungsvortrag von Jan Rolletschek wird veranstaltet vom Kiezladen Friedel54 (www.friedel54.noblogs.org) […].

______________________

Schankwirtschaft Laidak
Boddinstraße 42
12053 Berlin
laidak.net
täglich ab 12 Uhr

Vgl. www.laidak.net

Proclamazione di MBF in italiano

Lo sviluppo del sistema capitalista ha spinto e sostenuto, a Berlino come nella maggior parte delle capitali europee, la gentrificazione, che tenta di svuotare le città partendo dallo sgombero di spazi che tentano di costruire discorsi e percorsi autonomi e libertari, e la commercializzazione di ogni tipo di espressione artistica, culturale e musicale, tendendo a renderle semplici prodotti da cui trarre profitto.

Il processo di gentrificazione e quello di mercificazione espressiva e culturale sono sempre più presenti e visibili a Berlino, come nella maggior parte delle capitali europee, e vogliono portare all‘omologazione del pensiero e alla repressione di qualsiasi stile di vita e forma di espressione alternativi ed autonomi.

L‘obiettivo di MBF é quello di creare una rete di scambio di idee e conoscenze che possa opporsi e resistere a questo processo, difendendo la libertà d‘espressione, artistica e di pensiero e sostenendo le realtà che propongono percorsi alternativi a quelli dettati dal sistema.

MBF program at rome – 15.-17. april 2016

Starts friday 15th april at ZK (zero kontrol) squat rome ostia

with:

Dinner, informal meeting about – our agenda of – free (more than sub)culture, music, art and politics, Musik braucht Freiraeume (MBF) & political talk (discussion) about kinds of (alternative/left) protest forms with other activists and performers and anyone who likes to join in (with little exceptions)

concerts
artists / bands
* Deads All, Folks
* Cockroaches
* Terrorist Bengala Party
* Djs-selecta punkrockabilly-psychobilly-rock’n’roll-trash

Infocorner from MBF and others, political stuff, alternative merch, zines, books, lp’s, cd’s, praxis and artists

Saturday 15th April
Soliparty
Live-Screenprint on your Shirt/ or bring your shirts or something like this….
Infopoint of L’Idea (anarchist library)
Painting freestyle

Teknoparty + Visualshow
* kns & zk dj_ane’s
* MBF dj_ane’s
* YAYA23
* LRD
* MUAHD‘DIB
* Re;not
* CRASH 0.1. a.k.a. Mr. DAMNED
* fab (space invaders)

Visuals
* Cyper
* Kiratraum
* Deck
* Zbog

Live streaming on free underground teknoradio

cool selfmade lemonade serve chilled

„küffa“/“effa“

and much more
cya there!

Sunday 16th april
autonomous market
see: mbf at rom, mbf in rome, mbf in rom, mbf in roma, mbf rom, april 2016

. ! . d . i . y . ! .

Rolling on the groove of freedom

……………………. we are happily roollooking forward to ………………………

ZZZZZZZZZZ KKK KKK 00000
ZZZZZZZZZZ KKK KK /\ 0000000
ZZZZZ KKK KK / \ 000000000
ZZZZ KKKKK / \ 0000000
ZZZ KKK KK /______\ 00000
ZZZ KKK KKK I I H
ZZZ KKK KKK I AA I H
ZZZZZZZZZZZZKKK KKK I AA I H
ZZZZZZZZZZZZKKK KKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKK

………………………… cya there soon ………………………………………

MBF rolling forward to rome

The preparations are running on high levels…

Let’s groove it on !

https://www.facebook.com/musikbrauchtfreiraeume?_rdr=p

Reference LeTanzCircuit

LeTa(n)zCircuit is an open community evolved from DIY situations in a fluid free network of ideas and encounters, of music and arts, of people and collaborations, in a syncretic attempt to unify radical concepts, lettrist language, music and visual imagery, in a lively experience above the genres and beyond the limits. LeTa(n)zCircuit is also record label, artists promoter, events organization, tactical node.

http://letanzcircuit.wix.com/letanzcircuit

Doku einer Rede von einer anderen Nachttanzdemo, Münster, 9.4.16

In Münster gab es am Wochenende, Samstag, 9.4.16., auch eine Nachttanzdemo unter dem Motto: „Step up 2 the streets“ (https://linksunten.indymedia.org/en/node/175393)

Hiermit dokumentieren wir einen Redebeitrag einer Gruppe aus Münster dazu, die online steht:

Redebeitrag Münster Nachttanzdemo 09.04.2016

Verfasst von: Rosa Zelle. Verfasst am: 10.04.2016 – 02:20. Geschehen am: Samstag, 09. April 2016.

Alternativen aufbauen – soziale Zentren errichten

Soziales Zentrum – was ist das überhaupt? Ein soziales Zentrum ist ein Ort, der Möglichkeiten und Perspektiven für möglichst viele (alle*) bieten soll. Ein Ort, an dem Menschen unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Gender, Religionszugehörigkeit, Fähigkeiten, Spezies und/oder Lebensstil zusammenkommen können, um miteinander in Kontakt zu treten, sich auszutauschen, sich zu organisieren, … .

Ein soziales Zentrum bietet Raum für kulturelle Teilhabe, selbstorganisierte Beratungsangebote, Vernetzung, politische Organisierung, Beteiligung, Austausch, Entlastung vom Alltag – kann Ort für Ideen, Inspiration und Entfaltung sein. In einem solchen Raum kann voneinander gelernt – nicht belehrt – und Probleme können gemeinsam und solidarisch angegangen werden.

„Aber gibt es nicht schon Orte und Räume in Münster, an denen so etwas möglich ist?“ – Besetzung als notwendiges Mittel, um unabhängig handeln zu können

Wenn wir uns in Münster umsehen, dann sieht es auf den ersten Blick so aus, als gäbe es bereits Räume für Beratung, Kultur und Austausch. Jugendzentren, Senior*innentreffs, Cafes, Proberäume – doch schauen wir genauer hin, dann stehen die Menschen überall vor den selben Problemen: Eintrittspreise, rassistische Einlasskontrollen, Mieten, vorgefertige Konzepte, Hierarchien, keine Möglichkeit zur Beteiligung und Mitgestaltung … Viele Barrieren, die Menschen ausschließen, voneinander isolieren und keinen Raum für eigene oder gemeinschaftliche Ideen und Kreativität lassen.

Das besondere an einem besetzen Raum ist, dass Menschen dort unabhängig von finanziellen Mitteln und behördlichen Widerständen und Hürden, Ideen erarbeiten und direkt umsetzen können. Der unkommerzielle, antikapitalistische Rahmen ist eine reale Alternative zu all dem, was heute starr und unzugänglich ist. Du kannst dir die Miete nicht mehr leisten? Du möchtest dich mit einer Theatergruppe treffen, aber Räume sind nicht erschwinglich? Du möchtest mit deinen Freund*innen einen Kaffee trinken? Du möchtest mit deinen Nachbar*innen ein Gemüsebeet anlegen? Du möchtest einen Kino-Abend veranstalten? Du möchtest mit anderen über aktuelle Problematiken, soziale Fragen, Politik, … diskutieren und dazu arbeiten? Du brauchst Hilfe und Unterstützung oder suchst einfach nach Anschluss? Möchtest dir und anderen etwas beibringen? Du möchtest an Alternativen arbeiten?

Ein soziales Zentrum kann genau der richtige Ort für all das sein.

Basisdemokratische und offene Entscheidungsstrukturen nach dem Prinzip des Konsens ermöglichen Mitbestimmung und eine gleichberechtigte Beteiligung aller*. Bedenken und Sorgen können nicht so einfach übergangen werden, sondern berücksichtigt, ernst genommen und gemeinsam wird an Problemlösungen gearbeitet, mit denen alle* zufrieden sind. Wert gelegt wird dabei auf respektvollen, achtsamen, rücksichtsvollen und auch nachsichtigen Umgang miteinander. Denn gleichzeitig Vorraussetzung wie Zweck eines solchen Zentrums ist es, Schutzraum zu sein vor Diskriminierungen und Übergriffigkeiten, denen Betroffene sonst an anderen öffentlichen Orten ausgesetzt sind.

Natürlich ist dies ein hoher Anspruch, der nicht immer erfüllt wird. Es ist ein stetiger Lernprozess. Und wir bringen die Probleme und Strukturen auch mit in die Räumlichkeiten eines Zentrums. Aber an Ansprüchen können wir wachsen, wenn wir dazu bereit sind.

Um solche Räume zu schaffen …

wurde im Oktober 2015 das ehemalige Zollamt in Münster besetzt, um in den seit Jahren leerstehenden Räumlichkeiten ein solches soziales Zentrum zu errichten. Zwei Wochen nach der Eröffnung wurde es dann gewaltsam von der Polizei geräumt.

Auch im Februar 2016 wurde für diese und ähnliche Ideen, die alte Post am Hafen in Münster besetzt.

Gentrifizierung und Verdrängung

Das Hafenviertel rund um die alte Post ist seit langer Zeit umkämpfter Raum. Viele unterschiedliche Menschen setzen sich seit Jahren für den Erhalt und Ausbau von bestehenden Strukturen und Projekten ein – auch bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Doch die Stadtpolitik setzt sich über alle Bedenken und Bedürfnisse der Anwohnenden und Anwesenden hinweg. Anstelle von selbstverwalteten und selbstorganisierten Projekten soll entlang des Hafens ein kommerzieller Konsumraum geschaffen werden. Größtenteils sind diese Pläne bereits umgesetzt worden und es bleibt wenig Raum an einem Ort, der so viel Potential für Selbstverwaltung und -gestaltung bietet. Kurz hinweisen möchten wir an dieser Stelle auf die B-Side und das Raketen-Cafe, auf deren spezielle Problematik an dieser Stelle nicht ausreichend eingegangen werden kann. Weiter informieren könnt ihr euch hierzu unter anderem: b-side.ms

Entgegen vieler Stimmen und Bedenken aus dem Viertel heraus, wurde im Rat der Stadt entschieden, dass die alte Post abgerissen und an ihrer Stelle ein Edekacenter gebaut werden soll.

Der Versuch, dieses riesige Gebäude mit ausreichend Platz für Wohnungen, unkommerzielle Treffpunkte, leicht zugängliche Veranstaltungsorte, Räume für Gruppentreffen, Kunst- und Kulturprojekte, Proberäume, Ateliers, Werkstätten, Gärten und vielem mehr für das Viertel zu öffnen, wurde schnell durch die Stadt, dem neuen Eigentümer Stroetmann und der Polizei verunmöglicht.

Polizeigewalt

Nach zwei Tagen räumten die Cops das Haus unter Verwendung eines riesigen Aufgebots. Gewalt gegen Demonstrierende wurde dabei bewusst angewendet und an diesem Einsatz wurde bereits von viele Seiten zurecht Kritik geübt. Aber es bleibt auch nicht zu vergessen: Es ist die Aufgabe der Polizei, die Verhältnisse, in denen wir leben, durch Gewalt zu betonieren. Gerade bei dem kriminalisierten Mittel der Hausbesetzung konnte kaum darauf gehofft werden, nett von den Cops behandelt zu werden. Dabei scheint es dann, wie nicht nur die Räumung der alten Post gezeigt hat, egal zu sein, ob wir uns friedlich verhalten oder nicht. Dennoch: Das eigene Leben kann selbst in die Hand genommen werden, statt dass auf die Hilfe irgendwelcher Politiker_innen gewartet wird. Und auch von Polizei und Repression lassen wir uns nicht aufhalten.

Fangen wir heute an, unsere Welt so zu gestalten, wie wir sie uns vorstellen

Wir wünschen uns eine solidarische Organisierung der Stadt von unten. Dabei haben wir auch außerhalb von sozialen Zentren Vorstellungen, wie so etwas aussehen kann: Statt unseren Problemen vereinzelt, isoliert und ohnmächtig gegenüber zu stehen, können wir beginnen, uns in unseren Wohnungen und WGs und Nachbar*innenschaften zu organisieren. Dort können wir über unsere Probleme sprechen und uns gegenseitig helfen. Wir können uns zusammensetzen, um bereits kleine Ideen umzusetzen, wie beispielsweisen einen Umsonstbuchladen im Viertel. Organisierte WGs können sich in ihrem Haus und Viertel mit anderen WGs vernetzen, um so Lasten auf mehr Schultern zu verteilen und größere Projekte anzugehen, die sonst nicht möglich wären, wie z.B. ein kollektiv organisierter Garten, in dem Gemüse angebaut wird mit dem Zweck einer teilweisen Selbstversorgung, oder der Aufbau eines Freifunknetzes im Viertel. Eine miteinander vernetzte solidarische Nachbarschaft gewinnt Handlungsfähigkeit, sich gegen Gentrifizierungs-, Diskriminierungs- und Verdrängungsprozesse zur Wehr zu setzen und Verbesserungen erstreiten kann. Schließen sich solidarische Nachbarschaften und WG’s zu einer Föderation zusammen, so kann dort ein Erfahrungsaustausch stattfinden, über die Prozesse in den Vierteln und über einen geeigneten Umgang mit diesen – und es kann sich gegenseitig in den verschiedenen Kämpfen und Zielen unterstützt werden.

Aber auch auf anderen Ebenen können wir unseren Alltag solidarisch gestalten: Wir können uns mit Arbeitskolleg*innen gewerkschaftlich organisieren und so im Betrieb konkrete Verbesserungen erkämpfen, oder mit unseren Komiliton*innen eine Hochschulgruppe gründen, statt weiter das Thema Hochschulpolitik den Reformist*innen zu überlassen.

Also: Holen wir uns die Stadt zurück! Organisieren wir die Stadt von unten – auf allen Ebenen! Kämpfen wir gegen Diskriminierung, Isolation und Ohnmächtigkeit.“

https://linksunten.indymedia.org/de/node/175356

Solidarische Grüße nach Münster

Volantino di MBF @ Roma

mbf at rom, mbf in rome, mbf in rom, mbf in roma, mbf rom, april 2016

17.04.2016

Solifest von Fhain hilft (Refugees) am 10.4. im Rosis

„So. 10.04.16

1. Nachbarschaftsfest
für Helfende, Nachbarn und Geflüchtete

15.30 Uhr: Teil1, SOGENANNTE ANARCHISTISCHE MUSIKWIRTSCHAFT
16.15 Uhr: Performance „Kaos Versimpelt“
17.00 Uhr: Teil2 SOGENANNTE ANARCHISTISCHE MUSIKWIRTSCHAFT
18.00 Uhr: Ein buntes Angebot für gross und klein

Einlass 14:00 Uhr | 3 Euro Solieintritt für Erwachsene, 1 Euro für Kinder“

http://www.rosis-berlin.de/programm/programm.htm

„Seit Anfang November 2015 gibt es in zwei Friedrichshainer Turnhallen Notunterkünfte für Geflüchtete – in der Gürtelstr. am Kurt-Ritter-Sportplatz und in der Otto-Ostrowski-Str. an der Hausburg-Grundschule. Von Anfang an haben sich viele Menschen aus der Nachbarschaft hier engagiert, haben geholfen, gespendet und uns solidarisch begleitet.

Dafür wollen wir zum einen Danken. Vor allem aber wollen wir eine Gelegenheit schaffen, bei der Geflüchtete, Helfende und Nachbarinnen und Nachbarn, sich begegnen, sich kennenlernen und ein paar Stunden zusammen feiern können.
Deshalb laden wir alle für den kommenden Sonntagnachmittag ins Rosis ein. Es erwarten euch dort u.a. ein Konzert der Sogenannten Anarchistischen Musikwirtschaft (http://www.anarchistische-musikwirtschaft.de/), ein Auftritt des Duos Pierre & Ammar, die Performance „Kaos versimpelt“ mit Beate Bendel & Poul R. Weile & Fotograf Roger, DJ Badre (http://globalibre.de/wordpress/dj-team/dj-badre), Kinderschminken, Basteln, Stockbrotbacken u.v.a.m.
Getränke verkauft das Rosis und für unser Buffet freuen wir uns über mitgebrachte Kuchen, Salate, Brote und andere Leckereien.
Für die Unkosten des Nachmittags erbitten wir von allen, die es können, einen Soli-Eintritt von 3 Euro +x.

Falls ihr weitere Ideen, Unterstützungsangebote oder auch nur Nachfragen habt, schreibt an: info@friedrichshain-hilft.de

Und jetzt bitte: Weitersagen! teilen! Einladen! Vorbeikommen!“

https://suppeundmucke.de/allgemein/friedrichshain-hilft-nachbarschaftsfest-10-april-im-rosis/

Mehr zu Fhain hilft siehe: https://friedrichshainhilftdotde.wordpress.com/

(https://www.facebook.com/friedrichshainhilft/)

(https://www.facebook.com/events/1555130871453026/)

Info di MBF

non solo a berlino ogni tipo di espressione artistica, musicale e culturale e‘ vittima della commercializzazione determinata dal sistema capitalista che prova a renderli semplici prodotti da cui trarre profitto.
insieme al processo di gentrificazione, che tenta di cacciarci fuori dalle nostre citta‘ e dai nostri spazi, provano a reprimere cosi‘ qualunque stile di vita e pensiero alternativo.

il nostro obiettivo e‘ creare una rete di scambio di idee e conoszenze per opporci, resistere e difendere le realta‘ alternative.

il 21 giugnu, giorno della festa della musica, scendiamo in strada con una street parade (demo!), per gridare a tutto volume il nostro dissenso e riarenderci le strade.

Free time in Rom with MBF

MBF network event at ZK Rom

Plans are getting concrete…

Rude program, as far as it is nearly confirmed yet:

Starts friday 15th April
Dinner, informal meeting about Musik braucht Freiraeume (MBF) & political talk (discussion) about kinds of (alternative) protest forms, free culture, music and arts
concerts
artists / bands
Deads All, Folks
Cockroaches
Terrorist Bengala Party
Djs-selecta rockabilly-psychobilly-r’n’r
Infocorner from MBF and others, political stuff, alternative merch, zines, books, lp’s, cd’s, praxis and artists

Saturday 15th April
Soliparty
Live-Screenprint on your Shirt/ or bring your shirts or something like this….
Infopoint of L’Idea (anarchist library)
Body or Facepainting (it depends on how hot it’ll be)

Teknoparty + Visualshow
kns & zk dj’s
Yaya23
LRD
MUAHD‘DIB
Re;not
CRASH 0.1. a.k.a. Mr. DAMNED
fab (space invaders)


not yet confirmed
[Event99]
[KNS Crew]

Visuals
Cyper
Kiratraum
Deck
Zbog

live streaming on Free Underground Tekno Radio

---

more to be announced soon

---

http://www.tmcrew.org/zk/pages/index.php

http://www.tmcrew.org/zk/pages/iniziative_dett.php?id_iniziativa=838

http://www.tmcrew.org/zk/pages/dove.php