Archiv für April 2017

3.5. Auf die Presse! SoliKonzert vor dem BTor

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„Auf die Presse! – #FreeDeniz – Soli-Show am 3. Mai in Berlin

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit findet am 3. Mai ein großes Konzert vor dem Brandenburger Tor statt. Mit u.a. Antilopen Gang, Sookee, Christiane Rösinger, Notwist, Die Sterne.
[…]

Zusammen mit der Initiative Freundeskreis #FreeDeniz veranstalten Amnesty International, Reporter ohne Grenzen, KulturForum TürkeiDeutschland und die Medienpartner taz, Welt/N24, BILD, Jungle World und FluxFM ein großes Konzert vor dem Brandenburger Tor.

Am kommenden Mittwoch, den 3. Mai spielen viele Künstler*innen für die Pressefreiheit. Natürlich geht es auch um Deniz Yücel, aber er ist nicht alleine. In der Türkei sitzen über 150 Journalisten wegen ähnlich absurder Vorwürfe im Knast. Weltweit sitzen mindestens 350 Journalisten im Gefängnis. Auch ein Zeichen gegen „Lügenpresse“ und den mittlerweile absurden Umgang mit Journalist*innen hierzulande soll gesetzt werden.
Wer spielt bei „Auf die Presse“?

Zugesagt haben:
Antilopen Gang
Jilet Ayse
Jasmin Tabatabai
Peter Licht
Sookee
Sultan Tunç
Kreidler
The Notwist
Die Sterne
Christiane Rösinger
Andreas Dorau
Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen
Mikail Aslan
Schorsch Kamerun
und der taz-Chor

Los geht es um 17 Uhr!

Hier geht es zur Facebook Veranstaltung“: https://www.facebook.com/events/1901717233437127/

http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/2017-04/auf-die-presse-freedeniz-soli-show-am-3-mai-in-berlin/
https://www.taz.de/FreeDeniz--Die-Soli-Show/!164199/
http://www.laut.de/News/Auf-die-Presse-Soli-Konzert-fuer-Deniz-Yuecel-28-04-2017-13611/Fotogalerie/The-Notwist,-Die-Sterne-und-Antilopen-Gang-178728
https://de-de.facebook.com/FreundeskreisFreeDeniz/‎
http://www.fluxfm.de/auf-die-presse-konzert-mit-message-fuer-alle-inhaftierten-journalistinnen-in-der-tuerkei-und-anderswo/
https://social.yl.ms/search?tag=FreeDeniz
https://mobile.twitter.com/freedenizyuecel
https://twitter.com/freedenizyuecel
https://mobile.twitter.com/hashtag/aufdiepresse?src=hash
https://twitter.com/hashtag/aufdiepresse?src=hash

12.-14.5. XB Liebig34 Fest

Lieb ick Liebig Fest! 12-14 May

http://liebig34.blogsport.de/2017/04/25/lieb-ick-liebig-fest-12-14-may/

http://liebig34.blogsport.de/
http://xb.blogsport.de/
http://xbsundaymatinee.tumblr.com/

30.4. ORGANIZE! Demo Berlin Wedding

http://organizeberlin.blogsport.eu/files/2017/03/header_hp-1024x239.jpg

„Am 30. April 2017 gehen wir gemeinsam auf die Straße.

Steigende Mieten, zunehmende [Repressalien] vom [so genannten] Jobcenter, rassistische Polizeikontrollen oder fehlende Möglichkeiten und Orte das Leben im Kiez selbst zu gestalten [und deren Zerstörung] – das alles sind Teile einer sich verschärfenden, kapitalistischen Stadtumstrukturierung, die uns alle betrifft [wie der Sozialterror]. Unsere Antwort [dagegen] ist Selbstorganisierung von unten! Gemeinsam können wir etwas verändern.

Dieses Jahr nimmt ein selbstorganisiertes Bündnis die Demonstration am 30. April im Wedding zum Anlass, den Protest weiterzuentwickeln und die Vielfältigkeit der Kämpfe noch sichtbarer zu machen. Vor allem lokale Initiativen die im Wedding einen Teil der Nachbarschaft ausmachen, wollen an diesem Tag Perspektiven zum kapitalistischen, rassistischen und patriarchalen Alltag aufzeigen.

Der April ist voll mit Terminen wo ihr euch näher und kollektiv über solidarische Alltagskämpfe und Basisorganisierung informieren und austauschen könnt.

Zur Facebook-Veranstaltung: https://m.facebook.com/events/444224665919795/ – https://www.facebook.com/events/444224665919795/

Zu den OrganisatorInnen dieser Demo gehören unter Anderem:
Die Berliner Obdachlosenhilfe
Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU-IAA)
Hände weg vom Wedding
Lager Mobilisation Berlin
Das Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e.V.
Der Rote Stern Berlin 2012 e.V.“

http://organizeberlin.blogsport.eu/
http://haendewegvomwedding.blogsport.eu/

Route 30.4.2017: http://haendewegvomwedding.blogsport.eu/?p=2051

May 6. @Rauchhaus St.Abil Soliparty

st.abil soliparty night may 6. rauchhaus bln xbrg 2017

Soliparty for the underground collective “ Studio Stabil “ !

offering an uncommercial rehearsal and recording space
for out of the system audio pioneering and navigation methods

from 21.00 o clock with küfa & musical introduction
& 23.00 with bands / live acts / Dj ´anes feat. :

* Kind of Protest _ liveact ( rotzpunk )
* Ken Mutant _ dj & mc ( concrete – industrial – barrierbreakz )
* DYSNEA BOYS _ liveset ( 80ies westcoast hardcore )
* Destrooy aka dubdub_liveset ( outer space tekno )
* YaYa _ dj ( cyber – wave – bass – breakz )
* Control Delete _ dj ( industrial – techno – noise )

* DJ Silence Crew _ vj ( cyper , deck )

see: https://facebook.com/events/1896730723874568?

Soliparty for sound and light crews studio workshop workspace and more
May 6 at Rauchhaus Mariannenplatz Berlin Kreuzberg

visit: https://facebook.com/623986444467741/albums/627417357457983/

28.4. Lause bleibt! Hoffest in Xberg

Lausebleibt Hoffest2017 Jpeg

„*KEINE SAUSE OHNE LAUSE,*LAUSE KALACAK BAŞKA ÇARE YOK*, KEEP IT LIT AT
LAUSE*“

Wir feiern alle! „Lause Bleibt“ lädt zur Sause, kommt alle und feiert mit.
We’re partying – all of us! „Lause Bleibt“ invites you to our big
get-together. Everyone’s welcome!
Birlikte kutluyoruz! Lause Kalacak insiyatifinin başarısını kutalamak
için hepinizini kutlamaya davet ediyoruz.

*28/04/17 ab **16h Lausitzer Str. 10/11*

*16h / *Kaffee und Kuchen- Coffee and cake – kahve ve pasta
*18h / *Kiezversammlung mit der Versteigerung der Lause an den
Niedrigstbietenden -Community gathering, including aucti­oning off Lause
to the lowest bidders -Bize en uygun teklifin kararlaştırılacağı mahalle
toplantısı
*20h / *Party, Party, Party mit Performance, Live-Musik und DJs – Party
with performances, live music and DJs – Eğlence, performanslar, canlı
müzik, DJ

www.facebook.com/Lausebleibt

*LAUSE KALACAK, LAUSE RESISTS, **LAUSE BLEIBT*

***************************

*Infos zur Lausitzer 10/11 *

Wir Mieter_innen, Gewerbetreibende und Leute aus Vereinen und Projekten
in der Lausitzer Str. 10/11 haben uns seit letztem Dezember organisiert,
weil wir akut von Verdrängung bedroht sind.Im Dezember hatten wir
mitbekommen, dass der Eigentümer des Gebäudekomplexes, Taekker Berlin,
das Maklerbüro Engel & Völkers mit dem Verkauf beauftragt hatte – mit
dem Ziel, das Gebäude in einen „Loftkomplex“ umzuwandeln. Angestrebter
Preis: 19,4 Millionen Euro. Dies wäre ein enormer Gewinn, denn Taekker
hat die Häuser vor etwa zehn Jahren für eine Summe von 2, 3 Millionen
Euro von der Stadt Berlin gekauft. Taekker setzte also auf eine
Preissteigerung um 17 Millionen Euro, obwohl er bis heute keine
Instandhaltung und Sanierung des teilweise maroden Gebäudes unternommen hat.

Wir sind eine über Jahrzehnte gewachsene Hausgemeinschaft und lassen uns
das nicht gefallen. Wir sind gemeinsam und vieles: Politische und
künstlerische Initiativen, NGOs, Handwerker_innen, Familien,
Wohngemeinschaften, Musiker_innen. Nachbar_innen. Wir leben hier seit 50
Jahren. Wir betreiben Werkstätten, Archive, machen Filme, Fotos und
Kampagnen. Wir schreiben Texte, wir entwerfen Schriften, wir
programmieren, kuratieren, unterrichten und übersetzen. Wir kämpfen
gegen Rassismus, Nazis und Sexismus und wollen eine Stadt für alle.
Viele Kooperationen sind auf den Fluren, zwischen den Etagen des Hauses
und in der Nachbarschaft entstanden.

Seit Dezember gibt es bei uns regelmäßige Hausversammlungen und in einer
Reihe von AGs kümmern wir uns um: Pressekontakte, Videoclips,
Transparente, Plakate, Vernetzung mit anderen Mieter_innenprotesten und
Initiativen für eine Stadt für alle, Forderungen an Bezirk und Senat,
Strategien und Utopien.

Im Januar haben wir bei einem Go-In in Taekkers Büro am Paul-Lincke-Ufer
klargemacht, dass wir alle im Haus bleiben wollen und bleiben werden.
Wir forderten Taekker dazu auf, das Kaufangebot bei Engel & Völkers
zurückzunehmen und mit uns über eine tragbare Lösung für alle im Haus zu
verhandeln.

Unser vielfältiger Widerstand hat Eindruck gemacht. Am 8. Februar hat
Taekker einer Delegation von uns zugesichert, er nehme das Angebot beim
Maklerbüro zurück und werde gemeinsam mit den Nutzer_innen nach einer
langfristigen Lösung suchen. Es ist aber überhaupt nicht absehbar, was
aus diesen Verhandlungen weiter hervorgeht und ob wir tatsächlich
erreichen können, dass alle langfristig und zu guten Konditionen bleiben
können. Wir bleiben wachsam und organisiert.

Vor allem aber sehen wir uns nicht als isoliertes Hausprojekt, sondern
verstehen unsere Organisierung als Teil des Kampfes für eine Stadt für
alle. Viele Menschen in Kreuzberg und anderen Bezirken wehren sich
derzeit gegen Gentrifizierung und Verdrängung, so die Mieter_innen der
Otto-Suhr Siedlung, die Mietergemeinschaft Kotti & Co am Kottbusser Tor.
Und es gibt auch Erfolge dieses Kampfes, so können das Café Filou, der
Buchladen Kisch & Co in der Oranienstraße und der Laden Bantelmann in
der Wrangelstraße nach den Protesten jetzt erstmal bleiben.

Wir fordern Senat und Bezirk auf, eine Kehrtwende in der Mieten- und
Stadtpolitik zu unternehmen – nach vielen Jahren der Privatisierung und
einer Politik zugunsten von Immobilienwirtschaft und Profiten mit der
Miete.

*Und wir setzen darauf: Widerstand lohnt sich! *

*Milljöh statt Millionen!*

*Wir bleiben alle! *

****
https://de-de.facebook.com/Lausebleibt/‎
https://www.facebook.com/Lausebleibt/posts/1887606238122603
https://twitter.com/lausebleibt?lang=de
https://allevents.in/berlin/hoffest…lause/1144579735651900
www.bizim-kiez.de/

Näxt MBF dates 2017

Näxt MBF dates 2017:
April 12.-14. – little political support in Bln Fhn/Xhn
May 06. – Soli @Rauchhaus for Soundcrew
May 20. – our MBF SOLIPARTY @Rauchhaus
June 03. – Carnival of Subculture – COS – Bln
June 21. – Alternative MBF stage and rave at a great new spot
August 13. – Travelling time and space odyssey in the south

22.4. InterKiezionaleDemo Berlin Xhain

Aufruftexte aus Indymedia Linksunten (Zitate):

Interkiezionale Demonstration

Verfasst von: Rigaer Straßenplenum. Verfasst am: 02.03.2017 – 10:58. Datum: Samstag, 22. April 2017 – 20:00. …

CG-Gruppe bekämpfen, G20 angreifen, bedrohte Projekte verteidigen!

Mit der Entwicklung der Wohn- und Lebenssituation in Berlin geht die Menschlichkeit und das, was die Kieze ausmacht, endgültig den Bach runter. In Jahren der Versuche, den Ausverkauf unserer Lebensräume aufzuhalten, konnten zwar kleine Erfolge verbucht werden, der Gesamtwahnsinn jedoch geht wie eine Planierraupe weiter durch diese Stadt. Der längst überfällige Aufstand, der die geregelten Bahnen verlässt und gewaltsam gegen die kapitalistische Logik und deren Profiteure vorgeht, blieb aus. Der Wunsch nach der Zerstörung der Ordnung aber wächst in vielen von uns weiter.

Im vergangenen Jahr gab es bereits zwei Kiezdemos in Friedrichshain. Es kamen jeweils mehrere tausend Leute zusammen, die gemeinsam Zeichen der Unterstützung für aufständische Projekte setzten. Parallel dazu gab es kontinuierliche Angriffe gegen die Stadt der Reichen nicht nur in Berlin. Wir planen jetzt die dritte und vielleicht letzte geregelte Demonstration aus der Rigaer Straße. Alle, die für das Ausbrechen eines Aufstandes gegen die Politik und die Geldinteressen und für Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen wollen, rufen wir dazu auf, sich uns anzuschließen.

CG-Gruppe bekämpfen – Hotel-Neubauten platt machen

Seit einem Jahr gibt es Kundgebungen und andere Aktionen gegen die Neubauten in der Rigaer Straße zwischen Voigtstraße und Samartierstraße. Der Baubeginn der CG-Gruppe ist dadurch zwar ins Stocken geraten, doch gleichzeitig wurde der LIDL gegenüber platt gemacht und die Bauarbeiten für einen Hotel-Neubau haben unvermittelt begonnen. Jetzt wird klar, was dem Nordkiez blüht: aus dem Wohngebiet um die Rigaer Straße soll nun auch ein „lebendiger Kiez“ nach dem Vorbild der Simon-Dach-Straße werden. Wir sollen touristisch und kommerziell komplett-erschlossen werden. In diesem Plan sind wir nur Abfall.

Verjagen, platt machen, verhindern: das sind Wörter aus unseren schönsten Träumen. Aber wir haben keine andere Wahl. Wer in der Illusion lebt, wir könnten irgendeinen Mittelweg für Berlin finden, hat noch viel weniger alle Tassen im Schrank. Seien wir realistisch: wenn wir jetzt keine Waffen finden, die die Entwicklung stoppen können, dann verlieren wir wieder an Boden. Wir werden verstreut über die Stadt wohnen und uns über Gentrifizierung gar keine Gedanken mehr machen müssen, weil eh schon alles ausverkauft ist. Gefragt ist jetzt tatsächlich Kreativität, Risikobereitschaft und das Zusammenspiel militanter Aktionen und öffentlich arbeitenden Kiezinitiativen – noch mehr langweilige Latsch-Demos werden uns nicht weiterbringen.

Deswegen soll diese Demo eine Motivation für uns und andere sein, Leute wie Christoph Gröner von der CG-Gruppe, Bau- und Investorenfirmen und Institutionen wie die Polizei oder die Parteien praktisch zur Verantwortung zu ziehen.

G20 angreifen – Kiezkämpfe nach Hamburg tragen

Die Gentrifizierung und die Repression finden nicht isoliert von den weltweiten Kämpfen statt. Überall auf der Welt werden Menschen ihres Lebensraumes und ihrer kulturellen und sozialen Grundlagen beraubt. Sei es in Peru, Brasilien, in Frankreich oder in China, wo Menschen irrsinnigen Großprojekten unterworfen werden, in dem sie verjagt oder wie Ware verwertet werden. Da eine Miene, dort ein Großflughafen oder Olympia und hier eine ganze Stadt, die kapitalistischen Interessen ohne wenn und aber dienen sollen. Die Antworten auf Widerstand reichen von brutaler Repression bis hin zu Bestechung. Abgesehen von den Menschen wird die Natur und der gesamte Globus ein und dergleichen Verwertungslogik unterworfen.

Die 20 mächtigsten Staaten der Welt Treffen sich im Juli in Hamburg zum G20-Gipfel, um diese Logik zu perfektionieren. Früher waren Gipfeltreffen wie dieser auch immer Gipfel des Widerstandes. Dieses Jahr ist es wieder so weit: es bahnt sich ein Treffen all derjenigen an, die ihre Wut gegen die herrschende Ordnung gemeinsam auf die Straße tragen wollen. Wir wollen dabei nicht nur zusehen, sondern ordentlich mitmischen. Es gibt bereits Aufrufe, die Kiezkämpfe in die Elbmetropole zu tragen. Dieses Konzept ist schwer umsetzbar, da die meisten Menschen die Verbindung der Stadtteilkämpfe mit den weltweiten Kämpfen nicht praktisch werden lassen wollen.

Mit der Demonstration wollen wir dafür werben, dass diejenigen, die sich von der Stadtpolitik ausgebeutet und unterdrückt fühlen, auch nach Hamburg kommen und sich bereits im Vorfeld daran beteiligen, die Spannungen zu erhöhen.

Bedrohte Projekte verteidigen – dezentraler und massenhafter Widerstand bei TagX

So wie die Rigaer94 und die Rigaer[Straße] als Ganzes sind derzeit mehrere Berliner Projekte und Menschen davon bedroht, geräumt oder zerstört zu werden. Besonders der Neuköllner Kiezladen Friedel54 hat ein Potential entwickelt, hoffnungsvolle Akzente für den Widerstand zu setzen. Die Nutzer_innen des Ladens zahlen seit mehreren Monaten keine Miete, nachdem sie permanent von der Hausbesitzerfirma bedroht wurden. Jetzt droht die Räumung durch eben jene Politik, die sich permanent versucht als sozial darzustellen, aber seit Jahren eine gewaltsame Verdrängung betreibt.

Die Demonstration ist auch als strategisches Mittel geplant. Sollte es zu einer erneuten Eskalation durch Politik oder Polizei wie im vergangenen Jahr kommen, gibt es richtig Stress!

Egal ob Baubeginn bei der CG-Gruppe, Räumung der Rigaer 94 oder der Friedel: unsere Antwort ist eine Mischung aus Massenaktionen und dezentralen TagX-Aktionen.

Wenn unser Leben zerstört wird, dann gibt’s eben Trümmertango!

Interkiezionale Demonstration zur Aufkündigung des Friedens mit den Reichen und Mächtigen

22. April 2017 // 20 Uhr // Eldenaer Straße Ecke Proskauer Straße“

https://linksunten.indymedia.org/de/node/205336

+++

„[Berlin] Zweites Update zur Interkiezionalen Demonstration am 22.04.

Verfasst von: Rigaer Straßenplenum. Verfasst am: 09.04.2017 – 20:37. Datum: Samstag, 22. April 2017 – 20:00. …

Wir publizieren an dieser Stelle die Route … sowie aktuelle Infos zur Demonstration am 22.04.2017.

Zur Route: Start – Proskauer/ Eldenaer – Dolziger – Samariterstraße – Schreinerstraße – Voigtstraße – Rigaerstraße – Proskauerstraße – Niederbarnimstraße- Simon-Dach-Straße – Revalerstraße – Warschauerstraße – Falkensteinstraße – Görlitzer Park – Ohlauerstraße – Friedelstraße – Sonnenallee – Hermannplatz – Ende

In den letzten Wochen ist einiges passiert. Mobimaterial wurde berlinweit verteilt, geklebt und gesprüht. Der Kiez bereitet sich auf den 22.04. vor. Plakate zur Demo findet ihr unter anderem in den Buchhandlungen Schwarze Risse und der Schwankenden Weltkugel. Darüber hinaus machen dubiose Baufirmen erneut von sich reden und gingen in der letzten Woche zur Spionage mit Hilfe einer Drohne gegen Anwohner*innen der Rigaerstraße über. Zusätzlich hat die Präsenz der Bullen im Kiez, insbesondere in den Nächten, wieder deutlich zugenommen. Wie sich die Situation hier im Kiez weiterentwickelt, wird sich also in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.

Wir wünschen uns eine kraftvolle, entschlossene und lautstarke Demo, bei der auch Inhalte vermittelt werden sollen. Neben den Einflussmöglichkeiten der Bullen auf den Verlauf der Demo haben wir alle die Möglichkeit mit unserer Kreativität mitzumischen – ein Konzept ist nicht vorgeschrieben. Klar gibt es immer gute Gründe den Aufstand zu proben, im Moment schätzen wir aber die Lage so ein, dass es eine bunte Kiez-Demo gibt, die die drohende Faust Richtung CG-Gruppe, Berliner Politik und G20-Gipfel erhebt. Doch nicht erst einmal hat sich hier im Kiez die Stimmung von einem Moment zum Anderen um 180° gedreht. Wir müssen natürlich gemeinsam daran arbeiten, unser Potential auszubauen.

Wir rufen wiederholt alle, die gegen Verdrängung und Aufwertung kämpfen, sich in ihren Kiezen zusammentun und organisieren, dazu auf, sich an der Demo zu beteiligen und ein klares Bekenntnis für einen entschlossenen Widerstand gegen die bestehenden Verhältnisse zu zeigen. Stellen wir keine Forderungen an die Politik, sondern nehmen wir uns die Straße!

Und noch ein Hinweis: Wir halten daran fest, dass wir genau wie bei den Demos am 06.02.2016 und 09.07.2016 keine Fahnen von Parteien oder deren Jugendorganisationen sehen wollen! Das gleiche gilt für Nationalfahnen und Fahnen der SDAJ, MLPD, Arbeitermacht, RIO, REVOLUTION etc. Diese Demo ist wie unser Widerstand strikt außerparlamentarisch.“!

Quelle siehe: https://linksunten.indymedia.org/de/node/208946
Ankündigung siehe: https://linksunten.indymedia.org/de/node/205336
Andere Artikel siehe: https://linksunten.indymedia.org/de/node/207155

Mehr Aufrufe siehe:
Friedel – https://linksunten.indymedia.org/de/node/208890
Bewohner*innen – https://linksunten.indymedia.org/en/node/208439
Aktionsgruppe – https://linksunten.indymedia.org/en/node/208275
Straßenplenum – https://linksunten.indymedia.org/en/node/205336 (siehe oben)

Mehr Infos siehe: https://nordkiezlebt.noblogs.org/
Und siehe auch: http://mietenstoppfriedrichshain.blogsport.de/
http://mietenstopp.blogsport.de/
http://wirbleibenalle.org/

+++

Auch wir schließen uns dem Dagegen – gegen die Friedhofsruhe und den (unhaltbaren) Burgfrieden – an. Denn nur gemeinsam können wir es schaffen. Also, erhöhen wir die Schwungmasse: Seid LAUT, kreativ, solidarisch, ungehorsam, wachsam, wild, haltet zusammen. Und wenn Ihr am 22.4. in der Stadt seid, dann kommt, geht zur Demo und macht was los. Lasst uns tanzen.

8.4. Shut Down G20 Soli Abend in der Köpi

„Sonnabend, 8.04.2017
19:30 Uhr Shut Down G20 Soli Abend

☆RHYTHMS OF RESISTANCE☆ …einmal Hamburg und zurück
19:30 Uhr (pünktlich) Turnhalle Theater wasted land

Von der freien Theatergruppe „bühnenfrei“ aus Magdeburg nach Max Frisch „Graf Öderland“. Ein Staatsanwalt, erfolgreich und verheiratet, bricht plötzlich mit seinem Leben, rennt in den Wald und ergreift die Axt, um sich freizukämpfen aus „einer Welt voller Gitter und Stäbe, wo nichts gedeiht, außer die Früchte der Arbeit“. Es ist eine Geschichte über die Verführbarkeit von Macht, von Utopien und einfachen Antworten. Die Axt ist so eine einfache Antwort, wenn auch eine brutale. Denn als der Aufstand der Axt-Rebellen längst am Boden liegt, sind viele tot und der Staatsanwalt selbst soll nun die Regierungsgeschäfte übernehmen. Wie die Geschichte ausgeht, bleibt eine Überraschung und wird jeden Abend neu verhandelt.
20:00 Uhr Kino Peliculoso

verschiedene Filme über die Gipfelproteste der Vergangenheit
22:00 Uhr Komzert im AGH

Önkiirtas (Punk aus Ungarn) – Goldwing (Grindcore aus Magdeburg) – Von Hölle (Postpunk aus Sachsen Anhalt)
22 Uhr Konzert und Party im KomaF

Penthimos Clown (Rap aus Athen) – Lady Lazy (querfeministische Rapperin aus Berlin) – Asi – ES (Real Rap Shit from Berlin / Ex CoMusical und immer noch fresh) – DJ Karacho Ra Baukin (Club Balkanska & Disko Kosmopolit) – Fiesta Lucha Amada DJ Set
23:00 Uhr Tanzen auf 2 Floors im Keller

KT Knox (noise riot rap and trap) – Yoru (drum n bass) – Mr 4ebruschka (drum n bass) – Monty Cantsin (drum n bass) – Seven (drum n bass – punk) – Stomp (tribe) – Callisto (jungletek) -Bart (56k) (tekno/hardfloor) – Mashkalji (happy ht) – Max Headroom (happy hc)“

https://koepi137.net/gix.html
http://stressfaktor.squat.net/termine.php
http://keepitrollin.de/Forum/Veranstaltungen-Drum-and-Bass/08-04-2017-Rhythms-Of-Revolution-Shut-down-G20-Kopi.html