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24.04.2019 MBF Treff im „Zielona“

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MBF-Meeting im Stadtteilladen „Zielona Gora“ in Berlin Friedrichshain,
Grünberger Str. 73, 10247 Berlin, Fhain.
Kennenlerntreffen für Interessierte und Neue MbF‘ies. Mit kleinem Snack und oder so.
ÖPNV: Boxhagener Platz, Bushalte der Linie 240 oder U5 Samariterstraße oder S-Bahn bis Ostkreuz oder Warschauer Straße.

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Aufruf zum Musik braucht Freiräume (MBF) Orga-Treffen

Dieser Aufruf richtet sich an alle die; denen Freiräume, freie Kunst- und Kultur, wie gemeinfreie Musik, etwas bedeuten. Die Selbstorganisation praktizieren und die dafür sind, daß ein Recht auf Stadt für alle gilt und die meinen daß das schöne Leben nur von uns selbst gemacht und gelebt werden kann und unverkäuflich ist.

Allem voran geht für uns die Musik – sie ist ein Urinstrument der zwischenmenschlichen Kommunikation und zeigt was und wie das soziale Leben spielt – sie ist ein Ausdruck für Gefühle und bringt Menschen als soziale Wesen zusammen. Vereint sie im Leben.

Darum machen wir dieses Treffen zur „Fete de la Musique“, um zu zeigen, dass wir unversöhnlich sind mit einer destruktiven Haltung zur Musik und einer Auffassung von Politik, welche in jeglichen autonomen Strukturen ein Feindbild sieht, anstatt sich bewußt zu machen, das eine lebendige Stadt aktive und freigeistige Menschen braucht.

Wir lassen uns nicht Kriminalisieren weil wir anders denken und anders handeln, ein selbstbestimmtes Leben führen wollen. Wir wissen das wir gemeinsam stark sind und nur die Solidarität ein Weg sein kann profitorientierte Mechanismen von Wirtschaft und Politik zu zerschlagen.

Wir versuchen so gut es geht uns aus den Unterdrückungsmechanismen, wie den
Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnissen die unseren Alltag bestimmen, zu lösen.

Dazu müssen wir Gegenpole bilden, von denen ausgehend es möglich ist ohne Profitorientierung, Leistungsdruck, Konkurrenz und Verwertungslogik, wie Rationalisierung und Zweckoptimierung, in Freiheit, wie in der Musik und der damit verbundenen Kultur die eigenen Interessen zu verwirklichen.

Wir wollen zeigen, dass die Musik etwas lebendiges so wie das Leben ist und dass wir für unsere selbstbestimmte Lebensart, unsere Freiräume und die Kultur für die sie stehen kämpfen.

Wir wehren uns aktiv gegen die Vertreibung von Freiräumen für unsere Kultur und Musik. Da es Räume sind, in welchen wir uns begegnen, wachsen und weiterentwickeln können, in welchen wir Lebensgefühle teilen können. Wir wollen Platz für buntes Treiben und Subkultur im öffentlichen Raum.

Bewegungs- und Bleibefreiheit für alle Menschen sind für uns selbstverständlich. Das Recht auf Genuß und echte Lebensqualität wie ein freies Lebensgefühl mit der Lust am Leben sowieso.

Wir wollen eine Stadt die mehr bietet als Konsum, Verwertung und Kommerz.
Was uns also eint, ist der Wunsch, ein selbstbestimmtes Leben nach eigenen Entwürfen zu leben, mit unkommerzieller Kultur, weil nur sie Raum bietet über die herrschenden Verhältnisse zu reflektieren und diese Reflexion wiederum den Grundstein für emanzipatorische Politik bildet.