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Archiv für August 2020

On fire 2020

Wir wünschen allen Punks, Hardcore-Punks, Metal-Punks und Crusten dieses Wochenende ganz besonders viel Spaß…! ;)

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Wir machen hier keine Werbung für „FB“ oder ähnlichen Schiss. Darum hier keine Links. Aber die Kenner:innen unter Euch wissen ja eh schon wo es ist… Da wo immer latürnich.

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Passt auf Euch auf. Lasst es Euch gutgehen. Seid achtsam und respektvoll. Gebt Corona keine Chance und Nazis sowieso nicht.

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Rocknroll

Terra Incognita evicted

„News from the south, Thessaloniki. Terra Incognita , some of you remember it , and one more squat have been evicted last week.
There is a call for solidarity actions to the squat next month please read and spread the word.

Political statement of the squat Terra Incognita – International call for solidarity:

In the morning of 17th of August Terra Incognita gets TEMPORARILY evicted by the repressive forces of neoliberalism. Police forces intrude in the building and conduct researches for hours and confiscations. Days after the eviction the squat still remains open with cops celebrating TEMPORARILY their capability of violating every corner of our liberalized grounds.
For over 16 years Terra Incognita consituted a meeting place for hundrends of people of the struggling social basis. With constant events, direct acts, demonstrations and conflicts Terra Incognita was present in moments of the violent struggle against the violence of the state, the benefits of capitalistic monopolies, against the violating authority of fascism and patriarchy, against any type of discrimination and speciesism. In the grounds of the self-organised structures of self-education, solidarity and mutual aid of the squat all the “known-unknown” strugglers of freedom met and will continue to meet. Liberating and equallity-based relationships were constructed, subversive plans and operations, dreams that day by day found and still find a space of moral and physical substance. For 16 years the squat proves itself to be the flesh of the flesh of the multiform struggle against any type of authority and opression, without prioritizing or distinguishing the means that contribute to the spreading of libertarian ideas and the organization of social and class-conscious counter attack. Because for us this is liberation.
Terra Incognita squat is definitely not and we do not wish it to be considered as the center of the revolutionary movement. After all this could only be an egocentric viewpoint against the spirit of comradeship as it would cover every other repressive action of the state. Terra is just another tool of the struggle that through its strategies contributes to the spreading of anarchist ideas in the society while it underlies the severity of the unmediated struggle against the regime. This is why it socially, politically and historically belongs to the anti-authoritarian movement, which has been fighting with all means for decades against the atrocity of all forms of exploitation. Nevertheless, if the government and any aspiring supporter of state-announched legality believe that this is the end of us as a squat, as anarchists, or as a struggling part of society, they are highly deceived.
From our point of view this decision belongs to the general repressive strategy of the state dictated from the higher parts of the terrorist state. The state seeks (for months now) a straightforward confrontation with the parts of society that choose to keep on fighting. It gives away ultimatums, mistreats and tortures people in the streets and in prisons, it kills and drowns immigrants and refugees in land and sea borders, it points at each and every single one of us with its finger on the trigger. This is our turn to proceed to full front offense. To war we respond with war. To the violence of the authoritarianism of the capital and the state we respond with violence. To the cruelty of individualization we respond collectively by sharpening our millitant confrontations.
We call every struggling revolutionary force to unite with us through their acts and words, by turning this year’s October into a month dedicated to solidarity and standing up for Terra Incognita, but also for every other occcupied ground threatened by reppresion. Let’s all shout together that squats are not dead walls. They are the alive moments of yesterday, today and forever.

No retreat, No submission- Attack,attack,attack…!
squat (for now and forever)!
Terra Incognita“ collective community

„You can find the text in other languages in this link
https://terraincognita.squat.gr/2020/08/21/political-statement-of-the-squat-terra-incognita-international-call-for-solidarity-en-fr-it-es/“

Source: Newsmail / Telegram / https://terraincognita.squat.gr

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„Politische Stellungnahme des besetzten Hauses Terra Incognita – Aufruf zu internationaler Solidarität

Am Morgen des Montags 17 August wurde das besetzte Haus Terra Incognita VORLÄUFIG(!) geräumt von den Unterdrückungskräften des Neoliberalismus. Besatzungskräfte der Demokratie dringen ins Haus hinein und für mehrere Stunden dursuchen sie es und beschlagnahmen Sachen.

Für mehrere Tage ist das Haus offen und die Bullen jubeln VORLÄUFIG! dass sie die Möglichkeit haben in jeder Ecke unseres befreiten Platzes einzubrechen.Für mehr als 16 Jahre ist Terra Incognita ein Treffpunkt für hunderte Menschen der militanten Sozialen Basis gewesen. Mit ständigen Events, Aktionen, Demonstrationen, und Konfrontationen war Sie präsent in Momenten des Kampfes gegen die staatliche Gewalt, gegen die Interessen von kapitalistischen Monopolen, gegen die verletzende Autorität des Faschismus und des Patriarchats, gegen alle Formen von Diskriminierung und Speziesismus. Aug den Geländen und durch die selbstorganisierten Strukturen der Selbstbildung, Solidarität und gegenseitiger Hilfe treffen sich immer noch die sogenannten “Bekannte-Unbekannte“, i.e. Kämpfer/innen der Freiheit. Es wurden hier revolutionäre und autoritätsfreie Beziehungen gegründet, subversive Operationen geplant, Träume geträumt, die Tag für Tag ihren ethischen und moralischen Wert bestätigen. Das besetzte Haus ist seit über 16 Jahre Teil des vielgestaltigen Kampfes gegen jede Form von Autorität und Repression gewesen, ohne bestimmten Kampfmitteln nach „politischer Wichtigkeit“ Vorrang vor anderen Mitteln einzuräumen, in den allgemeinen Bemühungen um die Verbreitung von libertären Projekten und die Organisation des sozialen und Klassengegenangriffes. Denn das bedeutet für uns Befreiung.

Terra Incognita ist bestimmt kein „Mittelpunkt“ der Bewegung und wir möchten auf keinen Fall daß das Haus als Mittelpunkt betrachtet wird Sowas könnte nur egozentrisch sein und würde uns gegen unsere Genossen stellen, die auch Repression erlebt haben. Terra ist noch ein Mittel des Kampfes, der durch ihre Strategie den eigenen Beitrag leistet für die Verbreiterung der anarchistischen Projekten in der Gesellschaft und für die Dursetzung des unmittelbaren Kampfes gegen das Regime. Deswegen gehört Terra sozial, politisch und historisch in den Händen der ganzen antiautoritären Bewegung, die seit Jahrzehnten mit allen Mitteln gegen die Barbarei der Ausbeutung kämpft. Wenn aber die Regierung und jeder Streber der Legalitat des Regimes glaubt das diese Räumung unser Ende ist, als Besetzung, als Anarchisten/innen und als kämpferischer Teil der militanten Gesellschaft, da sind sie getäuscht.

Für uns ist diese Entscheidung Teil einer zentraler Repressionspolitik, die von höheren Rängen des staatlichen Terrorismus diktiert wurde. Der Staat versucht (in den letzten Monaten) eine direkte Konfrontation mit den kämpferischen Kräften der Gesellschaft. Der Staat schickt ein Ultimatum, missbraucht und foltert in den Straßen und in Gefängnissen, ermordet und lässt Migrantinnen und Migranten ertrinken an den Grenzen an Land und im Meer, zielt auf jeden von uns mit dem Finger am Abzug.

Es ist unser Moment sich zu wehren. Auf Krieg reagieren wir mit Krieg. Zur Gewalt der staatlichen und kapitalistischen Autorität antworten wir mit Gewalt. Auf die Barbarei der individualisierung reagieren wir kollektiv durch die Schärfung der militanten Konfrontation

Wir rufen die militanten revolutionäre Kräfte an jeder Ecke der Welt dass wir unsere Worte und Aktionen vereinen, und dass wir diesen Oktober in einen Monat umwandeln zur Solidarität und Verteidigung des besetzten Hauses Terra Incognita und jedes anderen besetzten Hauses, das von der Repression gedroht ist. Die besetzten Häuser sind keine toten Wände. Es sind die lebenden Momente des Kampfes von gestern, heute, immer.

Kein Rückzug, keine Unterwerfung- Angriff, Angriff, Angriff…

Besetztes Haus (für Heute und für Immer) Terra Incognita“

Quelle: https://terraincognita.squat.gr/2020/08/21/political-statement-of-the-squat-terra-incognita-international-call-for-solidarity-en-fr-it-es/

Zur Besetzung einer Musikschule in Berlin Köpenick

In Berlin Köpenick hatten Jugendliche eine ehemalige Musikschule besetzt und wurden – getreu der sog. berliner Linie – binnen kurzer Zeit wieder geräumt…

Wir sind solidarisch mit den Besetzer:innen und stehen ebenso hinter dem Anliegen der Jugendlichen, insbesondere dann wenn es um Musik und kulturelle Freiräume geht, aber auch sonst und sowieso.

Wieso, weshalb, warum? Was die wollen?

Siehe, vgl.: Beitrag in RBB 24 vom 22.08.2020; https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/08/berlin-koepenick-hausbesetzung-ehemalige-musikschule-jugendclub.html

„Berlin
Jugendliche kritisieren Bezirk nach Besetzung einer ungenutzten Musikschule
22.08.20 | 16:55 Uhr

Eine Gruppe jugendlicher Aktivist[:inn]en hat am Samstag ein ungenutztes Gebäude in Köpenick besetzt – ein paar Stunden lang. Am Abend räumte die Polizei das Gebäude. Für die Besetzer[:innen] ein klares Zeichen, dass ihre Forderung nach selbstverwalteten Jugendräumen ignoriert wird.

Eine Protestgruppe hat am Samstag die ehemalige Musikschule in der Friedrichshagener Straße in Berlin-Köpenick zeitweise besetzt. „Wir würden gerne neue Freiräume schaffen“, sagte eine Sprecherin der Gruppe „Jugendbesetzt“ auf Anfrage von rbb|24. „Wir sind der Meinung, dass es in Köpenick zu wenig Platz für Jugendliche gibt und dieses Gebäude wird ja ohnehin nicht genutzt.“

In sozialen Netzwerken hatte „Jugendbesetzt“ zuvor eine Stellungnahme veröffentlicht. Demnach wird vom Senat gefordert, Räume zur Verfügung zu stellen, die selbstverwaltet genutzt werden können und „die Möglichkeit bieten, abseits von struktureller Gewalt und kapitalistischer Leistungsgesellschaft einen Safe-Space zu schaffen“.

Berliner Polizei beendet Hausbesetzung auf Dragoner-Areal (Quelle: rbb|24)
rbb|24

Berlins rot-rot-grüner Landesregierung werfen die Aktivist[:inn]en vor, gewaltsam gegen linke Projekte in der Stadt vorzugehen. „Queerfeministische Rückzugsräume fehlen in dieser Stadt oder sind stark räumungsbedroht“, heißt es in der Mitteilung. „Wir wehren uns gegen steigende Mieten, systematische Verdrängung unserer Treffpunkte und stehen in Solidarität zu allen bedrohten oder schon geräumten Projekten.“

Die Polizei war ab dem Nachmittag mit Einsatzkräften vor Ort und beriet mit dem Bezirk in seiner Funktion als Eigentümer des Gebäudes über das weitere Vorgehen. Gegen 18.30 Uhr wurde das Gelände dann geräumt. Ob dies in Abstimmung mit dem Bezirk geschah, konnte der Polizeisprecher am Sonntagvormittag nicht sagen.

Besetzer[:innen]: Kein Raum für Forderungen nach alternativen Jugendzentren

Die jugendlichen Besetzer[:innen] kritisierten am Sonntagmorgen in einer Pressemitteilung den Bezirk Treptow-Köpenick, der gezeigt habe, „was er von selbstverwalteten Jugendräumen hält, die sich klar gegen jegliche Formen von Diskriminierung positionieren“. Ihr Ziel sei eine Zwischennutzung der Räume gewesen. Die Zeit des Leerstands hätte mit vielfältiger Kiezkultur überbrückt werden können.

„Wir sind wütend, dass unseren Forderungen nach alternativen Jugendzentren kein Raum gegeben wird. Wir werden weiter für die Existenz unserer Freiräume kämpfen und nicht zusehen, wie die [sog.] rot-rot-grüne [Landes-]Regierung [von SPD-PDL-Grünen] uns nach und nach die Rückzugsräume nimmt“, so die Besetzer[:innen] in ihrer Mitteilung.

Sendung: Fritz, 22.08.2020, 16:30 Uhr“

Quelle: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/08/berlin-koepenick-hausbesetzung-ehemalige-musikschule-jugendclub.html

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Stets aktuell informiert über Besetzungen in Berlin: https://mastodon.social/@besetzen

Vgl.: https://besetzen.noblogs.org/

Siehe auch: https://twitter.com/besetzenberlin

„Es ist besser unsere Jugend besetzt Häuser…“
Miete verweigern, Kündigung ins Klo, Häuser besetzen – sowieso!
Leerstand instandbesetzen.
Alles für alle!

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Mehr zur Lage in Berlin, siehe z.B. aktuell: http://nk44.blogsport.de/2020/08/24/rot-rot-gruen-in-berlin-politik-fuer-immobilienkonzerne/

„Die derzeitige Politik von R2G: Gegen Bewohner*innen und für Spekulant*innen
Absurder Karstadt-Deal, noch ein Skandal im „Neukölln-Komplex“ und brutale Räumung der Kiezkneipe Syndikat.

Ein Statement diverser Initiativen und Aufruf zur Kundgebung am 2.9. 2020 am Hermannplatz

22.08.2020″

Quelle: http://nk44.blogsport.de/2020/08/24/rot-rot-gruen-in-berlin-politik-fuer-immobilienkonzerne/

Und siehe: https://interkiezionale.noblogs.org/post/category/general/
https://interkiezionale.noblogs.org

Solidarität mit Projekten in Berlin und anderswo

Solidarität mit dem Syndikat Berlin Neukölln und allen anderen bedrohten linksalternativen und subalternen Projekten.

Zum Syndikat siehe: https://syndikatbleibt.noblogs.org/

Mehr siehe „Interkiezionale“: https://interkiezionale.noblogs.org/

Demotermine in Berlin allgemein siehe: https://stressfaktor.squat.net/

Syndikat bleibt! Alle bleiben!
One struggle, one fight…!
Bleibt achtsam, wachsam, kämpferisch, wild und gefährlich.

little journey

little time travel
The Sonic II Tapes
https://www.mixcloud.com/deck/playlists/the-sonicii-tapes/

oldschool dnb, trance, house, 90ies, greek radio

https://www.mixcloud.com/cominlikeardcore/δ-λαζαριδησ-dance-tribe-side-b-life-fm-892-athens-631997/