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Archiv für Februar 2021

Congrats Köpi

Gestern wurde die Köpi 31 Jährchen alt.
Wir gratulieren herzlich, mit der linken Faust ganz oben.
One struggle, one fight, Rigaer Straße – Köpi bleibt!
Hier ein paar nette aktuelle Videoempfehlungen dazu:

„#KØPI is 31 today. Celebrate with us #DIY culture and alternative living in the heart of Berlin with a cake and online concerts! from 20:00″
https://youtu.be/5nkb87zcFdY

„#KØPI is 31! Usually, we would invite you all and party together for days. But now everything is under lockdown. Watch our Birthday Bonus Video celebrating the people and collectives making #KØPI & #KØPIPLATZ a vibrant community!“
https://youtu.be/xfTn0rN2I2I

Quelle: köpi newsgroup, telegram channel
Links: http://twitter.com/kbleibt
https://t.me/joinchat/AAAAAEaAp35T_Mv6CmSOHQ
@KopiNewsBerlin

Meute heute auf Roach fm

Am 26.02.2021 um 19Uhr auf Roach fm.
Empfehlung:
„[…] Titel der Sendung: schöner ?! wohnen #rechtaufstadt #thisisnotahomestory. Neben uns wird es Berichte aus der Potse, Leerstand hab ich Saath und viele mehr geben. Dazu natürlich Mukke. Hört rein heute ab 19.00 auf roach.fm oder auch danach bei mixcloud.com/about_plank

[…] title of the schow: schöner !? wohnen #rechtaufstadt #thisisnotahomestory. Apart from us there will be reports from Potse, Leerstand hab ich Saath and many more. In addition, of course, music. Listen in today from 19.00 on roach.fm or afterwards at mixcloud.com/about_plank (our interview is in German)“

Quellen: Meuterei Soligruppe auf Twitter https://mobile.twitter.com/KeineBeute , Köpi soli telegram channel und Interkiezionale newsgroup

Zur Meute: http://meuterei.tk/
https://leutefuerdiemeute.noblogs.org/

Radio Plank Berlin: https://mixcloud.com/about_plank/

Freies Radio Roach fm: https://roach.fm/

Interkiezionale Berlin: https://interkiezionale.noblogs.org/

Video der Wagendemo 20.02.2021 Berlin

Mit freundlichsten Empfehlungen, tolle Demo:

https://youtu.be/fWB7O1sxwdM

„Published on Feb 21, 2021
Berlin is full of caravan sites that shape the neighborhoods and fill the streets with life. Our homes are organised in open, solidarity structures and offer space for collective togetherness. We stand for self-organised alternatives to a cityscape shaped by capitalist, exploitative logic. But hardly any place has a long-term perspective or secure contract. Almost all of them are constantly and acutely threatened by real estate speculation and the sell-out of the city by the Red-Red-Green Party. We are not alone in this – our neighbours and other self-organised projects, such as the Kiezkneipe Syndikat, Sabot Garden, DieselA and Liebig34, were evicted in 2020. We are in solidarity with all people who are threatened or affected by displacement! We fight for a city where housing is not a commodity!

For self-organised housing! For car life! Let’s take back the city!

DieselA, Köpi Wagenplatz, Scheffelstraße, Mollies, Laster & Hänger, Rummelplatz, Ratibor, Convoi , Kreuzdorf, Lohmühle, Wagen- u. Projektplatz Karpfenteich, -unterstrom+, Fips“

Wir sind solidarisch mit allen linken, antikapitalistischen Freiräumen.
Alle Wagenplätze und Orte link(salternativ)er (Sub)Kultur in Berlin erhalten und dauerhaft sichern! – in Berlin und anderswo, egal wo, überall.
Mehr Wagenleben, mehr Leben wagen. Mehr echte linke Freiräume aufbauen und verteidigen.
Haltet euch bereit für (jeden) Tag X, wie immer.
Passt auf euch auf. Bleibt gesund. Haltet euch fit.
Alle bleiben.
Kein Tag ohne.
Alles für alle.

+++

Link zur Köpi: https://koepi137.net/welcome.html
https://koepi137.net/files/img_events/31_Birthday_Kopi.jpg
(Bildquelle: https://koepi137.net/files/img_events/31_Birthday_Kopi.jpg)

Köpi bleibt.
https://youtube.com/watch?v=A74AtiZaEpQ

Wagenplatz Demo am 20.02.2021 in Berlin

„Wagenplatz Demo am 20. Februar!

https://kontrapolis.info/wp-content/uploads/2021/02/AD54EE61-FD2C-4A7F-96FB-372518858CE4-270x480.jpeg

—-English below—-

Kommt alle zur Wagenplatzdemo und unterstützt unseren Kampf gegen Verdrängung und für selbstbestimmtes Wohnen!

Am 20.02. geht’s um 14:00 Uhr mit Rädern von der Köpi bzw. um 15:00 Uhr mit Wägen von der Scheffellstraße los! Bitte nur mit Mundschutz und unter Einhaltung des Mindestabstands!

Denn kein Platz für Gentrifizierung! Wagenplätze verteidigen!

Berlin ist voller Wagenplätze, die in guter Nachbar*innenschaft die Kieze prägen und die Straßen mit Leben füllen. Unsere Zuhause organisieren sich in offenen, solidarischen Strukturen und bieten Raum für kollektives Miteinander. Wir stehen für selbstorganisierte Alternativen zu einem Stadtbild, das von kapitalistischer Verwertungslogik geprägt ist. Aber kaum ein Platz hat eine langfristige Perspektive und einen sicheren Vertrag. Fast alle sind existenziell und akut bedroht durch Immobilienspekulation und den Ausverkauf der Stadt durch Rot-Rot-Grün. Damit stehen wir nicht alleine dar, auch unsere Nachbar*innen und andere selbstorganisierte Projekte, wie die Liebig34, Sabot Garden, DieselA und nicht zuletzt die Kiezkneipe Syndikat wurden 2020 zwangsgeräumt. Wir sind solidarisch mit allen Menschen, die von Verdrängung bedroht oder betroffen sind! Wir kämpfen für eine Stadt, in der Wohnraum keine Ware ist!

Für selbstgewählten Wohnraum! Für das Wagenleben! Holen wir uns die Stadt zurück!

DieselA, Köpi Wagenplatz, Scheffelstraße, Mollies, Laster & Hänger, Rummelplatz, Ratibor, Mollies, Convoi , Kreuzdorf, Lohmühle, Wagen- u. Projektplatz Karpfenteich, -unterstrom+, Fips

ENG:

Come to the Wagenplatz demonstration and support our fight against displacement and for self-determined housing!

On the 20th of February at 2pm we will start from Köpi by bike and join the the truck convoi in Scheffelstrasse at 3pm. Please come with face masks and maintain distance to each other!

No place for gentrification! Defend Wagenplatzes!

Berlin is full of caravan sites that shape the neighbourhoods and fill the streets with life. Our homes are organised in open, solidary structures and offer space for collective togetherness. We stand for self-organised alternatives to a cityscape shaped by capitalist, exploitative logic. But hardly any place has a long-term perspective or secure contract. Almost all of them are constantly and acutely threatened by real estate speculation and the sell-out of the city by the Red-Red-Green Party. We are not alone in this – our neighbours and other self-organised projects, such as the Kiezkneipe Syndikat, Sabot Garden, DieselA and Liebig34, were evicted in 2020. We are in solidarity with all people who are threatened or affected by displacement! We fight for a city where housing is not a commodity!

For self-organised housing! For car life! Let’s take back the city!

DieselA, Köpi Wagenplatz, Scheffelstraße, Mollies, Laster & Hänger, Rummelplatz, Ratibor, Mollies, Convoi , Kreuzdorf, Lohmühle, Wagen- u. Projektplatz Karpfenteich, -unterstrom+, Fips.

[Wird passieren] am 20.02.2021″.

Quelle: https://kontrapolis.info/2013/, abgerufen am 5.2.21.
Bildquelle: https://kontrapolis.info/wp-content/uploads/2021/02/AD54EE61-FD2C-4A7F-96FB-372518858CE4-270×480.jpeg

Statement for real punk

Wir dokumentieren:

https://potse.squat.net/pics/potselogo.gif

„Statement zum Rockhaus und dem Bezirk vom 02.01.21

Als wir uns Ende 2018 geweigert haben unsere Räume aufzugeben, haben wir deutlich gemacht, dass wir erst die Potsdamer Str. 180 verlassen, wenn es adäquate Ersatzobjekte für die Potse, sowie den Drugstore gibt. 

Im Dezember letzten Jahres hat Jugendstadtrat Oliver Schwork über Facebook verkündet, er hätte eine Lösung für uns gefunden, erst wenige Tage nachdem wir diese Räumlichkeiten das erste mal besichtigt hatten. Er meinte damit den Konzertsaal im Rockhaus in Berlin-Lichtenberg. Wie aus unserer letzten Pressemitteilung auch schon hervor geht, entspricht das Objekt nicht unseren Ansprüchen. Wir können unsere Angebote in den gegebenen Räumlichkeiten nicht umsetzten und würden uns damit quasi handlungsunfähig machen. Das bedeutet, wir hätten keine eigenen Räume, da der Bezirk uns nur als Untermieter vom ssb e.V. einmieten würde und wir somit faktisch keine Verhandlungspartner*innen mehr wären. 

Desweiteren hat das Jugendamt versucht uns damit  zu erpressen, dass, wenn wir nicht aus unseren jetzigen Räumen rausgehen, dem Drugstore die Räumlichkeiten im Rockhaus ebenfalls verweigert werden würden. Dabei sind wir zwei unterschiedliche Jugendzentren und der Bezirk sollte in der Lage seinbeide Kollektive differenziert zu betrachten.

Wir fühlen uns vom Bezirk nicht als Verhandlungspartner*innen ernst genommen, wenn sie unsere Bedürfnisse größtenteils ignorieren. Es ist auch bezeichnend, wenn sich die Kommunikation des zuständigen Jugendstadtrats mit uns darauf beschränkt, über Social Media Beiträge vermeintliche Lösungen zu präsentieren. 

Dem Bezirk muss klar sein, dass wir uns nicht zufriedengeben können, mit einem Angebot, was für sie die einfachste Lösung zu sein scheint. Wir entscheiden weiterhin selbstbestimmt, welche Räume unseren Forderungen entsprechen und welche nicht. 

Die Politik stellt uns als nicht vertrauenswürdig dar, weil wir unsere Räume nicht verlassen und es zu einem Rechtsstreit kommen musste. Dabei sind sie es, welche unsere Verträge gekündigt haben und uns ohne annehmbare Alternativen auf die Straße setzen wollen.

Wir wollen weiterhin Druck auf den Bezirk und das Land Berlin ausüben, dass nicht vorschnell geräumt wird, bevor ein Ersatzraum gefunden werden kann. Die Politik ist in der Verantwortung einen solchen zu finden, da sie mit dem Verkauf des Gebäudes an Investoren die Situation selber verursacht haben.

Deshalb haben wir, das Potse-Kollektiv, uns dazu entschieden,nicht auf das Angebot des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, die Potsdamer Str. 180 zu verlassen und den Raum im Rockhaus anzunehmen, einzugehen. 

Wir fordern vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg, dass sie die Situation nicht eskalieren lassen und die Räumung aussetzen. Die BVV Mitte ist dabei, weitere Objekte zu prüfen, genauso wird auf Landesebene weitergesucht. Wir hoffen auf eine baldige Entwicklung und Lösung, sodass wir unsere Jugendarbeit schnellstmöglich fortführen können. 

das Potse Kollektiv“

Quelle: interkiezionale telegram channel, newsgroup, 03.02.2021.

Bildquelle: https://potse.squat.net/pics/potselogo.gif

Vgl., siehe auch: https://taz.de/Alternatives-Jugendzentrum-Potse/!5745156/

Zur Potse: https://potse.squat.net/

+++

taz online, vom 3.2.21:

„GENTRIFIZIERUNG IN BERLIN
taz
Berlin
3. 2. 2021
VON
GARETH JOSWIG
Alternatives Jugendzentrum Potse
:Kein Potse-Punk im Rockhaus
Die Potse bleibt besetzt. Alternativräume hat das Jugendkollektiv aus Berlin-Schöneberg abgesagt. Nun droht die Räumung.

Auf einer großen grauen Hauswand steht ein großer Schriftzug: Potse bleibt
Das Jugendkollektiv Potse hält seine Räume in Schöneberg besetzt und ist von Räumung bedrohtFoto: Paul Zinken/dpa

BERLIN taz | Das besetzte Jugendzentrum Potse in Schöneberg hat dem Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD) eine Absage erteilt. Ein vom Bezirk angebotener Ersatzraum im Rockhaus Lichtenberg entspräche nicht den An­sprüchen des Jugendprojekts, heißt es in einer Mitteilung von Mittwoch. Die Potse ist seit Längerem auf der Suche nach Räumen, in denen Punkkonzerte und Jugendarbeit möglich sind. Dem vorgeschlagenen Ersatzraum fehlt es laut Potse an separaten Räumen, in denen man unter anderem einen ­Awarenessraum einrichten könne.

Die Jugendlichen halten seit über einem Jahr ihre Räume in der Potsdamer Straße 180 besetzt, nachdem der bezirkliche Mietvertrag endete. Das benachbarte Jugendprojekt Drugstore gab in der gleichen Situation seine Schlüssel mit Aussicht auf Ersatzräume ab und ist seither ohne Raum. Das Drugstore hatte sich bereits dafür ausgesprochen, vorübergehend den Konzertsaal im Rockhaus Lichtenberg zu beziehen.

In diesem Zusammenhang warfen die Jugendlichen von der Potse dem Jugendamt Erpressung vor. Demnach sollten auch dem Drugstore die Räumlichkeiten verwehrt werden, wenn die Potse nicht ihre besetzten Räume freigibt. Gleichzeitig forderte das Kollektiv den Bezirk Tempelhof-Schöneberg auf, die drohende Räumung auszusetzen. Man hoffe weiter auf Ersatzräume infolge von ­Prüfungen auf Landesebene und der Bezirksverordnetenversammlung.

Nachdem Stadtrat Schworck zuletzt den Alternativraum in Lichtenberg angeboten hatte, hatte er der Potse ein Ultimatum gestellt: Entweder das Jugendkollektiv nutze die Räume im Rockhaus, oder es werde geräumt – und dann gebe es auch künftig keine Ersatzräume.

Drugstore will Rockhaus nutzen
Der taz sagte Schworck am Mittwoch, dass die Absage der Potse keinerlei Auswirkungen auf das Drugstore habe. „Wir haben die Potse nicht erpresst und auch nicht das Drugstore da mit reingezogen“, sagte Schworck. Das Drugstore könne unabhängig von der Potse den Konzertsaal im Rockhaus nutzen. Das im Exil befindliche Drugstore bestätigte der taz, dass man den Raum nutzen wolle.

Das Räumungsverfahren läuft laut Schworck weiter. Auf lange Sicht plane der Bezirk, weil Räume für Jugendarbeit fehlen, ein Haus der Jugend. Dort werde die Potse allerdings nach einer Räumung eher nicht unterkommen, wie Schworck sagte: „Wenn sie jetzt geräumt werden müssen, wird es dem Bezirk schwerfallen, ein großzügiges Angebot zu machen.

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Jugendzentrum Potse und Drugstore
Ultimatum für die Potse

Stadtrat Schworck (SPD) hat einen Ersatzraum für Drugstore und Potse angeboten. Nimmt die besetzte Potse das Angebot nicht an, droht die Räumung. GARETH JOSWIG“

Quelle: https://taz.de/Alternatives-Jugendzentrum-Potse/!5745156/ , abgerufen am 4.2.21.