Archiv « Musik Braucht Freiräume – MBF – Berlin – *www.mbf.space*

Archiv für April 2021

Rise from the ashes


Noface – Rise From The Ashes – Praxis records no. 6
See: https://www.youtube.com/watch?v=cdQe15aQdc4&list=PLGqNX2ZGL81-np87L5_AcYNkPc_iNkjEG&index=3

Link to Praxis records: https://praxis-records.net/noface-burnout-ep-praxis-6/

Discogs link: https://www.discogs.com/Noface-Burnout-EP/release/35112

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1. Mai 2021 in Berlin, siehe: https://stressfaktor.squat.net/

https://stressfaktor.squat.net/termine/alle?f[0]=event_date%3A2021-05-01

Klassenkämpferische 11Uhr-Demo – https://r1mb.noblogs.org/events/?event_id1=513

Jugenddemo – https://r1mb.noblogs.org/events/?event_id1=862

Revolutionäre 18-Uhr-Demo – https://r1mb.noblogs.org/events/?event_id1=73

Aufruf – https://1mai.blackblogs.org/?p=942

Erster Mai – Straße frei – Nazifrei!

https://antifa-nordost.org/11500/1-mai-querdenken-raus-aus-lichtenberg/

https://antifa-nordost.org/11487/1-mai-pankow-unsere-zukunft-statt-ihre-profite/

https://twitter.com/antifanordost/status/1387823531824664579

#1maiostberlin

https://www.instagram.com/antifanordost/

Hört Freie Radios

Hört freie Radios

Für freie Musik, Kunst, Kultur, politische Nachrichten, Reportagen, Interviews, Diskussionen, Meinungen, Kommentare, Dokumentationen, guten freien Journalismus, freie Medien, Podcasts u.v.m..

… in Pandemie- und Krisenzeiten sowie auch sonst, ganz besonders empfohlen:
Frequenz UKW FM 88.4, in Berlin und Umgebung.

Siehe auch, Empfehlungen, Links: https://www.freie-radios.net/
Radio Corax Halle – https://radiocorax.de/
Radio Freies Senderkombinat Hamburg (FSK) – https://www.fsk-hh.org/
Radio Dreyeckland Freiburg – https://tunein.com/radio/Radio-Dreyeckland-1023-s91481/
Radio Alex Berlin – https://alex-berlin.de/radio/livestream/popup.html
Studioansage Berlin Friedrichshain – https://www.studioansage.de/
Pi Radio Berlin – https://piradio.de/
fr-bb – Freie Radios Berlin Brandenburg – https://fr-bb.org/
u.v.m.

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Außerdem empfehlen wir:
A-Radio Berlin – https://www.aradio-berlin.org
https://soundcloud.com/aradio-berlin
A-Radio Wien – https://www.a-radio.net/
Dissenspodcast – https://dissenspodcast.de/
auf YT – https://www.youtube.com/channel/UCZcuXF1QD_V7MAL2hiXsE0w

Z.B.: Nr. „117​ „Unsere Städte sollen nicht mehr attraktiv für Investoren sein“ – Dissens[Podcast]“ – https://www.youtube.com/watch?v=sdIcQCMH58A
„Berliner Mietendeckel und Sehnsucht nach Enteignung: die mietenpolitische Bewegung ist im Aufwind. Aktivistis Jenny und Kim über Angriffe der Immo-Lobby, die Notwendigkeit europaweiter Vernetzung und die nächste Enteignungskampagne.“
Siehe und höre unter: https://www.youtube.com/watch?v=sdIcQCMH58A

Keine Fusion um jeden Preis

Wir dokumentieren hiermit einen Diskussions-Text von „capulcu & friends“, zur Fusion 2021, weil wir ihn für die aktuelle Corona-Krisenlage, den Dämmerzustand der freien Kulturszene, die Pandemiesituation und den (vorherrschenden) Umgang damit, welcher die Bedingungen stellt unter denen aktuelle Veranstaltungen geplant werden oder nicht, (selbst)kritisch und exemplarisch, beispielhaft, wichtig finden:

„Offener Brief an die Fusion und ihre Crews

capulcu & friends 25. April 2021 Analyse und Diskurs

„Der Schutz von Infektionen und damit einhergehende Maßnahmen basieren in Deutschland [und anderswo] nicht nur auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern sind zunehmend Spielball politischer Abwägungen und von Interessenskonflikten. In Deutschland können während der Pandemie Waffen und Autos produziert werden, laufen Großraumbüros weiter als sei nichts passiert, werden auf Druck der Wirtschaft Lockerungen umgesetzt, auch wenn diese der Bekämpfung der Pandemie entgegenlaufen.“

In der obigen Analyse sind wir uns mit dem Kulturkosmos weitestgehend einig. Auch wir kritisieren die bisherige Pandemiepolitik, ohne uns dabei mit rechten Coronaleugner*innen gemein zu machen. Auch wir würden gerne mal wieder feiern und haben uns als langjährige Fusionist*innen, sowohl als Gäste als auch als Crew, auf die Fusion gefreut.

Hier hören die Gemeinsamkeiten leider auf. Schon in den letzten Jahren hat die Fusion immer wieder den Spagat geübt zwischen kapitalistischem Event und linker Utopie. Rigide Einlasspolitik, Zäune noch und nöcher und auch ein vielschichtiges Klassensystem im Backstage haben uns immer wieder am linken Anspruch zweifeln lassen. Einige Crews haben deswegen die Fusion ja auch verlassen…

Auch wir halten Kultur für relevant, aber wir wollen keine Fusion um jeden (gesellschaftspolitischen) Preis.

Das diesjährige Corona-Konzept der Fusion inklusive personalisierter Testung und digitaler Kontaktverfolgung ist für uns ein offener Bruch – mehr als nur eine hinnehmbare Steigerung von Kontroll-Optimierungs-Entwicklungen, die wir die letzten Jahre schon beobachten konnten. Eine Teilnahme basierend auf PCR-Tests sowie die Nutzung der CoronaWarnApp macht das Fusionkonzept zu einer technokratischen Dystopie, die wir ablehnen. Wir finden es fatal, dass ein vermeintlich (utopisch) linkes Festival hier als Biosecurity-Leuchtturmprojekt im Kulturbereich dienen will und den feuchten Träumen von Eventim und Co zuvorkommt – eine entpolitisierte Bestärkung der Kontroll- und Vermessungsphantasien der kommerziellen Veranstaltungsbranche.

Zugangsberechtigungen auf dem Festival sollen dieses Jahr komplett über die gechipten Bändchen laufen. Auf ihnen ist das Testergebnis gespeichert, so dass an jedem Checkpoint (zwischen Sektorgrenzen) kontrolliert werden kann, ob die Person zugangsberechtigt ist. Zudem soll, wie wir aus internen Kreisen gehört haben, großflächig die CoronaWarnApp zum Einsatz kommen. Menschen, die kein Smartphone besitzen oder nicht bereit sind, sich die App zu installieren, sollen mit einem Handy oder personalisiertem Bluetoothtoken ausgestattet werden. Das Festival wird damit zu einem vollständig überwachten Raum, in dem sämtliche Schlupflöcher und unkontrollierte Bereiche verschwunden sind.

PCR-Tests in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, da klingeln bei uns die Alarmglocken – auch wenn ihr zum Teil auf sogenannte Pooltestung setzt. Das RKI hat seit Beginn der Pandemie die Ansage an Labore gemacht, dass Proben aufgehoben werden sollen. Aus diesen Proben lässt sich nachträglich ein DNA-Test machen. Wie schon in anderen Veröffentlichungen beschrieben wurde, gibt es viele Labore, die dies aus logistischen Gründen nicht schaffen, andere hingegen verwahren sie tatsächlich für „weitergehende Forschung“. Nun hat die Fusion ja vermeldet, dass sie ein eigenes Testlabor einrichtet. Doch selbst, wenn uns „versichert“ werden sollte, dass die Proben natürlich sofort nach Analyse vernichtet werden, sehen wir folgende Probleme:

– Die Fusion selber sieht sich als Modellprojekt für zukünftige Festivals. Wäre es nicht möglich, dass das Gesundheitsamt die Genehmigung des Festivals nur erteilt, wenn im Gegenzug die Proben der 30.000 Menschen für ihr eigenes Modellprojekt genutzt werden können? DNA-Screenings auf unterschiedlichste körperliche Merkmale bei einer Testgruppe von 30.000 Menschen sind sicherlich im Zusammenhang mit der Epidemiologie sehr interessant. Wie verhält sich der Kulturkosmos bei so einer Forderung, wenn diese Mitte Juni kommt, wo schon viel Geld in die Vorbereitung geflossen ist?

– Die Crews und auch die Gäste bestehen zu einem nicht unerheblichen Teil aus Menschen mit einem linken bis linksradikalem Hintergrund. Das Ganze ist also ein personalisiertes Massenscreening unserer Szene. Was ist, wenn die Polizei McPomm oder das BKA mit folgender Argumentation die Beschlagnahmung eines Teils der Proben fordert? „Wir haben hier eine DNA-Spur bei jener Straftat – Menschen aus den Kreisen, die wir für tatverantwortlich halten, sind auf dem Weg zur Fusion – wir beschlagnahmen die Proben.“

Die Möglichkeit, dass Leute vielleicht einfach keine DNA-Probe abgeben wollen, weil sie was zu befürchten haben, taucht im Konzept nicht einmal als Erwägung auf.
Achja, und was ist eigentlich mit Illegalisierten und Menschen ohne Pass? Wie machen die das mit der Personalisierung?
Die Fusion schreibt in ihren Testrichtlinien: „Alle Insassen eines Autos werden gemeinsam erfasst, um im Falle eines positiven Testergebnisses der gesamten Gruppe als potenzielles Cluster die Zufahrt zum Festival zu versagen.“ Wollen wir wirklich offenlegen, wer in welchen Bezugsgruppen angereist ist? Ein hochinteressanter Datensatz für Ermittlungsbehörden.

Wir geben allen Kritiker*innen unseres Textes Recht: Niemand MUSS zur Fusion kommen. Doch es geht nicht nur um die Fusion, sondern um die Frage, welche Richtung wir als Linke in der Pandemiebekämpfung unterstützen wollen. Das, was da passiert, wird über kurz oder lang in unseren Zentren und Kneipen ankommen und dann ist Essig mit gesellschaftlicher Teilhabe für Alle. Und es geht noch viel weiter um die gesamtgesellschaftliche Frage, was ein emanzipatorischer Umgang sein kann mit einer Situation, in der wir aufgrund von ökologischem Raubbau mit Zoonosen als permanenter Erscheinung zu tun haben werden. Es wird „nach Corona“ kein zurück zum Normalzustand geben. Und ein Zurück vom Ausnahmezustand ist von technokratischer Seite auch gar nicht erwünscht: Die Normalisierung und Einübung von kontrollierter sozialer Distanz als gesellschaftlicher Basis ermöglicht die Abschaffung von (unkontrolliertem) „öffentlichem Raum“ – einer Grundvoraussetzung für politisches Handeln.

Die Fortführung dieses Ausnahmezustands (in durchsetzbarer Form) ermöglicht eine Biologisierung des Sozialen; eine immer engmaschigere Grenzziehung von Teilhabemöglichkeiten entlang von gesundheitlichen Merkmalen – von der nationalstaatlichen über die Bundesländer- und Landkreisgrenzen hin zu Kiezen, Wohnblocks und Einzelhaushalten. Der Fixpunkt dieser Entwicklung ist eine Vermessung des gesundheitlichen Risikos auf individueller Ebene und ein darauf gestütztes Bemessen von Beweglichkeit, Kontakt, gesellschaftlicher Partizipation. Gar nicht so weit weg von den Social-Scoring-Systemen in China!

Wir erleben gerade die Transformation vom Recht auf Gesundheit hin zur Verpflichtung zur Gesundheit. Ein solches Regime der biologisierten Sicherheit ermöglicht im verstetigten pandemischen Ausnahmezustand weitergehende soziale Kontrolle, als dies über die „Sicherheit“ im permanentisierten Kampf gegen den Terror je begründbar war und ist – in der Pandemie ist jede*r eine potenzielle Gefahr, nicht nur die vermeintliche Gefährder*in.

Die Fusion geht in Sachen gesundheitlicher Individualisierung und Entsolidarisierung sogar noch einen entscheidenden Schritt weiter und stellt Geimpften einen unkomplizierten, testfreien Zugang in Aussicht. Soweit ist bislang nicht einmal die Bundesregierung beim Zuschnitt der (unsinnigen) Ausgangsbeschränkungen gegangen: Was macht es mit einer Gesellschaft, in der Geimpfte anders als Ungeimpfte nachts durch die Gegend spazieren (und auf Parties gehen) können. Geht es nur noch um das individuelle Zugeständnis von Freiheitsrechten derer, die nun keine oder nur noch eine geringere Kontaktgefahr darstellen? Dann wären wir auf dem Niveau der FDP angekommen und hätten die Pille der Biosicherheit bereits geschluckt.

Uns ist es wichtig zu betonen, dass wir das Ganze nicht als Problem der Datenhaltung sehen. Viel zu oft wurde die Auseinandersetzung um digitale Check-Ins auf dieses Problem der vermeintlichen Datensicherheit verkürzt.

Das vorgestellte Festival-Konzept lässt sich nur mit Kontrollen, Checkpoints, Zäunen, Ausschluss, viel Security, Quarantäneanordnungen und Kontaktnachverfolgung in Kooperation mit staatlichen Behörden durchsetzen. Es führt zu einer schleichenden Normalisierung und gesellschaftlicher Akzeptanz technokratisch-autoritärer Maßnahmen gepaart mit einem technologischen Sicherheitsversprechen, welches wir anzweifeln: PCR-Massentests eignen sich nicht, um eine Blase mit einer Virendichte von Null zu erzeugen und aufrecht zu erhalten.

Dieses Sicherheitstheater wäre für sich genommen vielleicht erheiternd, aber es ist die Affirmation eines pandemischen Kontrollregimes als ein vermeintlich notwendiges und gar nicht so schlimmes Zugeständnis. „Unterm Strich“ wird aber keine Fusion stehen, „auf der wir auch wirklich so feiern können, wie wir es lieben.“

Muss es ein linkes Festival sein, das hier federführend und beispielhaft „voran“schreitet? Will die Fusion sich mit einem solchen ‚Testival‘ zum Vorreiter einer technologisch vermittelten Spaltung in Zonen entlang individualisierter, biosozialer Grenzen machen? Wir finden: Der politische Preis, den wir als radikale Linke für eine Fusion dieser Form zahlen, ist eindeutig zu hoch. Wir fordern daher alle Crews, Gäste und Freund*innen und auch den Kulturkosmos auf: Keine Fusion um jeden Preis!

Cancel Control-Cosmos (CCC) !!!

capulcu & friends“.

Erschienen auf, Quelle: Kontrapolis Info; https://kontrapolis.info/3336/ , am 25.04.2021 (abg. 26.04.2021).

Zu Capulcu: https://capulcu.blackblogs.org/

Siehe auch:
https://www.freie-radios.net/101045
https://www.rote-hilfe.de/rhz-neue-ausgabe/1103-rote-hilfe-zeitung-4-2020

Der Text von „capulcu & friends“ hat uns wieder stärker zum nachdenken und innehalten gebracht. Er beginnt etwas erneut, aber fortschrittlich, in Frage zu stellen, etwas neu zu diskutieren und er spricht etwas in uns an, ein paar alte (linke und radikale) Gedanken. Die Diskussion muß und kann nur weiter gehen. Der vorschnelle Jubel für plumpe und verkürzte Versuche aus der einjährigen quarantäneartigen Schockstarre auszubrechen ist verhallt und verhaltener geworden, seitdem z.B. bekannt wurde das Schnelltests nicht sicher sind (sowieso nicht). Wir danken darum den Autor:innen dafür. Wir sind keine oder aktuell nicht in einer Crew auf der Fusion oder so. Es gab ja sogar mal eine Confusion, aus anderen und ähnlichen Gründen. Aber, unter anderem so etwas – die inhaltlich treibenden Gedanken des Textes – weiter zu diskutieren und zu durchdenken, zu verbreiten sowie andere Möglichkeiten zu erproben, halten wir allerdings immer für fortlaufend sehr wichtig. Wichtiger noch als einfach alles mitzumachen und sich der Kontrolle zu beugen um bloß etwas ans laufen zu kriegen, um jeden Preis. Vorsicht und Rücksicht sowie Achtsamkeit (awareness) sind uns ebenso sehr wichtig. Es bleiben Zweifel. Denn auch wir haben dazu noch keine – vor allem keine geschlossene oder einheitliche – abschließende Meinung gefunden. Dafür ist noch zuviel offen und der Ausgang ungewiss (siehe z.B. Virusmutationen etc. pp.). Wir wissen nicht wie lange wir es noch durchhalten mit dem Pandemiezustand zu leben oder welche anderen (eigenen) Wege wir da raus finden, z.B. in kleineren Kreisen, nicht in den Dimensionen solcher (kommerzieller) Festivals. Unkommerzielle Festivals und Freepartys sind uns sowieso die liebsten. Aber manche Leute müssen eben von etwas anderem leben oder wollen es halt anders machen. Wir haben in einem gewissen Rahmen verständnis dafür. Denn es ist hey das scheiß System in dem wir alle leben und das gibt es leider (fast) nix richtiges im Falschen. Es geht höchstens oft noch falscher. Vgl. z.B. Volksmusik und Rechtsrockmüll (gibts echt noch). Oder indem z.B. andere Formate erprobt werden. Vgl. z.B. online Festivals, wie das coole Roadburn Redux. Für uns gilt jedoch: Uns auch stets selbst kritisch Hinterfragend schreiten wir langsam voran. Die Schritte sind schleppender und schwerer geworden. Gebremst von einem tödlichen Virus (Naturgewalt) und der ewigen Ohnmacht des Seins unter kapitalistischer Herrschaft aus der Mensch nur zu gern täglich – einfach so – ausbrechen würde. Uns ist es aber trotzdem sehr wichtig zu betonen, daß wir zuerst für ein Ende der Pandemie und Epidemie sind bevor, auch unserer Ansicht nach, wieder wirklich freie(re) Partys, Konzerte, Raves, Musik, Kunst, Kultur usw. usf. möglich sein werden. Die Beendigung der Corona-Krise, welche (vor allen Dingen) eine kapitalistische Krise ist (keine Naturkatastrophe sondern eine Zivilisationskatastrophe unter kapitalistischen Bedingungen), kann und sollte nur achtsam, rücksichtsvoll, sozial, solidarisch(!!!) und bestenfalls selbstorganisiert (Utopie) passieren und ihre Überwindung verwirklicht werden. Ob das möglich sein wird, dafür stellen die vorherrschenden gesellschaftlichen und wirtschaftssystemischen, ergo kapitalistischen, Bedingungen leider die schlechte Voraussetzung. Darum gilt – nach wie vor und bis zuletzt, sowieso und überhaupt: Ausbeutung beenden. Emanzipation voranbringen. Kapitalismus abschaffen. Alles für alle. Kein Sex mit Nazis.


Bildquelle: https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/54187-768×543.jpg
Quelle: https://endofroad.blackblogs.org/archive/tag/capulcu

24.4. Viva la Rigaer – Konzert – Kundgebung

24.4.21 Kundgebung: Viva la Rigaer | pic

„VIVA LA RIGAER! Kundgebung gegen Gentrifizierung!
Samstag, 24. April 2021, 14:00
Aktion/Protest/Camp
Musik/Konzert
Punk / Hardcore / Crust
Metal
[…]

VIVA LA RIGAER! – Demonstration against gentrification in solidarity with Rigaer 94, Potse, Kopi Wagenplatz – against any eviction!

With bands (from first to last):
„Negative Decadent“ (Synth-Deutschpunk), „Speed ​​Kobra“ (Crust‘n Roll), „Antibastard“ (HC Punk), „Äss-Äult“ (HC Punk), „Extremophile“ (Trailer-Grind), „TeratomA“ (Death Metal)

also Küfa, speeches and a performance by „the Day Before Wednesday“ circus crew!

Corner of Samariterstraße / Rigaer Straße
Ort
Rigaer Straße
10247 Berlin
U5 Bhf Samariterstraße“

Quelle: https://stressfaktor.squat.net/node/208932

24.4. Kundgebung: Solidarisch durch die Krise

Solidarisch durch die Krise

https://i.ibb.co/Tvdqp0j/Eyr-Yul-XIAEyvxm.jpg

Kundgebung

📅 24. April 2021
⏰ ab 12.00 Uhr
📍Weißensee, Jürgen-Kuczynski-Park

🎸BANDS:

Mal Élevé (Reggae)

Zynik 45 | ADS | theoradicals | Affenschelle (HipHop)

Rolando Random & the young Soulrebels (Ska)

Oi!Ronie (Punk)

📢 ES REDEN…

- Kolleg*innen aus der Pflege
- Leute aus den Mietenkämpfen
- „Deutsche Wohnen & Co. Enteignen!“
- „Solidarisches Netzwerk Berlin“
- Antifaschist*innen aus dem stuttgarter Raum über ihren Kampf gegen rechte Gewerkschaften und „Querdenken“.

Bitte achtet auf Maske und Abstand.

- Gesundheit ist keine Ware!
- Keine Profite mit der Miete!
- Gegen Ausgangssperren!
- Gegen Faschisten und rechte Verschwörungsmythen!
- Ja zum solidarischen Lockdown!

Kontakt: solidarischdurchdiekrise [dot] orga [at] protonmail [dot] com

Sagt euren Leuten bescheid! / Followt @solidarischdurchdiekrise“ (https://t.me/solidarischdurchdiekrise)

Quelle: NEA Infochannel
https://t.me/antifanordost
https://www.antifa-nordost.org
https://www.instagram.com/antifanordost
https://www.twitter.com/antifanordost
https://www.mixcloud.com/antifa_nordost
https://www.youtube.com/user/antifanordost
https://www.issuu.com/antifanordost
https://noquerdenken.noblogs.org/

Zero covid. Kapitalismus abschaffen. Medikamente und Impfstoffe für alle. Alles für alle.

+++

Parallel dazu findet ab 14Uhr eine andere Kundgebung im Wedding statt.
Vgl.: https://asanberlin.blackblogs.org/?page_id=127&event_id1=1890

„Corona ist das Virus – Ausbeutung ist die Pandemie“
https://lockdowncapitalism.noblogs.org/

„Ein weiteres Mal wird klar, dass Krisen von den Bossen und Regierungen gegen die Arbeiter*innen und jene, die in prekären Verhältnissen leben, gewendet werden. Hinter ihrem Fake-Aufruf zu „Solidarität“ versteckt sich das wahre Motto des Kapitalismus: „Ihre Profite, unsere Verluste“.“
Siehe: https://stressfaktor.squat.net/termine/alle?f%5B0%5D=event_date%3A2021-04-24

„Wir wollen zusammen kommen und Netzwerke bilden. Über unsere täglichen Probleme reden und uns selbst- und kollektiv organisieren. Widerständig sein und gegen die Ausbeutung kämpfen!
Komm zu unserer Kundgebung mit Tee, Kaffee, einem kleinen Umsonstflohmarkt und offenen Mikrofon. Wegen der Pandemie mit Maske und Abstand.“
https://stressfaktor.squat.net/node/208901

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Crowdfunding for new free space in Berlin

„New DIY autonomous project in berlin needs help with start up money.
If your not in a position to donate spreading the word of this campaign is a big support too!“

https://www.betterplace.me/kollektives-kunst-und-diy-projekt-in-berlin

Quelle: Info via autonomous newschannels in Berlin

„Hey Leute,

wir, der Verein zur Förderung emanzipatorischer Stadtpolitik e.V. (kurz Fesev), sind eine Gruppe von Menschen, die in Berlin politisch, nachhaltig, sozial und kulturell engagiert sind und sich für die Umsetzung diverser Projekte zusammengeschlossen haben (u.a. eine Fahrradwerkstatt im Hangar 1, Flughafen Tempelhof oder ein kleiner Zirkus in Erkner).

Da sich Berlin seit vielen Jahren durch Prozesse der Gentrifizierung verändert und alternative Kultur- und Lebensräume zusehends verdrängt werden, möchten wir als Verein dieser Entwicklung entgegentreten und uns für die Schaffung neuer Freiräume für unkonventionelle und gemeinschaftliche Lebensformen einsetzen.

Hierbei stießen wir auf ein ungenutztes Gelände in der Siegfriedstraße 183 in Berlin-Lichtenberg und nahmen Kontakt zum Besitzer auf, um über eine mögliche Mietung zu sprechen und befinden uns nun in den letzten Aushandlungen zum Mietvertrag. Schon ab 01.06.2021 werden wir das ca. 2700m² große Gelände mieten und für ein basisdemokratisch organisiertes Projekt nutzen.

Auf dem Gelände befindet sich ein lange leerstehender Garagenkomplex (von ca. 68m Länge!), den wir in Eigenleistung wieder aufbauen möchten, um diesen zum einen als Vernetzungsort für unsere diversen politischen Projekte und als Treffpunkt für die Nachbarschaft (wie zum Beispiel als Café, Bar oder auch für Feste und Ähnliches) und den Kiez im Allgemeinen zu nutzen. Zum Anderen möchten wir Fahrrad-, Metall- Motorrad- sowie Holzwerkstätten und Ateliers für junge Künstler_innen, Bastler_innen und kreative Köpfe in Selbstverwaltung zur Verfügung stellen und mit Workshops, Selbsthilfekursen etc. einen positiven Beitrag zum Sozialkulturraum in Berlin-Lichtenberg leisten. Ebenfalls werden wir das Gelände für Nachbarschaftsgärten und mobile Ateliers nutzen.

Wir glauben, dass in der immer „sauberer“ werdenden und mehr und mehr an Profit orientierten Stadt Berlin Möglichkeiten für experimentelles Zusammenarbeiten und kollektives Lernen und Gestalten für junge, aber auch ältere Menschen, aktiv gefördert und geschaffen werden müssen und möchten mit unserem Projekt hierzu beitragen und einen neuen Raum eröffnen.

Bevor wir mit unserem Projekt durchstarten können und auch den Garagenkomplex für Projekte und Kreativräume nutzen und zur Verfügung stellen können, steht die Wiederinstandsetzung des Komplexes voran: das Dach muss grundlegend erneuert werden, die Sanitäranlagen und Elektrik muss neu gemacht werden und der nach jahrelangem Leerstand angefallene Bauschutt und Müll muss vom Gelände abgetragen und entsorgt werden. Hierbei fallen Kosten an, welche wir als Verein, der sich lediglich aus Beiträgen der Mitglieder finanziert, nicht allein tragen können.

Hierfür benötigen wir eure Hilfe!!!

Mit euren Spenden helft ihr uns, das Gelände und den Garagenkomplex der Siegfriedstraße schnellstmöglich nutzbar zu machen, sodass wir und ihr gemeinsam einen alternativen Raum schaffen und teilen können. Die gesammelten Spenden werden ausschließlich für Materialien, Entsorgungskosten und Verpflegung der Helfenden während des Arbeitseinsatzes verwendet – wir selbst, gemeinsam mit Unterstützer_innen und Freiwilligen, werden ordentlich anpacken und die nötigen Bauarbeiten als Gruppe stemmen.

Materialliste (als kurzer Überblick)

Dachlatten und OSB Platten (ca. 2500,-€)
Trapezbleche (ca. 5.500 €)
Dämmmaterial
Beton
Elektrik, Anschluss
Kupferrohre, Sanitäranlagen
Container und Müllentsorgung (ca. 1500,-€)

Wir rechnen bei der Sanierung von einem Betrag von ca. 8000-10.000 € …

Wir freuen uns über jeden „noch so kleinen“ Beitrag, den du/ ihr leistet und laden euch ein, uns in Zukunft zu besuchen, zum Beispiel für einen Kaffee oder zur Küche für Alle.

Cheers Fesev e.V.

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ENGLISCH Version

Hey Guys,

we, the Association Förderung emanzipatorischer Stadtpolitik e.V. (kurz Fesev), are a group of people who are politically, sustainably, socially and culturally committed in Berlin and have come together in the past for the implementation of various projects (including a bicycle workshop in Hangar 1, Tempelhof Airport or a small one Circus in Erkner).

Since Berlin has been changing for many years through processes of gentrification and spaces for alternative living and coexisting are increasingly being displaced, we as an association want to counter this development and work to create new spaces for unconventional and communal ways of life.

We came across an unused site at Siegfriedstrasse 183 in Berlin-Lichtenberg and contacted the owner to talk about a possible lease and are now in the final negotiations on said lease. As early as June 1st, 2021, we will rent the approximately 2700m² site and use it for a project organized on a grassroots basis.

On the site there is a long, vacant garage complex (approx. 68m long!), Which we would like to rebuild on our own in order to use it as a networking location for our various political projects and as a meeting point for the neighborhood (such as a café, bar or for parties and the like) and the Kiez in general. On the other hand, we would like to provide spaces such as bike, motorbike, metal and wood workshops and studios for young artists, hobbyists and creative minds in autonomy and make a positive contribution to the sociocultural area of Berlin-Lichtenberg with spaces, DIY workshops, etc. We will also use the area for neighborhood gardens and mobile studios.

We believe that in the increasingly “cleaner” and more and more profit-oriented city of Berlin, opportunities for experimental coexistence and collective learning and development for young, but also older people, must be actively promoted and created and we would like to contribute to this with our project and open up a new room.

Before we can get started with our project, the aforementioned garage complexes need to be repaired: the roof has to be fundamentally renewed, the sanitary and electrical systems have to be redone. Construction rubble and garbage must be removed from the site and disposed of. This incurs costs that we, as an association that is only financed from contributions from members, cannot bear alone.

Therefore we need your help.

With your donations you help us to make the grounds and the garage complex on Siegfriedstrasse usable as quickly as possible, so that we and you can create and share an alternative space together. The collected donations are used exclusively for materials, disposal costs and food for the helpers during the work assignments – we ourselves, together with supporters and volunteers, will tackle the necessary construction work as a group.

We look forward to every “little” contribution that you make and invite you to visit us in the future, for example for a coffee or to the Küfa.

Material list (as a brief overview)

Wood for Roof and walls ( app. 2500 €)
Roof covers (app. 5500 €)
insulation material
electric material
copper pipes and sanitery facilities
containers and trash disposal (app. 1500 €)

We estimate with renovations costs of an amount beetween 8000-10.000 € …



We look forward to every “little” contribution that you make and invite you to visit us in the future, for example for a coffee or to the Küfa.

Cheers Fesev e.V.
Culture Created 07.04.2021″

Quelle: https://www.betterplace.me/kollektives-kunst-und-diy-projekt-in-berlin