LOVE Music. Make culture. Fight fascism. Build up free society. Coz another world has to be possible.

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2017

Wir unterstützen die: Acht Thesen der solidarischen ClubCulture , vom Reclaim ClubCulture Bündnis (RCC) Berlin und anderswo, das sich auf der hedonistischen internationalen Konferenz 2016 gegründet hat.

Für ein ganz anderes Spektakel!

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Kurzbericht (PDF) vom ersten (nichtöffentlichen) Zusammentreffen mit der Fetenorga Berlin (Polemik mit politischen Anmerkungen).

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WICHTIG: Awareness! Achtsamkeit! Auf Partys sowie immer und überall.
Offener Brief linker Veranstaltungsorte und Projekte in Berlin: https://linksunten.indymedia.org/de/node/126868.
Vgl. Hinweise für Veranstaltungen und Parties in der Köpi: https://koepi137.net/gix.html.
Siehe z.B. / vgl. auch:
- http://qrew.blogsport.eu/2015/05/15/selbstverstaendnis-zu-awareness-und-definitionsmachtkonzepten/
- http://afk.blogsport.de/2014/05/07/awareness-leitfaden-fuer-partys/

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Kurzer Demobericht 2016 von Watchcrew

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mbf banner 2016 komplett

MBF 2016

Text aus der Anmeldung zum 21. Juni 2016:

Musik braucht Freiräume und Freiräume brauchen Musik, mehr wie immer, überall, zu jeder Zeit, an jedem Ort.
Gegen die Eingriffe in alternative Projekte und Einschnitte in den Stadtraum wie die öffentliche und offene Raumnutzung.
Für die Freiheit der musikalischen, wie kulturellen Selbstentfaltung und Selbstbestimmung sowie Selbstorganisation in und auf allen Lebens-Bereichen.
Gegen die versteinerten Verhältnisse im Allgemeinen und die negativen Auswirkungen sowie Erscheinungsformen der Gentrifikation im Besonderen. Für das freie Recht auf Stadt, Lebensraum für alle. Für mehr Partizipation in der Kommune, wie in und an der Gesellschaft.
Gegen die Belastung durch Autobahnen und Flughäfen, stopp A100 und BER. Gegen unzeitgemäße Gewerbe- und Ladenschlußgesetze. Rettet die Spätikultur. Gegen christliche Feiertagsruhe und mittelalterliche Ruhestörungsgesetze, für einen progressiven Lärmschutz, gegen unnützen Verkehrslärm, mehr Freiraum für Kultur und Musik.
Gegen die GEMA, Kulturindustrie und Massenkultur. Für creative commons, wie die freie Produktion von Musik und selbstorganisierte Kultur, in Freiräumen wie anderswo und überall, weltweit.
Kapitalismus abschaffen, Herrschaft überwinden, die freie Gesellschaft – freier Menschen in freien Vereinbarungen – aufbauen, fördern, erhalten und weiterentwickeln.

MBF politics crew 2016

Original Textauszug aus dem Anmeldetext, zur Kundgebung und Demo 2016: PDF

mbf hände haende hands 2016

(https://linksunten.indymedia.org/de/node/181061)

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Presse- / Info-Handy, mobile phone, 2016:

_ _ _ ( ( ( – 0 1 6 3 – 6 7 1 8 5 0 4 – ) ) ) _ _ _

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Zur Aktion

Wir begrüßen ausdrücklich auch andere Aktionsformen als die unserer angemeldeten Demo, die ein symbolisches, musikalisches, kunstvolles, künstlerisches und rednerisches Zeichen des Protests setzt und langfristig, nachhaltig wirken soll, insbesondere dann wenn sie die selben Inhalte teilen und Ziele verfolgen. Aber wir haben für diese Zeit der Kundgebung, Versammlung und Demo sowie bei allen unseren Veranstaltungen einen klaren/internen Aktionskonsens, der die Gefährdung unserer Mitmachenden und Technik ausschließt(!). D.h. von uns geht keine direkte (physische) Gewalt aus und es werden keine anderen „Aktionen“ aus unserer Demo, von uns aus, heraus gestartet. Wenn Aktionen am Rande passieren, werden wir uns nicht in diese Dinge einmischen, sondern unsere Demo fortsetzen oder schlimmstenfalls beenden, es sei denn es geht eine unmittelbare Gefahr für Menschen oder die Demo/Versammlung davon aus oder die Aktion ist von anderer Seite zu sehen. Dafür behalten wir uns das Recht vor, die Demo/Versammlung jederzeit auflösen, sprich beenden zu können, was wir aber vorher nicht beabsichtigen und auch nicht planen. Wir rufen stets, über das ganze Jahr alle dazu auf sich bei uns einzubringen und an unserem Projekt zu beteiligen, d.h. sich mit uns – im Vorfeld – zu organisieren. Und wir erklären darum hiermit: Nicht mit uns absgesprochene Aktionen sind kein Teil unserer Organisation. Wer sich mit uns in Verbindung setzen will weiß wie sie/er uns erreichen können/kann.

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Erklärung zu Informationsmedien:

Einzelne Texte und/oder Aufrufe geben nicht notwendigerweise die Meinungen des MBF-Kollektivs und/oder Plenums wieder. Sie sind nicht zwingend identisch mit den Meinungen der Anmeldenden und/oder Versammlungsleitung.

Texte die im Zusammenhang mit MBF im Internet oder frei anderswo veröffentlicht werden, aber nicht direkt als Texte von MBF und/oder auf unseren Webseiten als solche gekennzeichnet sind geben nicht unsere Meinung wieder, können aber möglicherweise ähnlich sein, sympathisieren, solidarisch dazu, mit diesesr kongruieren und/oder deckungsgleich sein.

Bei Kritik bitten wir darum uns zu kontaktieren, uns die Kritik direkt selbst zuzusenden und/oder zu überbringen oder einen Hinweis auf den Text o.ä. zu geben. Danke.

Eure MBF-Crew(s) – politische Sektion

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Info di MBF

non solo a berlino ogni tipo di espressione artistica, musicale e culturale e‘ vittima della commercializzazione determinata dal sistema capitalista che prova a renderli semplici prodotti da cui trarre profitto.
insieme al processo di gentrificazione, che tenta di cacciarci fuori dalle nostre citta‘ e dai nostri spazi, provano a reprimere cosi‘ qualunque stile di vita e pensiero alternativo.

il nostro obiettivo e‘ creare una rete di scambio di idee e conoszenze per opporci, resistere e difendere le realta‘ alternative.

il 21 giugnu, giorno della festa della musica, scendiamo in strada con una street parade (demo!), per gridare a tutto volume il nostro dissenso e riarenderci le strade.

Proclamazione di MBF in italiano
http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2016/04/12/proclamazione-di-mbf-in-italiano/

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Timeless

Declaration against confusion / mistaken identity:

We are NO part of the official so called „Fete de la Musique“ and de la Nuit in Berlin, but we are the real and the alternative one/s ;) .

Because everything and our Party is political.

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Declaration about groups, single persons and for groups or single persons who cooperate with MBF:
We declare that any group or person who takes part in MBF but is not part of the MBF-collective or will be part of it unless we declare it. We only make forms of free and unbound cooperation as an independent network of activism. Any other things groups or persons do after MBF is not our program or progress if we are not involved in it or if we do not declare it. If necessary we make statements about things going on.

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No means NO!

One very important term, not only, on all our happenings, gatherings, like freeparties, solipartys and so on is the:
„No means no“!
Which means that if a person does not accept another persons „no“ or „stop“, then he or she has to go or will be shown (how) to go, in the worst case he or she has to be taken away then.
We do not want that it has to come to that, but we are aware and we never tolerate, neither respect, nor accept, any sexistical abuse of power nor other kinds of discrimination or rightwing enmity (hatred) against people.
In the last case, if there is really no other way, like in case of rape or anything similar to that, we also will call for more help and will give support in a matter of selfdefence.
We all do not like that. But in such cases it is sadly the only save way of the moment to be sure, that it does not happen again in this time, also if we have to work together for a better and free world, in which we should not need something like that.
And one other thing: Be sure that, before it comes to that, we will help persons in need with some effective ways of selfdefence, in german called: „notwehr“.
So to make this clear at last: Nobody is invited to any of our happenings, who has been suspected with such sexist or antifeminist or homophobic or transphobic or antihuman things before.
The same goes out to any right wing fascists, neonazis, antisemites, racists and whatever more there may be: You will never be welcome by us, as you are not by the world anyways. So just follow your leader, u know.

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Empfehlung zur politischen Grundlage:

Situationistische Revolutionstheorie

http://www.theorie.org/titel/650_situationistische_revolutionstheorie_vol_1

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2015

prints mbf 2015

6.22.2015

Speeches will be documented shortly after we got them. As u can see then under speeches: http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/speeches/

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6.23.2015

First after-statement about the night – MBF nightdancedemo-manifestation 2015

Against mastery, repression and against false approach

Otherwise we don‘t like to hear that there were problems with the police aside. The police has to stay out of our manifestations (by law). And it’s not nice when something like that happens. But it wasn‘t happening inside. Well there was no aggressive action on our demo and no reaction by others. So, on the other hand we don‘t feel responsible for that and we don‘t want to overreact or to go into false response. But you have to know that we want everybody, especially the police and other organs of the executive part of so called democrazy, to take care and not to react disproportional against harmless people, even maybe youngsters, who maybe just did a joke, anywhere. At first for us it’s important that the police stays out of our manifestation, so that people aren‘t disturbed and that people are not going mad and that they don‘t appear daunting or provoking on us or other people. But yesterday evening-night, there was something else, nothing really happening in our demo, but seemingly directly near to it. We only can say that we were not informed about anything else going on in the city – – except the good organized actions from the Center For Political Beauty, which we really appreciate, for human rights and human dignity(!) – – before the day and that we knew of nothing really, coz our action is standing for itself. So when on the streets many people told us suddenly totally different stories. You must know for such cases that we aren‘t and that we don‘t wanna be in that kind organized too be too spontaneausly (in that night), with a well prepared demo for it’s own, which takes long time and hard hard work on it. So you must know; we don‘t have a permanent „Lauti“ for reason, coz the music and the dancing and other creative things should be our expression of protest and some well planned speeches. So we don‘t want it that we have to react on every fart happening as main organisation, even if it’s direct in front of us. We expect people to do it by themselves, if they know what to do. Coz we don‘t want to be stopped with what we are doing and what we have planned by noone, may it be from autoritarians, nore by kinds of force structures we‘re against, or by naive careless behavior or false attidude. You must know: On the one hand we love to play instruments, but on the other hand we don‘t want to be instrumentalized by nothing we don‘t want. That’s some of many good reasons why we don‘t want to be mistaken and why we do not have an (so called) „open mike“ (microphone). So we make clear that we are somehow really independent left orientated and alternative people, but we don‘t want to be thrown into one pot of bullshit with some kinds of modern „occupy“, running after every silly headless gut instinct (stomach feeling), or the so called german „Montagsmahnwachen“ (some call it „Wahnmachen“ coz of that stupidity). That’s one point why we go into far distance to conspiracy theories, for instance. Nevertheless we don‘t exactly know what was happening on sunday to monday night, what has happened (at the Schlesi / Schlesisches Tor) and we better don‘t want to know, too exactly, u know, coz it’s not good too know too much of everything for everyone, especially as we don‘t want to evaluate or to review every piss-up. So we only can say on all of that; go and prepare yourself, make your own projects, organize you-r-selves and your actions before you do anything (lightheaded/frivolous) – and never forget – do it yourself! And there were a lot of cool things, we heared and read later about, happening in that night. So if persons or groups like to react on such things in another way, it’s their right in our eyes and we are maybe critically but basically solidaric with that, but it’s not our thing and especially not of the mbf-demo-orga and the people and other things we‘re responsible for.
Coz it cost a lot of work, energy, power, nerves and so on, u know, to organize all this and not everybody is in the same condition or wants to do like others do in the same moment, u know… We hope you understand, else it’s ur own problem.
So if people come then to us and ask us to do something for them, it’s sadly like everywhere, we cannot react to spontaneously on everything. Even more problematic if we don‘t know each other before and if we don‘t know whom to trust. Coz u know that some things like that caused often a lot of more trouble for all. Even we are not prepared with our technix for every political scenery happening around and what’s even more important, we‘re not responsible and we don‘t want to be! Coz it’s not our kind of free (being) culture, of real self-organization – what we try, as very important message, not only for us (we keep up the principe of hope, after bloch, u know), to transport to the public. But some kinds of shouting call after strong help on us even reminds us of wrong believes in dominant hierarchy and leadership and other bad political attitudes, u know what we mean. We are no leaders and there should be no dumb followers. Think and act for yourselves, alone and everytime, especially sometimes much better organized in base democratic groups. There shouldn‘t be a please for that necessary.
Our demo is planned over one year in a collective group. Everybody who goes with our goals is invited to take part and to prepare everything together. But we keep the exception to say yes or no with consent, differences or dissent, as base democratic methods, u know. So please show some more respect to the work, (of the) free and international musicians, artists – who came a long long way – and politics of it. Even more if you think that you are political. They try to make the world a present.
Thank you very much for your attention.

Everybody who wants to discuss that or to organize with us is also very welcome and invited to get in contact with us. We can/may meet and speak about nearly everything. So if you want to organize it better with us, then please, come early to our meetings and just do it. There will be postprocessing meetings. And u know, postprocessing is processing and preparation for the next one… So tell us. Thank you.
CU!

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21. June 2015

Speeches @ stage / day – KUNDGEBUNG from 3pm:

* Opener from MBF-Collective
* CF from Praxis/Datacide zur kulturindustriellen Schieflage und gegen die GEMA
* Ehem. Tacheles people über Freiräume für Kunst und Kultur in Berlin
* Aktionsbündnis A100 stoppen über das Ostkreuz und die Autobahn
* Musikschullehrer*in zur prekären Situation der Musikausbildung in Berlin
* Freie Musiker*innen/Künstler*innen zur prekären Probe-Raumsituation
* Intermezzo from MBF -> leads to the Demo later on 9pm

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Speeches at the Demo from 9/10pm to 24pm:

* Opener at the AUFTAKTKUNDGEBUNG at Eastcross by MBF
* ZWISCHENKUNDGEBUNG on the Oberbaumbridge – speaking MBF, CF from Datacide/Praxis and People from TekkBakkDaPark (Görli)
* ABSCHLUSZKUNDGEBUNG at the Beathiendamm by MBF and others

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MBF statement 2015

mbf statement 2015 s1

mbf statement 2015 s2

--> PDF < --

We are sound activists, artists and political activists from the subculture and alternative scene of berlin.

We do what we do because we feel the need to do it and profit is not our motivation.

You will not find us in big clubs and posh galleries.

We are against all mainstream, commercialize, consuming shit of any kind of expression in art, music and lifestyle!!

We are against the gentrification process which tries to expulse us from our city, to eliminate us, steal our „souls“ put it in golden frames and sell it in galleries.

Our goal is to create a platform for all of us where we come together to exchange ideas, skills, interact and find ways to resist and defend our alternative way of life.

For that we go at the 21. of June in the street because its our playground of communication to demonstrate and make some noise.

Reclaim the street!

Reclaim the city!

For free spaces – free music – free arts – free city – free living – free culture – free people!!!

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CALL FOR ACTION:

Everyone same mind, persons or groups who want to join us – for the 21 of june 2015 – you are welcome!!

Contact: mbf (_at_) 10247 (_dot_) net

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What we want – why we are doing this – MBF 2015

Because, we are:
at first; for free, human, music, culture and arts, from people to people.
coz we think that we have to show always that we are here and that we say it clear and loud and proud that we dont want to go anywhere else, as we want to, coz we are here to stay and that we want the kind of life we want to live, when we want, where we want and how we want it to do.
against cultureindustry, cultural industry and a culture of capitalism, as industry and market-economy represent.
against that, therefore (our) music is our represantative instrument to show our well being and lifestyle, of more than just (a/one kind of sub)culture.
against the grey monotony of concrete deserts, coz there are enough dead citys
we like to live more colorful than the (civically) term of colors means.
we are against gentrification, despotism, anger of (mis)construction (not only of city), reduction of social society and the roll-back of (neo)conservatism.
but we are for free living, housing spaces, to live for everyone.
we are against capitalism, discrimination, marginalisation, racism, antisemitism, sexism, hating of others, xenophobia, adverseness of other sex and genders, as homo-, trans- and intersexuals.
but we are for the right to stay, the basic right on asyl, here and anywhere, the freedom of movement, as basic liberties and inclusion as the new emanzipative and progressive form of society.
for the good kind of living, for the nice life to all, luxury for everyone, not poverty.
we are not buyable, not by lotteries nor other tricks from gema and other bullshit of neoliberal structures and institution.
reclaim the music!

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Warum machen wir MBF 2015 ?

Weil wir:
1. Gegen Kulturindustrie, Musikvermarktung, die GEMA und dagegen für (gemein)freie Musik und Kultur – von Menschen für Menschen – überall und zu jederzeit sind!
Weil wir meinen, daß wir immer wieder aufs Neue zeigen müssen, daß wir da sind, daß wir nicht weggehen, daß wir kommen, um zu bleiben, und daß wir hier das Leben machen, wo und wie wir wollen, mit unserer Musik als Ausdruck unseres Wohlbefindens, gegen die graue Monotonie der Betonwüsten – tote Stadt gibt’s genug, wir leben noch bunter als bunt erlaubt.
Damit richten wir uns u.a. auch gegen völlig veraltete „Ruhestörungsgesetze“, denn jede*r kann heute sehen wie ernst der Lärmschutz der Menschen wirklich genommen wird, wenn es um wüste Bauprojekte und Verkehrslärm geht. Darüber hinaus ist es allgegenwärtiger Alltag in der gegenwärtigen Marktwirtschaft, der vorherrschenden Wirtschaftsform (Ökonomie), daß Menschen, im Schichtdienst, rund-um-die-Uhr, an sog. "Sonn- und Feiertagen", zur Lohnarbeit gezwungen sind! (Stichworte: sog. "Pflegedienste", Schichtdienst, Just-In-Time-Produktion, verlängerte Öffnungszeiten, verkaufsoffene Sonntage, Onlinehandel, Straßenbau, Wartungsarbeiten, Bauarbeiten (vgl. z.B. Ostkreuz), etc. pp.). Es wäre auch garnicht anders möglich. Das sollte endlich in modernen gemeinsamen Regeln ihren Ausdruck finden, die das Miteinander besser regeln können. Wir wollen mehr Zeit für uns haben und fordern unser Leben – mit der freien Kultur, Kunst und Musik – zurück!
Darum sind wir auch 2. gegen Gentrifikation, Bauwut, Verdrängung, Segregation, Separation und sinnlose Stadtzerstörung, sondern für das Recht auf Stadt für alle, gegen Zwangsräumungen und Mietwohnen sowie für Wohnraum für alle und selbstgewählte Wohnformen, überall.
Deshalb sind wir 3. (mindestens und sowieso) gegen Kapitalismus und darüber hinaus gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Fremdenhaß (Homo- undTransfeindlichkeit sowie Xeno“phobie“ sowieso), aber für das Bleiberecht für alle, für das Grundrecht auf Asyl und freie, basis-/direktdemokratische wie inklusive Gesellschaftsformen sind, in der sich alle, mit ihren eigenen Lebensentwürfen (LGBTIQA sowieso) und Lebensformen, wohlfühlen und miteinander zusammenleben sowie ausleben – aber einfach gut leben – können, ohne anderen zu schaden.
4. Wir sind nicht käuflich, weder über Lotterien noch andere dumme Tricks. Abolish capitalism. Flüchtlinge u.A. hätten die Kohle grade Nötiger als solche Events.
Für das schöne Leben – mit Musik und allen drum’s und dran’s – in Berlin und anderswo!
MBF 2015

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Call for action:
everyone who goes with that or groups who want to join us in this are welcome.
please contact us and you get an invitation to a meeting.

CYA

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Diskriminierung schließt sich selbst aus!

Wir dulden keine Menschenverachtung und keine Menschenfeindlichkeit.

Personen die rechten Vereinigungen oder rechten Gruppen (wie Parteien etc.) angehören oder die rechtes Gedankengut zeigen oder äußern, sind und werden von den Veranstaltungen und Versammlungen wie Kundgebungen von MBF prinzipiell ausgeschlossen.

Es wird sich außerdem grundsätzlich auf das Versammlungsrecht bezogen und weiteres Vorgehen vorbehalten sowie ggf. das Hausrecht vorbehalten.

Zeichen von (politischen wie religiösen) Sekten und Parteisymbole haben auf unseren Veranstaltungen ebensoswenig verloren. Nationalistische Symbole sind genauso verboten.

Presse- und Medienvertretende haben sich vorher bei uns anzumelden.

Jegliche Bild- und Tonaufnahmen sind, soweit sie nicht von uns - den entsprechenden Personen - erlaubt sind, untersagt.

An die Weisungen der Ordner*innen ist sich zu halten.

Wir widersprechen aller kommerziellen Nutzung unserer Abbildungen, Äußerungen und sonstigen Materialien.

Wenn Ihr unsere Daten politisch nutzen möchtet, fragt uns bitte. Danke!

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If you got critics or any other feedback please write us a note. Thank you.

Wenn Du/Ihr Kritik für uns, an uns oder sonstwie etwas zu sagen habt oder einfach mal etwas schreiben wollt, dann schickt uns ne Mail oder Post oder kommt bei einem Treffen vorbei. Wir können über (fast) alles reden. ;) Danke und bis denn!

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Other

::: Old texts / alte Texte :::

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Achtung! Edit: Die alte Internetadresse mit „dot.tk“ ist nicht mehr aktuell! Es gilt nur noch die Neue: www.mbf.space!

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    - Aufruftexte – Meldetexte – Pressemitteilungen – Redebeiträge –

2013

Doku: http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/doku/

Bericht MBF Nachttanzdemo 2013: http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2013/06/22/bericht-mbf-nachttanzdemo-2013/

Redebeitrag KvU: http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2013/06/20/redebeitrag-der-kvu/

MBF Erklärung 2013: http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2013/06/19/musik-braucht-freiraeume-mbf-2013/

MBF PM 2013: http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2013/06/08/pressemitteilung-2013/

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Indymedia Linksunten: https://linksunten.indymedia.org/de/node/89307

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Funde in Twitter: https://twitter.com/search?q=musik%20braucht%20freir%C3%A4ume&src=typd

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Bericht im ND 22.6.12: http://www.neues-deutschland.de/artikel/230430.html

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PM II – 21.6.2012

„Musik braucht Freiräume“ – Alternative Fête de la Musique und Nachttanzparade 2012

Unter dem Motto „Musik braucht Freiräume“ setzen heute Menschen aus alternativen Strukturen und Freischaffende aus Kunst und Kultur ein Zeichen für die Freiheit des musikalischen Ausdrucks und die Bedeutung des alternativen Lebens in der Stadt. Anlässlich der Fête de la Musique ziehen sie dabei zwischen 22 und 23.30 Uhr mit einer Nachttanzdemo durch Friedrichshain. Unterstützt werden sie von einem mobilen Soundsystem, Djs mit GEMA-freier, selbst produzierter Musik und rund 1000 erwarteten TeilnehmerInnen.

Die OrganisatorInnen fordern zeitliche und örtliche Freiräume, insbesondere für nichtkommerzielle Kultur.
„Bestehende alternative Strukturen müssen erhalten, Raum für neue selbst verwaltete Projekte muss geschaffen werden. Im Zuge des Gentrifizierungsprozesses werden insbesondere in den Berliner Innenstadtbezirken Orte, die einen freien Ausdruck und selbstbestimmtes Leben ermöglichen, immer seltener. Nehmen uns Stadt und Investoren unsere Strukturen, verlegen wir die halt auf die Strasse!“ Das Bündnis fordert außerdem, dass für die Fête de la Musique als größte unkommerzielle und dezentral getragene Kulturveranstaltung des Jahres die Anmeldepflicht musikalischer Darbietungen und die Begrenzung dieser bis maximal 22 Uhr aufgehoben wird.

Nach bunten musikalischen Darbietungen ab 14 Uhr auf der Wagenburg Rummelplatz in der Friedenstrasse 85-88 nimmt die diesjährige Nachttanzparade um 22 Uhr auch dort ihren Anfang. Die Veranstalter solidarisieren sich unter dem Eindruck der drohenden Räumung der Wagenburg mit den Bewohnern. Die Lebens- und Existenzgrundlage der 22 Bewohner sowie der Bestand eines kulturellen Freiraumes sind akut gefährdet. Die SprecherInnen des Rummelplatz dazu:

„Wir kritisieren stark die Vergabepolitik des Liegenschaftsfonds und die mangelnde Bereitschaft der Bezirke, mit uns an konstruktiven Lösungen für einen Wagenplatz zu arbeiten. Trotz aller Bemühungen, auf dem jetzigen Platz in der Friedenstraße bleiben zu können, müssen wir leider feststellen, dass die Möglichkeiten auf dem Gelände zu bleiben immer geringer werden. Für den Fall, dass wir das Gelände bis Ende Juni nicht räumen, droht uns die Räumung durch einen Gerichtsvollzieher und die vermutlich damit verbundene Repression. Wir brauchen endlich einen geeigneten Platz! Und diese gibt es unserer Meinung nach genug in Berlin. Nur welcher es ab Juli 2012 sein wird, werden wir sehen…“

Die Nachttanzparade zieht von der Friedenstrasse über die Karl-Marx-Allee bis zum Frankfurter Tor, anschließend über den Bersarinplatz in die Rigaer Strasse und von dort über die Proskauer durch die Niederbarnimstrasse in die Boxhagener Strasse. Endpunkt der Demonstration ist die Neue Bahnhofstrasse Ecke Wiesenweg. Von dort aus können die TeilnehmerInnen direkt zur After- Fête –Fete gelangen.

Weitere Informationen:

musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de
Presse-/Info-Tel. (Mobil): 0 1 5 7 3 – 7 4 4 9 6 7 1

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PM I 2012 – Kurzversion

„Musik braucht Freiräume“ –
Alternative Fête de la Musique und Nachttanzparade 2012

Wir von der Aktionsinitiative – Musik Braucht Freiräume – sind Menschen aus alternativen Strukturen und Freischaffende aus Kunst und Kultur; wir setzen hier und jetzt ein Zeichen für die Freiheit des musikalischen Ausdrucks und die Bedeutung des alternativen Lebens in der Stadt.

Wir fordern zeitliche und örtliche Freiräume, insbesondere für nichtkommerzielle Kultur. „Bestehende alternative Strukturen müssen erhalten, Raum für neue selbst verwaltete Projekte muss geschaffen werden. Im Zuge des Gentrifizierungsprozesses werden insbesondere in den Berliner Innenstadtbezirken Orte, die einen freien Ausdruck und selbstbestimmtes Leben ermöglichen, immer enger. Nehmen uns Stadt und Investoren unsere Strukturen, verlegen wir die halt auf die Strasse!“

Außerdem fordern wir, dass für die Fête de la Musique als größte unkommerzielle und dezentral getragene Kulturveranstaltung des Jahres die Anmeldepflicht musikalischer Darbietungen und die Begrenzung dieser bis maximal 22 Uhr aufgehoben wird.

Wir solidarisieren uns mit der Wagenburg Rummelplatz. Ihr Vertrag ist gekündigt worden. Verhandlungen über Ersatzgelände laufen. Die Lebens- und Existenzgrundlage der Menschen und der Bestand des kulturellen Freiraumes sind akut gefährdet.

Gema verweigern – Verträge ins Klo – Freie Kunst und Kultur – sowieso

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Radio PM
Beitrag für die Freien Radios: (OGG/Mp3)
Zum Download als *.OGG-Datei (Link).

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PM / Redebeitrag vom Rummelplatz für MBF – Juni 2012

Moin Moin und liebe Grüße vom Rummelplatz.

Seit fast sechs Monaten bewohnen wir, die Wagengruppe Rummelplatz, nun das Gelände in der Friedenstraße 85- 88.
Wir haben hier die nötige Infrastruktur geschaffen und uns recht gut eingelebt; aber erst einmal kurz zum Anfang der Geschichte.

Mit acht Bauwagen und LKW bewohnten wir ab Oktober 2010 ein freistehendes Gelände in der Nöldner Straße 13 in Lichtenberg.
Mitte Oktober 2011 erreichte uns dann ein Schreiben von der, für das von uns gepachtete Gelände zuständigen Zwangsverwaltung „Wutzke und Förster“. In diesem teilten diese uns die Kündigung des Pachtvertrages zum 30. November 2011 mit. Da es uns aus diversen Gründen nicht sinnvoll erschien auf das Grundstück zu beharren, setzten wir stattdessen darauf, unsere Situation, und die für uns wichtigen politischen Argumente nach außen zu tragen und einen Beitrag zur Diskussion um das Thema „Wagenleben in Berlin“ in die Öffentlichkeit zu bringen. Nach zahlreichen Gesprächsversuchen kam es bis Ende November bei Politik und Liegenschaftsfonds jedoch zu keinen ernsthaften Lösungsansätzen.

Um unserem Bestreben Nachdruck zu verleihen und den Ernst der Lage klar zu machen, wurde Anfang Dezember 2011 das brachliegende Gelände in der Hauptstraße 3 besetzt. Mithilfe von zahlreichen Unterstützer_innen und Sympathisant_innen gelang es uns, die Besetzung ca. 10 Tage
aufrechtzuerhalten und eine vorübergehende Duldung zu erwirken.
Wir bemerkten schnell, dass wir mit unserer Aktion für Aufsehen bei Politik, sowohl auf Bezirks-, als auch auf Senatsebene, sorgten. Jedoch mussten wir leider auch feststellen, dass, statt mit uns, lediglich über uns fleißig gesprochen wurde. Wir wurden von jeglichen Gesprächen ausgeschlossen. Nur durch Zufall erhielten wir die Information, dass die Räumung des besetzten Geländes bereits entschieden war und unangekündigt vollzogen werden sollte. Nur knapp kamen wir einer polizeilichen Räumung, und somit einer Eskalation seitens der Stadt, zuvor und konnten unnötige Repressionsmaßnahmen verhindern.
Nach Verlassen der Hauptstraße erklärten wir für ca. eineinhalb Wochen den Parkstreifen am Schlachthof in Friedrichshain zu unserem spontanen Zuhause; dass jedoch ein Wagenplatz mit 10 LKW und Bussen zwischen Townhouses und Großraum-, Discounter- und Shoppinghöllen eine eher suboptimale Lösung ist, merkten Anwohner_innen und die Bullen recht schnell. Eine Szenerie mit im Wind wehenden Transparenten, auf dem Gehweg Holz hackenden Wagenbewohner_innen und rauchenden Ofenrohren passten nun mal nicht in solch eine spießige Umgebung. Stattdessen sorgte dieser Zustand schnell für Beunruhigung innerhalb der Nachbarschaft, und somit für weiteren Druck auf Politik und Liegenschaftsfonds. Mitte Dezember fand im Rahmen des Aktionstages „Access All Areas“ eine Wagendemo quer durch Friedrichshain statt. Auf dieser wurde in Redebeiträgen von zahlreichen Wagenplätzen in Deutschland und Österreich auf die jeweiligen aktuellen Situationen aufmerksam gemacht.
In der darauffolgenden Woche kam es schließlich unter Mitwirken von Friedrichshain´s Bürgermeister Schulz zu einem, für uns annehmbaren Angebot für ein Ersatzgelände – Eigentümer: der Liegenschaftsfonds. Wir unterzeichneten einen Zwischennutzungsvertrag, bezogen innerhalb der darauffolgenden Tage das Gelände in der Friedenstraße und konnten uns somit endlich auf den Winter vorbereiten.

In einer Pressemitteilung des Liegenschaftsfonds im Dezember 2011 heißt es zum erfolgten Vertragsabschluss: “… der Liegenschaftsfonds sei bemüht sozialen Projekten zukünftig mehr Raum und Flächen zur Verfügung zu stellen…“. Darüber können wir nur müde lächeln, da die Realität immer wieder von gegenteiligen Entwicklungen gezeichnet ist. Wir denken, dass die Aussage lediglich mit der Absicht erfolgte, einen öffentlichkeitswirksamen Vorteil aus unserer damaligen Situation zu gewinnen und schlicht der Imagepflege des Liegenschaftsfonds diente. Eine Einrichtung, die von der Stadt gegründet wurde, um die Veräußerung und Vermarktung brachliegender Flächen auf privater Ebene (und somit profitorientiert) abzuwickeln, wird sich wohl kaum als Sozialverein präsentieren können, indem sie vermeintliches Interesse an der Verwirklichung sozialer Projekte vorgibt.
Im März 2012, nach einigen eher ruhigen Monaten auf unserem neuen Gelände, wurden wir schließlich zu einem runden Tisch geladen. Anwesend waren dabei, neben Liegenschaftsfonds und Bürgermeister Schulz, auch Bau- und Ordnungsamt. Bei diesem Treffen wurde uns vom Liegenschaftsfonds mitgeteilt, dass es zu keinem Folgevertrag für unser Pachtverhältnis kommen könne, da das aktuelle Gelände „zum Kauf vorbereitet“ werden solle.
Wir empfinden die Argumentation des Liegenschaftsfonds als äußerst dürftig, da, selbst in dem Fall eines Verkaufs, ein vorerst weiteres Verweilen unserer Wägen auf dem jetzigen Gelände möglich wäre, solange es keine konkreten Bauvorhaben gibt.

Bei unseren Unternehmungen mit den Anwohner_innen in der Friedensstraße in Kontakt zu treten, stellten wir fest, dass wir von diesen zu großen Teilen im Kiez als Bereicherung angesehen werden . Auch die passende Größe, die Lage, sowie mögliche Anschlüsse für Wasser und Strom, sprechen in unseren Augen für den jetzigen Platz. All dies wird jedoch eine gewinnorientierte Gesellschaft, sowie den Liegenschaftsfonds kaum interessieren.

Wir kritisieren stark die Vergabepolitik des Liegenschaftsfonds und die mangelnde Bereitschaft der Bezirke, mit uns an konstruktiven Lösungen für einen Wagenplatz zu arbeiten. Trotz aller Bemühungen, auf dem jetzigen Platz in der Friedenstraße bleiben zu können, müssen wir leider feststellen, dass die Möglichkeiten auf dem Gelände zu bleiben immer geringer werden. Für den Fall, dass wir das Gelände bis Ende Juni nicht räumen, droht uns die Räumung durch einen Gerichtsvollzieher und die vermutlich damit verbundene Repression.

Doch, statt ständig im Ungewissen leben zu müssen, sich ständig im Kampf um ein Existenzrecht zu sehen und letztendlich permanent allgemeinen Marktinteressen weichen zu müssen, würden wir unsere Energien viel lieber dafür aufbringen, einen Lebensraum zu schaffen, der als sozialer Treffpunkt und Freiraum langfristig gestaltet werden kann. Es soll ein Ort sein für politische, gesellschafts- und systemkritische Auseinandersetzungen, den Austausch von Ideen und eine Basis für die praktische Umsetzung eines alternativen, selbstorganisierten Lebens in einer Gemeinschaft.
Wir haben keinen Bock darauf, uns in einer Gesellschaft, die auf Vereinzelung, Konkurrenz und Ausbeutung aufgebaut ist, ständig dafür rechtfertigen zu müssen, dass wir unser Leben selbst in die Hand nehmen und bestimmen wollen. Wir brauchen endlich einen geeigneten Platz! Und diese gibt es unserer Meinung nach genug in Berlin. Nur welcher es ab Juli 2012 sein wird, werden wir sehen…
Eines steht jedoch fest: Wir werden nicht kleinbeigeben, uns nicht in Luft auflösen und weiterhin für ein Bestehen des Rummelplatzes kämpfen. Ob in Lichtenberg, Friedrichshain, Pankow oder sonst wo – JEDER RUMMEL BRAUCHT SEINEN PLATZ!!!

Wir senden an dieser Stelle solidarische Grüße an alle selbstorganisierten Projekte, Gruppen und
Menschen, die ebenfalls mehr vom Leben erwarten, als ein angepasstes Konsumdasein, und die sich nicht vorschreiben lassen wollen, wie ihr Leben auszusehen hat. Solange wir nur der Stachel im Arsch des Systems sind ist es umso wichtiger, weiter gegen die herrschenden Verhältnisse zu kämpfen.

Für mehr Wagenplätze! Gegen Staat und Kapital! Freiräume schaffen!
Eure Wagengruppe „Rummelplatz“
Infos : rummelplatz.blogsport.de

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Pressemitteilung I – 2012

„Musik braucht Freiräume“ – Alternative Fête de la Musique und Nachttanzparade 2012
Unter dem Motto „Musik braucht Freiräume“ setzen am kommenden Donnerstag Menschen aus alternativen Strukturen und Freischaffende aus Kunst und Kultur ein Zeichen für die Freiheit des musikalischen Ausdrucks und die Bedeutung des alternativen Lebens in der Stadt. Im Anschluss an die Fête de la Musique ziehen sie dabei bereits zum dritten Mal mit einer Nachttanzdemo durch Friedrichshain. Unterstützt werden sie von einem mobilen Soundsystem, Djs mit GEMA-freier, selbst produzierter Musik und rund 1000 erwarteten TeilnehmerInnen.
Die OrganisatorInnen fordern zeitliche und örtliche Freiräume, insbesondere für nichtkommerzielle Kultur. „Bestehende alternative Strukturen müssen erhalten, Raum für neue selbst verwaltete Projekte muss geschaffen werden. Im Zuge des Gentrifizierungsprozesses werden insbesondere in den Berliner Innenstadtbezirken Orte, die einen freien Ausdruck und selbstbestimmtes Leben ermöglichen, immer enger. Nehmen uns Stadt und Investoren unsere Strukturen, verlegen wir die halt auf die Strasse!“ Das Bündnis fordert außerdem, dass für die Fête de la Musique als größte unkommerzielle und dezentral getragene Kulturveranstaltung des Jahres die Anmeldepflicht musikalischer Darbietungen und die Begrenzung dieser bis maximal 22 Uhr aufgehoben wird.
Die diesjährige Nachttanzparade findet unter dem Eindruck der drohenden Räumung der Wagenburg Rummelplatz in der Friedenstrasse 85-88 statt, wo die Demonstration deshalb auch beginnt. Nachdem der Platz letztes Jahr im Herbst bereits einmal umziehen musste, hat nun ein Immobilieneigner gegen die Bewohner wegen Wertminderung seiner anliegenden Immobilien geklagt. Die Lebens- und Existenzgrundlage der 22 Bewohner sowie der Bestand eines kulturellen Freiraumes sind somit akut gefährdet.
Die Demonstration findet am 21.06.2012 von 22:00 bis 00:00 statt und zieht von der Friedenstrasse 85-88 bis zum Wiesenweg/ Gürtelstrasse.
Weitere Informationen:
www.musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de
musikbrauchtfreiraeume (at) gmx (dot) net
Presse-/Info-Tel. (Mobil): 0 1 5 7 3 – 7 4 4 9 6 7 1

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Infos zum Rummelplatz:
* Rummelplatz akut Räumungsbedroht (http://de.indymedia.org/2012/06/331343.shtml), 15.6.12
* News (http://rummelplatz.blogsport.de/2012/06/12/news/), 12.6.12

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Meldetext 2012

Musik Braucht Freiraeume 2012
MBF c/o Rummelplatz
Friedenstr. 85-88
10249 Berlin
An die Presse
Medien
Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit teilen wir Ihnen mit, daß es am 21.6. wieder eine Nachttanzparade unter dem Motto: „Musik Schafft Freiräume“ geben wird.
Die genauen Daten zu Versammlung folgen hier:
Angaben zur Versammlung/zum Aufzug
Versammlungsthema:
‚Musik braucht Freiräume – Für die Freiheit des musikalischen Ausdrucks bis mindestens 1 Uhr Nachts‘
Wir richten uns mit der „Musik braucht Freiräume“-Nachttanzdemo gegen:
+ Eine nicht mehr zeitgemäße Gesetzgebung im Bezug auf sog. Nachtruhe, Rühestörung und Lärmbelästigung. Wir richten uns damit
+ Gegen die mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbarenden „Tanzverbote“ an christlichen Feiertagen. + Gegen den Alleinvertretungsanspruch dieser sogenannten GEMA als selbsternannte Rechteverwerterin von Musik(-kultur) und die Existenz der GEMA im allgemeinen.
+ Gegen Anmeldepflichten für politische Demonstrationen und die Beschneidung unserer persönlichen Freiheit, indem im letzten Jahr die „Musik braucht Freiräume“-Demonstration nur bis 23.30 Uhr genehmigt wurde.
+ Gegen die Anmeldepflichten für Veranstaltungen unter freiem Himmel, wie ‚Open-Airs‘, Straßenfeste u.ä im Allgemeinen und die Notwendigkeit einer sog. Ausnahmegenehmigung nach 22Uhr im Speziellen.
Außerdem solidarisieren wir uns mit dem sozialen Kampf der von der Verdrängung durch die kapitalistische Stadtumstrukturierung betroffenen Projekten, wie dem Rummelplatz, wo tagsüber das freie Konzertprogramm (free Stage) stattfindet.
Mit der ‚Musik braucht Freiräume‘-Nachttanzdemo fordern wir:
+ Zeitliche und örtliche Freiräume für Musik, als wichtigen, selbstverständlichen und frei zugänglichen kulturellen Ausdruck von Menschen, die ihre Selbstentfaltung und persönliche Entwicklung selbst bestimmen.
+ Die Abschaffung einer sog. „Ruhestörungsgesetzgebung“, die als Relikt einer konservativ geordneten Wertegesellschaft überlebt hat, sowie der in den Landesgesetzen immer noch verankerten grundgesetzwidrigen „Tanzverbote“.
+ Als erstes kleines Zeichen des guten Willens fordern wir, dass am Tag der „fete de la musique“ als größte dezentral organisierte und getragene Musikveranstaltung des Jahres in Berlin die Anmeldepflicht musikalischer Darbietungen, sowie die Begrenzung dieser bis maximal 22 Uhr aufgehoben wird und statt dessen der persönliche Ausdruck mittels Musik bis mindestens 1 Uhr Nachts ermöglicht wird.
+ Wir fordern die Auflösung der nur noch als Bremsklotz kultureller Entwicklung von Bedeutung seienden GEMA. Wir verstehen Musik im speziellen und im allgemeinen sämtliche kulturellen Errungenschaften als ideelles, nicht verkäufliches Gemeingut, das durch fortschreitende Kommerzialisierung und die „Produktion“ von Kultur unter Gesichtspunkten einer möglichst gewinnbringenden Verwertbarkeit, zunichte gemacht wird.
+ Als emanzipierte Menschen fordern wir das Recht unsere Meinung zu jeder und bis zu jeder Zeit und an jedem uns passend oder sinnvoll erscheinenden Ort in einer uns passend oder sinnvoll erscheinenden Form ohne Anmeldung friedlich kund zu tun.
+ Wir richten uns gegen Gewalt und im Hinblick auf die friedlich verlaufenen Demonstrationen der letzten beiden Jahre protestieren wir insbesondere gegen die Gewaltandrohungen seitens der Berliner Polizei mit der die Abschaltung des Soundsystems erzwungen wurde.
Die erwarteten Teilnehmerzahlen wurden in den letzten beiden Jahren um ein vielfaches übertroffen. Unsere Kernforderung, die Abschaffung einer sog. ‚Ruhestörungsgesetzgebung‘ ist folglich ein Thema großen öffentlichen Interesses. Auch bewegen sich viele Menschen, die wir erreichen wollen noch nach Mitternacht auf den Straßen, weil sie Folgeveranstaltungen der ‚fête de la nuit‘ besuchen. Um unserer Forderung Ausdruck zu verleihen müssen wir die Demonstration aus diesem Grund in diesem Jahr bis 1 Uhr durchführen. Die Belastung für die Anwohner bleibt gering, da der Demonstrationszug sich zügig bewegt, die Lautsprecher auf dem Fahrzeug nach hinten ausgerichtet sind und der Emissionsschallpegel durch die Ausbreitung der Schallwellen exponentiell abnimmt.
Datum der Versammlung: 21.06.2012Anfangszeit der Versammlung: 210minVoraussichtliche Endzeit der Versammlung: 21:30 – 01:00
Versammlungsort/Demonstrationsstrecke:
Friedenstr 85 – 88 | Friedenstr/Palisadenstr. | Palisadenstr/Karl-Marx-Allee | Frankfurter Tor | Bersarinplatz/Rigaer Str | Rigaer Str/Proskauer Str | Simon-Dach-Str/Kopernikusstr | Wühlischstr/Gärtner Str | Mainzer Str/Scharnweberstr | Scharnweberstr/Weichselstr | Weichselstr./Oderstr | Oderstr/Gürtelstr | Gürtelstr/Wiesenweg (Abschlusskundgebung 30min)
Erwartete Teilnehmerzahl: 1000
Auf der Ladefläche der Pritsche werden DJ_anes selbst produzierte Musik auflegen. Dazu werden ein Soundsystem sowie Plattenspieler installiert. Die Boxen sind nach hinten ausgerichtet. Auf den ‚mobilen Systemen‘ werden DJ_anes selbst produzierte Musik per Laptop | Mp3 o.ä. und einer kleinen PA spielen.
PM Ende
Mit freundlichen Grüßen,
Die MBF Orga
XYZ
Infotel.: 0 1 5 7 xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Email: musikbrauchtfreiraeume (at) gmx (dot) net
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Rechtliche Details
Werden Ordner eingesetzt? ja
Wenn ja, wieviel Ordner: 4
Sollen Lautsprecher/Megaphone eingesetzt werden? ja
Werden Fahrzeuge mitgeführt? ja
Wenn ja, wieviel Fahrzeuge: 2
Wenn ja, welche Art von Fahrzeugen: 1 Pritsche 3,5t 4m Ladefläche -> (wird noch geändert!)
2 ‚mobile Systeme‘ – Rollstuhl | Lastenrad | Bollerwagen o.ä.
Sind weitere Aufbauten/Gegenstände geplant? ja
Wenn ja, Beschreibung der Aufbauten/Gegenstände:
Auf der Ladefläche der Pritsche werden DJ_anes selbst produzierte Musik auflegen. Dazu werden ein Soundsystem sowie Plattenspieler installiert. Die Boxen sind nach hinten ausgerichtet. Auf den ‚mobilen Systemen‘ werden DJ_anes selbst produzierte Musik per Laptop | Mp3 o.ä. und einer kleinen PA spielen.
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Medienspiegel:

Indy Linksunten 16.6.12 https://linksunten.indymedia.org/de/node/62288

Xhain Info http://www.xhain.info/termine/demokalender.htm , http://www.xhain.info/termine/fetedelamusique.htm

Rosarose Garten net http://www.rosarose-garten.net/de/musikbrauchtfreiraeume-2012-06-21

Politsalon http://politsalon.vetomat.net/index.php/2012/06/06/musik-braucht-freiraume-2012/

Vetomat http://wp.vetomat.net/index.php/tag/musik-braucht-freiraume/

Vimeo http://vimeo.com/musikbrauchtfreiraeume

Indymedia http://de.indymedia.org/2012/06/331343.shtml , http://de.indymedia.org/2012/06/331433.shtml

Myscheiß http://www.myspace.com/events/view/5321673

Stressfaktor http://stressfaktor.squat.net/termine.php?cat=7 , http://stressfaktor.squat.net/termine.php?cat=4

Rummelplatz http://rummelplatz.blogsport.de/termine/

Fratzenbuch http://ko-kr.facebook.com/events/294925423862729/

Tekknoost http://www.tekknoost.de/forum/viewtopic.php?p=36772

Core Board http://www.core-board.de/viewtopic.php?f=19&t=9122

Gratis in Berlin http://www.gratis-in-berlin.de/tipp/2004610/Alternative--Fet%C3%A9-de-la-Musique---Musik-braucht-Freiraeume-.htm

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Alte Beiträge siehe Weblog.

Text der Anmeldung 2011 http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2011/06/09/nachttanzdemo-text-der-anmeldung/

Bericht 2010 http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2010/06/29/bericht-2010/

Text der Anmeldung 2010 http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2010/06/20/erster-eintrag/

Redebeitrag 2010
http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2010/06/16/redebeitraege/

Rede – Demosample – 2010 (OGG/Mp3fake)

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