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Archiv der Kategorie '2021'

Wir sind umgezogen

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    Zu: https://mbfberlin.noblogs.org/

    Bald…

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    Offener Brief zur Situation der Jugendkultur in Berlin Tempelhof-Schöneberg

    Wir dokumentieren hiermit:

    OFFENER BRANDBRIEF zur Situation der JUGENDKULTUR in BERLIN
    vom 10.05.2021

    Nach jahrelangen Verhandlungen und Gesprächen mit Politiker*innen, einer umfassenden Pressearbeit, kreativen Aktionen und unzähligen (Groß-)Demonstrationen, steht es nun endgültig fest: Auch das letzte selbstverwaltete Jugendzentrum muss aus seinen Räumen in Berlin-Schöneberg ausziehen.

    Wir sind wütend und erstaunt darüber, dass der Bezirk Tempelhof-Schöneberg und der zuständige Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD), dass Jugendzentrum Potse trotz laufender Verhandlungen über mögliche Ausweichquartiere und inmitten eines Lockdowns, am 19.Mai 2021 durch die Berliner Polizei und mit Wohlwollen des Innensenators Andreas Geisel (SPD) räumen lassen will. In Berlin werden und wurden unzählige Freiräume und Kulturprojekte entmietet, verdrängt und gewaltvoll geräumt. Auch vor den Kulturräumen der Berliner Jugend macht das Land Berlin jetzt keinen Halt mehr. Durch die geplante Räumung soll eine jahrzehntelang gewachsene Jugendkultur in Schöneberg absichtlich zerschlagen und ohne Aussicht auf einen adäquaten Ersatz auf die Straße gesetzt werden.

    Was bleibt?

    Wie beim Jugendzentrum Drugstore zu beobachten ist, gibt es für dieses, trotz anhaltender Versprechungen seitens der (Bezirks-)Politik, nun seit 2 1/2 Jahren noch immer keine bezugsfertigen Ersatzräume. Dasselbe Schicksal darf der Potse nicht widerfahren, weshalb sie nicht darauf reinfallen werden, erneut auf leere und wertlose Versprechungen von Politker*innen zu hören.

    Dass die ausweglose Situation des Jugendzentrums Potse durch ein Versagen der Regierungskoalition aus SPD, LINKEN und Grünen (R2G) hervorgerufen wurde ist unstrittig, aber das zwischen diesen Parteien die Verantwortung nun schamlos hin- und hergeschoben wird, ist nicht weiter hinnehmbar.

    Nachdem der Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) der Potse die Möglichkeit verwehrt hat, in Räume der Liegenschaft Potsdamer Str. 140 einzuziehen, weil er dort lieber eine Finanzschule sieht als selbstverwaltete Jugendzentren, kann er sich nicht einfach aus der Verantwortung ziehen. Als Finanzsenator besitzt er zudem einen umfassenden Einfluss auf die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), um brauchbare Ersatzräume im Landeseigentum zu finden.

    Sandra Scheeres (SPD) steht als Senatorin für Bildung, Jugend und Familie ebenfalls in der Pflicht, sich für die Interessen der Jugendlichen und politische Bildungsorte einzusetzen. Getan hat sie bisher: Nichts. Obwohl hunderte Berliner Jugendliche seit Jahren um den Erhalt der Potse und des Drugstores kämpfen, ist Frau Scheeres dieser Zustand anscheinend vollkommen egal. Die Stimmen der Jugendlichen müssen endlich ernst genommen werden! Was ist euch Berlin wert, wenn die Politik die Jugend aus der Stadt verjagt?

    Jugendkultur ist Kultur: In der Potse und dem Drugstore wurden jahrzehntelang unkommerzielle Konzerte, Theateraufführungen, Lesebühnen und Ausstellungen veranstaltet, die von zehntausenden Menschen in Anspruch genommen wurden. Somit sind beide Orte ein wichtiger Teil der Berliner Kulturszene. Deshalb steht auch Klaus Lederer (Linke) als Kultursenator in der Verantwortung, sich für Jugendzentren einzusetzen. Jugendkultur nicht als Kultur zu erachten ist keine sinnvolle Lösung. Hochkultur allein macht Berlin in seiner Vielfältigkeit nicht aus. Jede bekannte Band hat irgendwann und irgendwo mal klein angefangen und in solidarischen Räumen gespielt. Die Potse und das Drugstore sind und waren solche Orte.

    Nun wurde kürzlich mit dem Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, Sebastian Scheel (Linke), eine erste Verhandlungsbasis gefunden. Es klingt verheißungsvoll, dass dieser die Zollgarage im ehemaligen Flughafen Tempelhof vorgeschlagen hat und endlich etwas ins Rollen kommt. Allerdings: Eine Lösung aller Probleme ist auch hier noch immer nicht in Sicht. Die Zollgarage wird nach derzeitigem Stand leider noch keine Dauerlösung sein.
    Deswegen FORDERN wir vom Bezirk Schöneberg-Tempelhof und der Stadtregierung von Berlin:

    1. Eine sofortige Aussetzung der Räumung bis adäquate Ersatzräume für Potse und Drugstore feststehen. Wir sind überzeugt davon, dass Berlin mehr Jugendräume braucht und nicht weniger. Gerade jetzt, während einer Pandemie, in der Jugendliche kaum mitgedacht werden, ist es wichtig Räume für Jugendliche zu erhalten und nicht gewaltvoll zu räumen. Es braucht Räume, in denen sich junge Leute treffen, organisieren und austauschen können. Freiräume, die emanzipatorisch und unkommerziell sind. In einer Stadt wie Berlin, die immer mehr ausverkauft und zu einem Ort wird, den sich viele Menschen nicht mehr leisten können, ist es besonders wichtig, solche Strukturen zu erhalten. Wir müssen dafür sorgen, dass Berlin eine soziale Stadt bleibt.

    2. Oliver Schworck (SPD), der Jugendstadtrat des Bezirks Tempelhof-Schöneberg muss, sofern die Räumung der Potse tatsächlich am 19.05.2021 stattfinden sollte, die notwendigen Konsequenzen ziehen.

    3. Eine vertraglich festgelegte Sicherung der adäquaten räumlichen Versorgung der Jugendzentren Potse und Drugstore auf Dauer. Auch wenn die Zollgarage im Flughafen Tempelhof eventuell zukünftig saniert werden muss, braucht es vertraglich gesicherte Ersatzräume für die Nutzer*innen der Jugendzentren.

    4. Das die Räumungswelle, die schon zu viele Freiräume in den letzten Monaten und Jahren getroffen hat endlich gestoppt wird. Denn diese ist kein Unglück oder Zufall – es sitzen ganz reale Menschen hinter diesen Entscheidungen. Es gilt jetzt, die Landespolitik in die Pflicht zu nehmen, endlich auf die unzähligen Stimmen der Stadt zu hören und nicht auf die der meistbietenden Investor*innen. Berlin braucht – gerade in Zeiten einer Pandemie – einen umfassenden Räumungsstopp für alle sozialen und kulturell genutzten Orte in Berlin.
    Jetzt und sofort!

    Wenn die Forderung, die Räumung der Potse auszusetzen, bis zum 14. Mai 2021 nicht umfassend erfüllt und öffentlich kommuniziert wird, müssen wir […] davon ausgehen, dass die Räumung des selbstverwalteten Jugendzentrums Potse von der [etablierten] Politik nicht gestoppt werden wird. Der politische Wille, die Potse zu erhalten, ist damit nicht mehr als ein unerfülltes Wahlversprechen.

    Wir stehen gemeinsam für eine solidarische Stadt von unten ein und kämpfen gegen die Verdrängung und Räumung von sozialen und kulturellen Freiräumen und Projekten.

    Unterzeichnet von:

    Bands und Musikgruppen :
    1. Taxi nach Tegel
    2. HAUSVABOT
    3. Berliner Frauenchor Judiths Krise
    4. Fontanelle
    5. One Step Ahead
    6. Lauratibor Protest-Oper
    7. Zecknäcks
    8. Daran SchaitertZ
    9. Resistenz’32
    10. Terrorgruppe
    11. Jogida

    Bars, Clubs und Festivals:
    12. Suicide Circus
    13. ://About Blank
    14. Syndikat
    15. Meuterei
    16. Pirata Patata
    17. Franziskaner
    18. YAAM
    19. Rock‘n‘Roll Herberge
    20. Der Goldene Hahn
    21. Der Franken
    22. Mensch Meier
    23. Resist to Exist Festival
    24. Fusion Festival

    Jugendkulturzentren und Jugendvereine:
    25. T.E.K. e.V. (Till Eulenspiegel-Kette e.V.)
    26. Naturfreundejugend Berlin
    27. Unabhängiges Jugendzentrum Pankow JUP e.V.
    28. Haus der Jugend Bunte Kuh e.V.
    29. Landesjugendring Berlin e.V.
    30. Kreisjugendring Köpenick e.V.
    31. Café Köpenick
    32. selbstverwaltetes Jugendzentrum Potse
    33. selbstverwaltetes Jugendzentrum Drugstore

    Initiativen, Vereine und Interessensvertretungen:
    34. Spreepublik
    35. Info- und Stadtteilladen Lunte
    36. Mieter_inneninitiative H48
    37. ANONYME ANWOHNENDE
    38. WEM GEHÖRT KREUZBERG
    39. AG Eigenbedarf kennt keine Kündigung
    40. Anarche Berlin
    41. Quartiersmanagment Grunewald
    42. Hedonistische Internationale
    43. AmMa65 e.V.
    44. Wem Gehört Berlin
    45. Block89
    46. Bucht für Alle
    47. Reclaim Club Culture
    48. ALERT
    49. Indiwi e.V.
    51. Antiverschwurbelte Aktion
    52. Bündnis Zwangsräumung verhindern
    53. Rat der Künste Berlin
    54. Kiezpalaver Schöneberg
    55. Beirat des Initiativenforums Stadtpolitik Berlin
    56. Köpi
    57. Köpi Wagenplatz
    58. Eye!Warning – Filmproduktion
    59. Chile Freundschaftsgesellschaft „Salvador Allende“
    60. Bündnis für bezahlbare Mieten Neukölln
    61. Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht (BAGA)
    62. Demokratische Initiative 100% Tempelhofer Feld
    63. Linienstr. 206
    64. Kunstblock and beyond Berlin
    65. AG StopHeimstaden
    66. Lause Bleibt!
    67. Fédération Droit au logement (Frankreich)
    68. „La Bombonera“ Limbach-Oberfrohnau
    69. AK Pariser Kommune
    70. Antirassistische Initiative Berlin Initiative Mieter:innengewerkschaft Berlin
    71. Club of Roam – Autostop! e.V.
    72. Prachttomate
    73. Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union e.V. Landesverband
    Berlin-Brandenburg
    74. Torhaus Berlin e.V.
    75. THF Radio
    76. Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn
    77. Initiative Stadtneudenken Berlin
    78. Clubcommission Berlin e.V.
    79. Rummels Bucht
    480. Bewegungsfreiheit Soli-Party Reihe
    81. Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen!
    82. Bizim Kiez
    83. Mieter*innen Initiative Weißensee
    84. THF Vision
    85. Netzwerk #200Häuser
    86. Anarchistische Bibliothek Wien
    87. HINZ UND KUNZ LEIPZIG
    88. Interkiezionale
    89. Regenbogenfabrik
    90. Bauhütte-Kreuzberg
    91. Schaubude Berlin
    92. Projekt ‚beGEG(e)Nung
    93. Gedenkort Fontanepromenade 15
    94. Kiezversammlung44
    95. Kiezladen Allee154
    96. Villa Kuriosum
    97. BBK – Berufsverband Bildener Künstler*innen
    98. Atelierbeauftragter der Stadt Berlin
    99. Kiezladen Friedel54 im Exil
    100. Sozialistische Jugend – die Falken Berlin

    Falls sich weitere Unterstützer*innen, Gruppen, Bands, etc. dem Brief anschließen möchten, können sie sich an die folgende Mailadresse wenden: Brandbrief_jugendkultur (at) riseup (dot) net“

    Quelle: http://gentrifidingsbums.blogsport.de/2021/05/10/offener-brandbriefzur-situation-der-jugendkultur-in-berlinvom-10-05-2021/ (10.05.2021)
    http://gentrifidingsbums.blogsport.de/

    Vgl., siehe auch, andere, vorherige offene Briefe in Berlin Schöneberg, zum Thema Erhalt von Potse und Drugstore, Jugendzentrum, Jugendkultur, u.v.m.:
    http://www.ig-potsdamer-strasse.de/files/aktuelles/Offener%20Brief%20Drugsstor-Potse%20des%20STF.pdf
    https://www.linksfraktion-tempelhof-schoeneberg.de/nachrichten/detail/news/offener-brief-keine-zwangsraeumung-von-potse/
    https://stopptdenkiezverkauf.wordpress.com/2018/12/03/offener-brief-zum-erhalt-von-potse-und-drugstore/
    https://weact.campact.de/petitions/wir-sagen-die-jugendzentren-potse-und-drugstore-bleiben-basta
    https://interkiezionale.noblogs.org/projekte/

    Laufend Aktuelles von der Potse auf Twitter, siehe: https://twitter.com/potse_berlin?lang=de

    +++

    Hallo! Liebe Potse, Liebe*r Drugstore, Liebe/s Kollektiv/e, liebe Jugendliche, liebe Leute, Punks,

    hiermit erklären wir unsere grundsätzliche Solidarität, sowieso, mit Euch, den bedrohten Projekten, Jugendzentren, Kultureinrichtungen und Freiräumen sowie mit der Jugend und ihren selbstverwalteten Orten, unsere Unterstützung für den „Brandbrief“ und darüber hinaus, bis auf Weiteres…
    Für mehr neue freie Räume, mehr Selbstbestimmung und Selbstorganisation, mehr Unabhängigkeit, autonome Jugend-Zentren in Berlin und anderswo.

    Solidarische Grüße
    Musik braucht Freiräume (MbF) Kollektiv Berlin

    +++


    Bildquelle: https://twitter.com/Potse_Berlin/status/1386236239792193536/photo/1
    Quelle: https://twitter.com/Potse_Berlin/status/1386236239792193536
    https://twitter.com/potse_berlin?lang=de

    Rise from the ashes


    Noface – Rise From The Ashes – Praxis records no. 6
    See: https://www.youtube.com/watch?v=cdQe15aQdc4&list=PLGqNX2ZGL81-np87L5_AcYNkPc_iNkjEG&index=3

    Link to Praxis records: https://praxis-records.net/noface-burnout-ep-praxis-6/

    Discogs link: https://www.discogs.com/Noface-Burnout-EP/release/35112

    +++

    1. Mai 2021 in Berlin, siehe: https://stressfaktor.squat.net/

    https://stressfaktor.squat.net/termine/alle?f[0]=event_date%3A2021-05-01

    Klassenkämpferische 11Uhr-Demo – https://r1mb.noblogs.org/events/?event_id1=513

    Jugenddemo – https://r1mb.noblogs.org/events/?event_id1=862

    Revolutionäre 18-Uhr-Demo – https://r1mb.noblogs.org/events/?event_id1=73

    Aufruf – https://1mai.blackblogs.org/?p=942

    Erster Mai – Straße frei – Nazifrei!

    https://antifa-nordost.org/11500/1-mai-querdenken-raus-aus-lichtenberg/

    https://antifa-nordost.org/11487/1-mai-pankow-unsere-zukunft-statt-ihre-profite/

    https://twitter.com/antifanordost/status/1387823531824664579

    #1maiostberlin

    https://www.instagram.com/antifanordost/

    Hört Freie Radios

    Hört freie Radios

    Für freie Musik, Kunst, Kultur, politische Nachrichten, Reportagen, Interviews, Diskussionen, Meinungen, Kommentare, Dokumentationen, guten freien Journalismus, freie Medien, Podcasts u.v.m..

    … in Pandemie- und Krisenzeiten sowie auch sonst, ganz besonders empfohlen:
    Frequenz UKW FM 88.4, in Berlin und Umgebung.

    Siehe auch, Empfehlungen, Links: https://www.freie-radios.net/
    Radio Corax Halle – https://radiocorax.de/
    Radio Freies Senderkombinat Hamburg (FSK) – https://www.fsk-hh.org/
    Radio Dreyeckland Freiburg – https://tunein.com/radio/Radio-Dreyeckland-1023-s91481/
    Radio Alex Berlin – https://alex-berlin.de/radio/livestream/popup.html
    Studioansage Berlin Friedrichshain – https://www.studioansage.de/
    Pi Radio Berlin – https://piradio.de/
    fr-bb – Freie Radios Berlin Brandenburg – https://fr-bb.org/
    u.v.m.

    +++

    Außerdem empfehlen wir:
    A-Radio Berlin – https://www.aradio-berlin.org
    https://soundcloud.com/aradio-berlin
    A-Radio Wien – https://www.a-radio.net/
    Dissenspodcast – https://dissenspodcast.de/
    auf YT – https://www.youtube.com/channel/UCZcuXF1QD_V7MAL2hiXsE0w

    Z.B.: Nr. „117​ „Unsere Städte sollen nicht mehr attraktiv für Investoren sein“ – Dissens[Podcast]“ – https://www.youtube.com/watch?v=sdIcQCMH58A
    „Berliner Mietendeckel und Sehnsucht nach Enteignung: die mietenpolitische Bewegung ist im Aufwind. Aktivistis Jenny und Kim über Angriffe der Immo-Lobby, die Notwendigkeit europaweiter Vernetzung und die nächste Enteignungskampagne.“
    Siehe und höre unter: https://www.youtube.com/watch?v=sdIcQCMH58A

    Keine Fusion um jeden Preis

    Wir dokumentieren hiermit einen Diskussions-Text von „capulcu & friends“, zur Fusion 2021, weil wir ihn für die aktuelle Corona-Krisenlage, den Dämmerzustand der freien Kulturszene, die Pandemiesituation und den (vorherrschenden) Umgang damit, welcher die Bedingungen stellt unter denen aktuelle Veranstaltungen geplant werden oder nicht, (selbst)kritisch und exemplarisch, beispielhaft, wichtig finden:

    „Offener Brief an die Fusion und ihre Crews

    capulcu & friends 25. April 2021 Analyse und Diskurs

    „Der Schutz von Infektionen und damit einhergehende Maßnahmen basieren in Deutschland [und anderswo] nicht nur auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern sind zunehmend Spielball politischer Abwägungen und von Interessenskonflikten. In Deutschland können während der Pandemie Waffen und Autos produziert werden, laufen Großraumbüros weiter als sei nichts passiert, werden auf Druck der Wirtschaft Lockerungen umgesetzt, auch wenn diese der Bekämpfung der Pandemie entgegenlaufen.“

    In der obigen Analyse sind wir uns mit dem Kulturkosmos weitestgehend einig. Auch wir kritisieren die bisherige Pandemiepolitik, ohne uns dabei mit rechten Coronaleugner*innen gemein zu machen. Auch wir würden gerne mal wieder feiern und haben uns als langjährige Fusionist*innen, sowohl als Gäste als auch als Crew, auf die Fusion gefreut.

    Hier hören die Gemeinsamkeiten leider auf. Schon in den letzten Jahren hat die Fusion immer wieder den Spagat geübt zwischen kapitalistischem Event und linker Utopie. Rigide Einlasspolitik, Zäune noch und nöcher und auch ein vielschichtiges Klassensystem im Backstage haben uns immer wieder am linken Anspruch zweifeln lassen. Einige Crews haben deswegen die Fusion ja auch verlassen…

    Auch wir halten Kultur für relevant, aber wir wollen keine Fusion um jeden (gesellschaftspolitischen) Preis.

    Das diesjährige Corona-Konzept der Fusion inklusive personalisierter Testung und digitaler Kontaktverfolgung ist für uns ein offener Bruch – mehr als nur eine hinnehmbare Steigerung von Kontroll-Optimierungs-Entwicklungen, die wir die letzten Jahre schon beobachten konnten. Eine Teilnahme basierend auf PCR-Tests sowie die Nutzung der CoronaWarnApp macht das Fusionkonzept zu einer technokratischen Dystopie, die wir ablehnen. Wir finden es fatal, dass ein vermeintlich (utopisch) linkes Festival hier als Biosecurity-Leuchtturmprojekt im Kulturbereich dienen will und den feuchten Träumen von Eventim und Co zuvorkommt – eine entpolitisierte Bestärkung der Kontroll- und Vermessungsphantasien der kommerziellen Veranstaltungsbranche.

    Zugangsberechtigungen auf dem Festival sollen dieses Jahr komplett über die gechipten Bändchen laufen. Auf ihnen ist das Testergebnis gespeichert, so dass an jedem Checkpoint (zwischen Sektorgrenzen) kontrolliert werden kann, ob die Person zugangsberechtigt ist. Zudem soll, wie wir aus internen Kreisen gehört haben, großflächig die CoronaWarnApp zum Einsatz kommen. Menschen, die kein Smartphone besitzen oder nicht bereit sind, sich die App zu installieren, sollen mit einem Handy oder personalisiertem Bluetoothtoken ausgestattet werden. Das Festival wird damit zu einem vollständig überwachten Raum, in dem sämtliche Schlupflöcher und unkontrollierte Bereiche verschwunden sind.

    PCR-Tests in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, da klingeln bei uns die Alarmglocken – auch wenn ihr zum Teil auf sogenannte Pooltestung setzt. Das RKI hat seit Beginn der Pandemie die Ansage an Labore gemacht, dass Proben aufgehoben werden sollen. Aus diesen Proben lässt sich nachträglich ein DNA-Test machen. Wie schon in anderen Veröffentlichungen beschrieben wurde, gibt es viele Labore, die dies aus logistischen Gründen nicht schaffen, andere hingegen verwahren sie tatsächlich für „weitergehende Forschung“. Nun hat die Fusion ja vermeldet, dass sie ein eigenes Testlabor einrichtet. Doch selbst, wenn uns „versichert“ werden sollte, dass die Proben natürlich sofort nach Analyse vernichtet werden, sehen wir folgende Probleme:

    – Die Fusion selber sieht sich als Modellprojekt für zukünftige Festivals. Wäre es nicht möglich, dass das Gesundheitsamt die Genehmigung des Festivals nur erteilt, wenn im Gegenzug die Proben der 30.000 Menschen für ihr eigenes Modellprojekt genutzt werden können? DNA-Screenings auf unterschiedlichste körperliche Merkmale bei einer Testgruppe von 30.000 Menschen sind sicherlich im Zusammenhang mit der Epidemiologie sehr interessant. Wie verhält sich der Kulturkosmos bei so einer Forderung, wenn diese Mitte Juni kommt, wo schon viel Geld in die Vorbereitung geflossen ist?

    – Die Crews und auch die Gäste bestehen zu einem nicht unerheblichen Teil aus Menschen mit einem linken bis linksradikalem Hintergrund. Das Ganze ist also ein personalisiertes Massenscreening unserer Szene. Was ist, wenn die Polizei McPomm oder das BKA mit folgender Argumentation die Beschlagnahmung eines Teils der Proben fordert? „Wir haben hier eine DNA-Spur bei jener Straftat – Menschen aus den Kreisen, die wir für tatverantwortlich halten, sind auf dem Weg zur Fusion – wir beschlagnahmen die Proben.“

    Die Möglichkeit, dass Leute vielleicht einfach keine DNA-Probe abgeben wollen, weil sie was zu befürchten haben, taucht im Konzept nicht einmal als Erwägung auf.
    Achja, und was ist eigentlich mit Illegalisierten und Menschen ohne Pass? Wie machen die das mit der Personalisierung?
    Die Fusion schreibt in ihren Testrichtlinien: „Alle Insassen eines Autos werden gemeinsam erfasst, um im Falle eines positiven Testergebnisses der gesamten Gruppe als potenzielles Cluster die Zufahrt zum Festival zu versagen.“ Wollen wir wirklich offenlegen, wer in welchen Bezugsgruppen angereist ist? Ein hochinteressanter Datensatz für Ermittlungsbehörden.

    Wir geben allen Kritiker*innen unseres Textes Recht: Niemand MUSS zur Fusion kommen. Doch es geht nicht nur um die Fusion, sondern um die Frage, welche Richtung wir als Linke in der Pandemiebekämpfung unterstützen wollen. Das, was da passiert, wird über kurz oder lang in unseren Zentren und Kneipen ankommen und dann ist Essig mit gesellschaftlicher Teilhabe für Alle. Und es geht noch viel weiter um die gesamtgesellschaftliche Frage, was ein emanzipatorischer Umgang sein kann mit einer Situation, in der wir aufgrund von ökologischem Raubbau mit Zoonosen als permanenter Erscheinung zu tun haben werden. Es wird „nach Corona“ kein zurück zum Normalzustand geben. Und ein Zurück vom Ausnahmezustand ist von technokratischer Seite auch gar nicht erwünscht: Die Normalisierung und Einübung von kontrollierter sozialer Distanz als gesellschaftlicher Basis ermöglicht die Abschaffung von (unkontrolliertem) „öffentlichem Raum“ – einer Grundvoraussetzung für politisches Handeln.

    Die Fortführung dieses Ausnahmezustands (in durchsetzbarer Form) ermöglicht eine Biologisierung des Sozialen; eine immer engmaschigere Grenzziehung von Teilhabemöglichkeiten entlang von gesundheitlichen Merkmalen – von der nationalstaatlichen über die Bundesländer- und Landkreisgrenzen hin zu Kiezen, Wohnblocks und Einzelhaushalten. Der Fixpunkt dieser Entwicklung ist eine Vermessung des gesundheitlichen Risikos auf individueller Ebene und ein darauf gestütztes Bemessen von Beweglichkeit, Kontakt, gesellschaftlicher Partizipation. Gar nicht so weit weg von den Social-Scoring-Systemen in China!

    Wir erleben gerade die Transformation vom Recht auf Gesundheit hin zur Verpflichtung zur Gesundheit. Ein solches Regime der biologisierten Sicherheit ermöglicht im verstetigten pandemischen Ausnahmezustand weitergehende soziale Kontrolle, als dies über die „Sicherheit“ im permanentisierten Kampf gegen den Terror je begründbar war und ist – in der Pandemie ist jede*r eine potenzielle Gefahr, nicht nur die vermeintliche Gefährder*in.

    Die Fusion geht in Sachen gesundheitlicher Individualisierung und Entsolidarisierung sogar noch einen entscheidenden Schritt weiter und stellt Geimpften einen unkomplizierten, testfreien Zugang in Aussicht. Soweit ist bislang nicht einmal die Bundesregierung beim Zuschnitt der (unsinnigen) Ausgangsbeschränkungen gegangen: Was macht es mit einer Gesellschaft, in der Geimpfte anders als Ungeimpfte nachts durch die Gegend spazieren (und auf Parties gehen) können. Geht es nur noch um das individuelle Zugeständnis von Freiheitsrechten derer, die nun keine oder nur noch eine geringere Kontaktgefahr darstellen? Dann wären wir auf dem Niveau der FDP angekommen und hätten die Pille der Biosicherheit bereits geschluckt.

    Uns ist es wichtig zu betonen, dass wir das Ganze nicht als Problem der Datenhaltung sehen. Viel zu oft wurde die Auseinandersetzung um digitale Check-Ins auf dieses Problem der vermeintlichen Datensicherheit verkürzt.

    Das vorgestellte Festival-Konzept lässt sich nur mit Kontrollen, Checkpoints, Zäunen, Ausschluss, viel Security, Quarantäneanordnungen und Kontaktnachverfolgung in Kooperation mit staatlichen Behörden durchsetzen. Es führt zu einer schleichenden Normalisierung und gesellschaftlicher Akzeptanz technokratisch-autoritärer Maßnahmen gepaart mit einem technologischen Sicherheitsversprechen, welches wir anzweifeln: PCR-Massentests eignen sich nicht, um eine Blase mit einer Virendichte von Null zu erzeugen und aufrecht zu erhalten.

    Dieses Sicherheitstheater wäre für sich genommen vielleicht erheiternd, aber es ist die Affirmation eines pandemischen Kontrollregimes als ein vermeintlich notwendiges und gar nicht so schlimmes Zugeständnis. „Unterm Strich“ wird aber keine Fusion stehen, „auf der wir auch wirklich so feiern können, wie wir es lieben.“

    Muss es ein linkes Festival sein, das hier federführend und beispielhaft „voran“schreitet? Will die Fusion sich mit einem solchen ‚Testival‘ zum Vorreiter einer technologisch vermittelten Spaltung in Zonen entlang individualisierter, biosozialer Grenzen machen? Wir finden: Der politische Preis, den wir als radikale Linke für eine Fusion dieser Form zahlen, ist eindeutig zu hoch. Wir fordern daher alle Crews, Gäste und Freund*innen und auch den Kulturkosmos auf: Keine Fusion um jeden Preis!

    Cancel Control-Cosmos (CCC) !!!

    capulcu & friends“.

    Erschienen auf, Quelle: Kontrapolis Info; https://kontrapolis.info/3336/ , am 25.04.2021 (abg. 26.04.2021).

    Zu Capulcu: https://capulcu.blackblogs.org/

    Siehe auch:
    https://www.freie-radios.net/101045
    https://www.rote-hilfe.de/rhz-neue-ausgabe/1103-rote-hilfe-zeitung-4-2020

    Der Text von „capulcu & friends“ hat uns wieder stärker zum nachdenken und innehalten gebracht. Er beginnt etwas erneut, aber fortschrittlich, in Frage zu stellen, etwas neu zu diskutieren und er spricht etwas in uns an, ein paar alte (linke und radikale) Gedanken. Die Diskussion muß und kann nur weiter gehen. Der vorschnelle Jubel für plumpe und verkürzte Versuche aus der einjährigen quarantäneartigen Schockstarre auszubrechen ist verhallt und verhaltener geworden, seitdem z.B. bekannt wurde das Schnelltests nicht sicher sind (sowieso nicht). Wir danken darum den Autor:innen dafür. Wir sind keine oder aktuell nicht in einer Crew auf der Fusion oder so. Es gab ja sogar mal eine Confusion, aus anderen und ähnlichen Gründen. Aber, unter anderem so etwas – die inhaltlich treibenden Gedanken des Textes – weiter zu diskutieren und zu durchdenken, zu verbreiten sowie andere Möglichkeiten zu erproben, halten wir allerdings immer für fortlaufend sehr wichtig. Wichtiger noch als einfach alles mitzumachen und sich der Kontrolle zu beugen um bloß etwas ans laufen zu kriegen, um jeden Preis. Vorsicht und Rücksicht sowie Achtsamkeit (awareness) sind uns ebenso sehr wichtig. Es bleiben Zweifel. Denn auch wir haben dazu noch keine – vor allem keine geschlossene oder einheitliche – abschließende Meinung gefunden. Dafür ist noch zuviel offen und der Ausgang ungewiss (siehe z.B. Virusmutationen etc. pp.). Wir wissen nicht wie lange wir es noch durchhalten mit dem Pandemiezustand zu leben oder welche anderen (eigenen) Wege wir da raus finden, z.B. in kleineren Kreisen, nicht in den Dimensionen solcher (kommerzieller) Festivals. Unkommerzielle Festivals und Freepartys sind uns sowieso die liebsten. Aber manche Leute müssen eben von etwas anderem leben oder wollen es halt anders machen. Wir haben in einem gewissen Rahmen verständnis dafür. Denn es ist hey das scheiß System in dem wir alle leben und das gibt es leider (fast) nix richtiges im Falschen. Es geht höchstens oft noch falscher. Vgl. z.B. Volksmusik und Rechtsrockmüll (gibts echt noch). Oder indem z.B. andere Formate erprobt werden. Vgl. z.B. online Festivals, wie das coole Roadburn Redux. Für uns gilt jedoch: Uns auch stets selbst kritisch Hinterfragend schreiten wir langsam voran. Die Schritte sind schleppender und schwerer geworden. Gebremst von einem tödlichen Virus (Naturgewalt) und der ewigen Ohnmacht des Seins unter kapitalistischer Herrschaft aus der Mensch nur zu gern täglich – einfach so – ausbrechen würde. Uns ist es aber trotzdem sehr wichtig zu betonen, daß wir zuerst für ein Ende der Pandemie und Epidemie sind bevor, auch unserer Ansicht nach, wieder wirklich freie(re) Partys, Konzerte, Raves, Musik, Kunst, Kultur usw. usf. möglich sein werden. Die Beendigung der Corona-Krise, welche (vor allen Dingen) eine kapitalistische Krise ist (keine Naturkatastrophe sondern eine Zivilisationskatastrophe unter kapitalistischen Bedingungen), kann und sollte nur achtsam, rücksichtsvoll, sozial, solidarisch(!!!) und bestenfalls selbstorganisiert (Utopie) passieren und ihre Überwindung verwirklicht werden. Ob das möglich sein wird, dafür stellen die vorherrschenden gesellschaftlichen und wirtschaftssystemischen, ergo kapitalistischen, Bedingungen leider die schlechte Voraussetzung. Darum gilt – nach wie vor und bis zuletzt, sowieso und überhaupt: Ausbeutung beenden. Emanzipation voranbringen. Kapitalismus abschaffen. Alles für alle. Kein Sex mit Nazis.


    Bildquelle: https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/54187-768×543.jpg
    Quelle: https://endofroad.blackblogs.org/archive/tag/capulcu

    24.4. Viva la Rigaer – Konzert – Kundgebung

    24.4.21 Kundgebung: Viva la Rigaer | pic

    „VIVA LA RIGAER! Kundgebung gegen Gentrifizierung!
    Samstag, 24. April 2021, 14:00
    Aktion/Protest/Camp
    Musik/Konzert
    Punk / Hardcore / Crust
    Metal
    […]

    VIVA LA RIGAER! – Demonstration against gentrification in solidarity with Rigaer 94, Potse, Kopi Wagenplatz – against any eviction!

    With bands (from first to last):
    „Negative Decadent“ (Synth-Deutschpunk), „Speed ​​Kobra“ (Crust‘n Roll), „Antibastard“ (HC Punk), „Äss-Äult“ (HC Punk), „Extremophile“ (Trailer-Grind), „TeratomA“ (Death Metal)

    also Küfa, speeches and a performance by „the Day Before Wednesday“ circus crew!

    Corner of Samariterstraße / Rigaer Straße
    Ort
    Rigaer Straße
    10247 Berlin
    U5 Bhf Samariterstraße“

    Quelle: https://stressfaktor.squat.net/node/208932

    24.4. Kundgebung: Solidarisch durch die Krise

    Solidarisch durch die Krise

    https://i.ibb.co/Tvdqp0j/Eyr-Yul-XIAEyvxm.jpg

    Kundgebung

    📅 24. April 2021
    ⏰ ab 12.00 Uhr
    📍Weißensee, Jürgen-Kuczynski-Park

    🎸BANDS:

    Mal Élevé (Reggae)

    Zynik 45 | ADS | theoradicals | Affenschelle (HipHop)

    Rolando Random & the young Soulrebels (Ska)

    Oi!Ronie (Punk)

    📢 ES REDEN…

    - Kolleg*innen aus der Pflege
    - Leute aus den Mietenkämpfen
    - „Deutsche Wohnen & Co. Enteignen!“
    - „Solidarisches Netzwerk Berlin“
    - Antifaschist*innen aus dem stuttgarter Raum über ihren Kampf gegen rechte Gewerkschaften und „Querdenken“.

    Bitte achtet auf Maske und Abstand.

    - Gesundheit ist keine Ware!
    - Keine Profite mit der Miete!
    - Gegen Ausgangssperren!
    - Gegen Faschisten und rechte Verschwörungsmythen!
    - Ja zum solidarischen Lockdown!

    Kontakt: solidarischdurchdiekrise [dot] orga [at] protonmail [dot] com

    Sagt euren Leuten bescheid! / Followt @solidarischdurchdiekrise“ (https://t.me/solidarischdurchdiekrise)

    Quelle: NEA Infochannel
    https://t.me/antifanordost
    https://www.antifa-nordost.org
    https://www.instagram.com/antifanordost
    https://www.twitter.com/antifanordost
    https://www.mixcloud.com/antifa_nordost
    https://www.youtube.com/user/antifanordost
    https://www.issuu.com/antifanordost
    https://noquerdenken.noblogs.org/

    Zero covid. Kapitalismus abschaffen. Medikamente und Impfstoffe für alle. Alles für alle.

    +++

    Parallel dazu findet ab 14Uhr eine andere Kundgebung im Wedding statt.
    Vgl.: https://asanberlin.blackblogs.org/?page_id=127&event_id1=1890

    „Corona ist das Virus – Ausbeutung ist die Pandemie“
    https://lockdowncapitalism.noblogs.org/

    „Ein weiteres Mal wird klar, dass Krisen von den Bossen und Regierungen gegen die Arbeiter*innen und jene, die in prekären Verhältnissen leben, gewendet werden. Hinter ihrem Fake-Aufruf zu „Solidarität“ versteckt sich das wahre Motto des Kapitalismus: „Ihre Profite, unsere Verluste“.“
    Siehe: https://stressfaktor.squat.net/termine/alle?f%5B0%5D=event_date%3A2021-04-24

    „Wir wollen zusammen kommen und Netzwerke bilden. Über unsere täglichen Probleme reden und uns selbst- und kollektiv organisieren. Widerständig sein und gegen die Ausbeutung kämpfen!
    Komm zu unserer Kundgebung mit Tee, Kaffee, einem kleinen Umsonstflohmarkt und offenen Mikrofon. Wegen der Pandemie mit Maske und Abstand.“
    https://stressfaktor.squat.net/node/208901

    Support Datacide

    Support Datacide, the magazine for noise and politics and make some new (dis)connections:

    „Donate any amount.
    Any donations will receive the current issue in digital format.
    Donations of more than 23 euro automatically include a Standard Subscription.
    Consider making a recurring donation and receive all issues in digital format that come out in the given period.“

    Paypal-link: https://www.paypal.com/donate?token=Nbw2ytWfTEb4I1vMPcipbXVVAzqeS8VtzSxGK0bEY1Uo_nLYXEdNq7e3BdoPvAVBh67NggRQEJMlusNq

    „Don’t have paypal? No problem!
    Either write to info (at) datacide-magazine (dot) com and we’ll supply you with the bank details, or go to the datacide/praxis section in the Praxis Online shop and order through there.
    (https://praxis-records.net/shop/our-productions/)

    Using Brave browser? Donate BAT via Brave! (https://brave.com/)
    Users of the Brave browser can donate BAT to Datacide.

    THANKS FOR YOUR SUPPORT!“

    See: https://datacide-magazine.com/subscribe/

    www.datacide-magazine.com

    +++

    And if you search some very good music, see: https://praxis-records.net/shop/

    Or some other very good stuff on discogs, see: https://www.discogs.com/seller/yaya23/profile
    https://www.discogs.com/label/123885-Yaya-23-Records

    Crowdfunding for new free space in Berlin

    „New DIY autonomous project in berlin needs help with start up money.
    If your not in a position to donate spreading the word of this campaign is a big support too!“

    https://www.betterplace.me/kollektives-kunst-und-diy-projekt-in-berlin

    Quelle: Info via autonomous newschannels in Berlin

    „Hey Leute,

    wir, der Verein zur Förderung emanzipatorischer Stadtpolitik e.V. (kurz Fesev), sind eine Gruppe von Menschen, die in Berlin politisch, nachhaltig, sozial und kulturell engagiert sind und sich für die Umsetzung diverser Projekte zusammengeschlossen haben (u.a. eine Fahrradwerkstatt im Hangar 1, Flughafen Tempelhof oder ein kleiner Zirkus in Erkner).

    Da sich Berlin seit vielen Jahren durch Prozesse der Gentrifizierung verändert und alternative Kultur- und Lebensräume zusehends verdrängt werden, möchten wir als Verein dieser Entwicklung entgegentreten und uns für die Schaffung neuer Freiräume für unkonventionelle und gemeinschaftliche Lebensformen einsetzen.

    Hierbei stießen wir auf ein ungenutztes Gelände in der Siegfriedstraße 183 in Berlin-Lichtenberg und nahmen Kontakt zum Besitzer auf, um über eine mögliche Mietung zu sprechen und befinden uns nun in den letzten Aushandlungen zum Mietvertrag. Schon ab 01.06.2021 werden wir das ca. 2700m² große Gelände mieten und für ein basisdemokratisch organisiertes Projekt nutzen.

    Auf dem Gelände befindet sich ein lange leerstehender Garagenkomplex (von ca. 68m Länge!), den wir in Eigenleistung wieder aufbauen möchten, um diesen zum einen als Vernetzungsort für unsere diversen politischen Projekte und als Treffpunkt für die Nachbarschaft (wie zum Beispiel als Café, Bar oder auch für Feste und Ähnliches) und den Kiez im Allgemeinen zu nutzen. Zum Anderen möchten wir Fahrrad-, Metall- Motorrad- sowie Holzwerkstätten und Ateliers für junge Künstler_innen, Bastler_innen und kreative Köpfe in Selbstverwaltung zur Verfügung stellen und mit Workshops, Selbsthilfekursen etc. einen positiven Beitrag zum Sozialkulturraum in Berlin-Lichtenberg leisten. Ebenfalls werden wir das Gelände für Nachbarschaftsgärten und mobile Ateliers nutzen.

    Wir glauben, dass in der immer „sauberer“ werdenden und mehr und mehr an Profit orientierten Stadt Berlin Möglichkeiten für experimentelles Zusammenarbeiten und kollektives Lernen und Gestalten für junge, aber auch ältere Menschen, aktiv gefördert und geschaffen werden müssen und möchten mit unserem Projekt hierzu beitragen und einen neuen Raum eröffnen.

    Bevor wir mit unserem Projekt durchstarten können und auch den Garagenkomplex für Projekte und Kreativräume nutzen und zur Verfügung stellen können, steht die Wiederinstandsetzung des Komplexes voran: das Dach muss grundlegend erneuert werden, die Sanitäranlagen und Elektrik muss neu gemacht werden und der nach jahrelangem Leerstand angefallene Bauschutt und Müll muss vom Gelände abgetragen und entsorgt werden. Hierbei fallen Kosten an, welche wir als Verein, der sich lediglich aus Beiträgen der Mitglieder finanziert, nicht allein tragen können.

    Hierfür benötigen wir eure Hilfe!!!

    Mit euren Spenden helft ihr uns, das Gelände und den Garagenkomplex der Siegfriedstraße schnellstmöglich nutzbar zu machen, sodass wir und ihr gemeinsam einen alternativen Raum schaffen und teilen können. Die gesammelten Spenden werden ausschließlich für Materialien, Entsorgungskosten und Verpflegung der Helfenden während des Arbeitseinsatzes verwendet – wir selbst, gemeinsam mit Unterstützer_innen und Freiwilligen, werden ordentlich anpacken und die nötigen Bauarbeiten als Gruppe stemmen.

    Materialliste (als kurzer Überblick)

    Dachlatten und OSB Platten (ca. 2500,-€)
    Trapezbleche (ca. 5.500 €)
    Dämmmaterial
    Beton
    Elektrik, Anschluss
    Kupferrohre, Sanitäranlagen
    Container und Müllentsorgung (ca. 1500,-€)

    Wir rechnen bei der Sanierung von einem Betrag von ca. 8000-10.000 € …

    Wir freuen uns über jeden „noch so kleinen“ Beitrag, den du/ ihr leistet und laden euch ein, uns in Zukunft zu besuchen, zum Beispiel für einen Kaffee oder zur Küche für Alle.

    Cheers Fesev e.V.

    _________________________________________________

    ENGLISCH Version

    Hey Guys,

    we, the Association Förderung emanzipatorischer Stadtpolitik e.V. (kurz Fesev), are a group of people who are politically, sustainably, socially and culturally committed in Berlin and have come together in the past for the implementation of various projects (including a bicycle workshop in Hangar 1, Tempelhof Airport or a small one Circus in Erkner).

    Since Berlin has been changing for many years through processes of gentrification and spaces for alternative living and coexisting are increasingly being displaced, we as an association want to counter this development and work to create new spaces for unconventional and communal ways of life.

    We came across an unused site at Siegfriedstrasse 183 in Berlin-Lichtenberg and contacted the owner to talk about a possible lease and are now in the final negotiations on said lease. As early as June 1st, 2021, we will rent the approximately 2700m² site and use it for a project organized on a grassroots basis.

    On the site there is a long, vacant garage complex (approx. 68m long!), Which we would like to rebuild on our own in order to use it as a networking location for our various political projects and as a meeting point for the neighborhood (such as a café, bar or for parties and the like) and the Kiez in general. On the other hand, we would like to provide spaces such as bike, motorbike, metal and wood workshops and studios for young artists, hobbyists and creative minds in autonomy and make a positive contribution to the sociocultural area of Berlin-Lichtenberg with spaces, DIY workshops, etc. We will also use the area for neighborhood gardens and mobile studios.

    We believe that in the increasingly “cleaner” and more and more profit-oriented city of Berlin, opportunities for experimental coexistence and collective learning and development for young, but also older people, must be actively promoted and created and we would like to contribute to this with our project and open up a new room.

    Before we can get started with our project, the aforementioned garage complexes need to be repaired: the roof has to be fundamentally renewed, the sanitary and electrical systems have to be redone. Construction rubble and garbage must be removed from the site and disposed of. This incurs costs that we, as an association that is only financed from contributions from members, cannot bear alone.

    Therefore we need your help.

    With your donations you help us to make the grounds and the garage complex on Siegfriedstrasse usable as quickly as possible, so that we and you can create and share an alternative space together. The collected donations are used exclusively for materials, disposal costs and food for the helpers during the work assignments – we ourselves, together with supporters and volunteers, will tackle the necessary construction work as a group.

    We look forward to every “little” contribution that you make and invite you to visit us in the future, for example for a coffee or to the Küfa.

    Material list (as a brief overview)

    Wood for Roof and walls ( app. 2500 €)
    Roof covers (app. 5500 €)
    insulation material
    electric material
    copper pipes and sanitery facilities
    containers and trash disposal (app. 1500 €)

    We estimate with renovations costs of an amount beetween 8000-10.000 € …

    

    We look forward to every “little” contribution that you make and invite you to visit us in the future, for example for a coffee or to the Küfa.

    Cheers Fesev e.V.
    Culture Created 07.04.2021″

    Quelle: https://www.betterplace.me/kollektives-kunst-und-diy-projekt-in-berlin

    Testkonzert in Berlin

    RBB:

    „Am Holzmarkt gibt es Samstag ein echtes Konzert … echt jetzt

    27.03.21 | 13:10 Uhr

    Im „Säälchen“ am Berliner Holzmarkt findet am Samstag ein echtes Konzert statt: im Sitzen mit Maske, Abstand und Schnell-Test. Ist das die Berliner Clubkultur der näheren Zukunft? Nein, ist es nicht, sagt die Clubcommission. Von Jakob Bauer

    Die Clubkultur wird zur Sitzkultur: Während Menschen in Theatern und bei klassischen Konzerten feste Sitzreihen gewohnt sind, kann man sich das Berliner Nachtleben so gesittet nur schwer vorstellen.

    Ausprobiert wird das trotzdem – am Wochenende im „Säälchen“ am Berliner Holzmarkt. Das Konzert mit den Bands Bison Rouge und Reecode am Samstagabend ist Teil des Pilotprojekts „Perspektive Kultur“ des Berliner Senats. 60 Leute dürfen rein, die Tickets waren schnell weg.

    Das soll also ein Konzept für die Clubkultur der Zukunft sein? Nein, soll es nicht, sagt Lutz Leichsenring aus dem Vorstand der Clubcommission. „Es geht nicht darum, Indoor-Veranstaltungen zu testen. Wir hätten das Konzert theoretisch auch nicht stattfinden lassen können und trotzdem unseren Test durchführen können“, so Leichsenring.

    Für manche Konzertlocations seien solche Sitzkonzerte zwar eine Option, aber eigentlich geht es der Clubcommission darum, das ganze technische und organisatorische Prozedere rund um die Schnelltests einmal durchzuspielen. Wie verlässlich und schnell geht es mit den Tests, sind überhaupt genug vorhanden, läuft das organisatorisch vor Ort alles glatt und verhält sich das Publikum verantwortlich?

    Pilotprojekt heißt „Schnelltest“ und nicht „Indoor-Konzert“

    Das Pilotprojekt im „Säälchen“ ist für die Clubcommission also nur ein Puzzlestück in einem größeren Bild. Denn allen ist bewusst, dass Sitzkonzerte mit Maske und Abstand kein reales Szenario für einen großen Teil des Berliner Nachtlebens ist. „Jede Location“, so Lutz Leichsenring, „muss ihr eigenes Konzept für die Übergangszeit entwickeln, in der wir uns befinden“.

    Das könne bei den einen ein Biergarten sein, bei anderen eine Ausstellung und bei wieder anderen auch Tanzveranstaltungen im Freien. „Wir möchten mit diesem Schnelltestmodell eine zusätzliche Möglichkeit bieten, eine Veranstaltung sicherer zu machen“, so Leichsenring.

    Die Hoffnung liegt: in der Luft

    Und dabei stehen auch Open Air Veranstaltungen weiterhin ganz oben auf der Prioritätenliste der Clubcommission. Letztes Jahr mit Maske und Abstand erprobt. Jetzt, wenn beim Pilotprojekt alles gut geht, noch sicherer, mit Test und Nachverfolgung.

    Leichsenring verweist auf Studien, die aussagen, dass das Ansteckungsrisiko unter freiem Himmel sehr gering ist. „Vielleicht gibt es da auch ein Restrisiko, das wir eingehen können. Wenn wir dafür gesorgt haben, dass die vulnerablen Gruppen, also die Risikogruppen, erstmal geimpft sind, dann muss man ja wieder an den Punkt kommen, dass man so etwas hat wie die Selbstverantwortung des Einzelnen. Und ich möchte auch weiterhin entscheiden können, ob ich den Berg runterfahre mit den Skiern und mein Leben riskiere oder nicht.“ sagt Leichensenring. „Aber natürlich aber nur, wenn andere nicht dadurch gefährdet werden.“

    Kulturelle Patenschaft für Freiflächen

    Dabei helfen soll auch der Sechs-Punkte-Plan, den die Clubcommission erarbeitet hat. Mit dessen Hilfe will die Organisation weiterhin als zentrale Know-How-Plattform für Clubs und Veranstalter agieren. Und bei der Erarbeitung von Veranstaltungs-Konzepten helfen, Wissen anzusammeln und dann zu teilen. Zum Beispiel über sichere Technologien, die bei der Kontaktverfolgung eingesetzt werden können, die den Datenschutz sicherstellen und Informationen dezentral speichern.

    Oder über neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die in die Hygienekonzepte der Veranstaltungsorte eingearbeitet werden können. Und ganz praktisch sind auch hier Open Air Pilot-Veranstaltungen erwähnt. Die Bezirke haben sich schon seit letztem Sommer sehr offen gezeigt, erzählt Leichsenring, 30 Veranstalt[ungs]kollektive haben sich dafür beworben, Außenflächen zu bespielen, sozusagen eine Art kulturelle Patenschaft zu übernehmen. Natürlich aber erst dann, wenn die Inzidenzen es wieder zulassen.

    Sendung: Inforadio, 27.03.2021, 06:50 Uhr“

    Quelle: https://www.rbb24.de/kultur/thema/corona/beitraege/2021/03/berlin-holzmarkt-konzert-pilotprojekt-clubcommission.html
    Abgerufen am 27.03.2021

    Zur Clubcommission Berlin: https://www.clubcommission.de/

    FUSION 2021 – progressives Konzept für Open-Air-Festival

    Gute Nachrichten, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken…

    RBB heute:

    „Macher[:innen] erstellen [echt innovatives] Konzept
    „Fusion-Festival“ soll mithilfe von PCR-Massentests stattfinden

    25.03.21 | 11:27 Uhr

    Die „Fusion“ ist eines der größten Musikfestivals in Deutschland. Im vergangenen Jahr ist sie Corona-bedingt ausgefallen. Diesen Sommer nun wollen die Veranstalter[:innen] das riesige Happening durchziehen – mit einer umfassenden Strategie.“

    Siehe, Quelle: https://www.rbb24.de/kultur/thema/corona/beitraege/2021/03/festival-fusion-2021-corona-pcr-test-musik.html -

    „Die Veranstalter[:innen] des „Fusion-Festivals“, das im vergangenen Jahr wegen der Corona-Krise abgesagt wurde, wollen das Musikfestival in diesem Sommer mithilfe von PCR-Tests durchführen.

    Dazu kündigten die Macher[:innen] in einer Pressemitteilung an, das Event unter „Berücksichtigung und verantwortungsvoller Bewertung der pandemischen Gesamtsituation Ende Juni realisieren“ zu wollen, wenn „zur Festivalzeit erneut Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern gestattet sein wird“.

    Das Festival in Lärz (Mecklenburgische Seenplatte) soll in diesem Jahr an zwei Wochenenden – vom 24. bis 27. Juni und von 1. bis 4. Juli – stattfinden.

    Festival-Tickets bleiben gültig „Fusion“ kehrt 2021 zurück – aber anders und teurer

    Veranstalter[:innen werden] Tests durch[führen]

    Damit die „Fusion“ stattfinden kann, sollen sämtliche Besucher und Mitwirkende mithilfe von Massentests auf das Coronavirus getestet werden. Das soll am Tag der Anreise und noch ein weiteres Mal während des Events geschehen. Die Tests würden von den Veranstaltern und deren Partnern durchgeführt. „So erreichen wir, dass am Ende das Infektionsrisiko auf ein absolutes Minimum reduziert wird“, heißt es in der Pressemitteilung.

    Die Festivalmacher[:innen] beklagen, dass innovative Wege, „die uns gar aus der Pandemie führen könnten, Mangelware“ seien. Das wolle man mit dem eigenen Vorgehen ändern. „Mit unserem ausgeklügelten Konzept von PCR-Massentests wollen wir eine Zukunftsperspektive für Festivals und Kultur unter Pandemiebedingungen aufzeigen“, heißt es weiter. Das sei in einer so großen Dimension allerdings „eine logistisch aufwändige und kostenintensive neue Herausforderung“.

    2020 war das Festival abgesagt worden

    Das Festival war 2020 wegen der Corona-Krise abgesagt worden. Damals für 130 Euro erworbene Tickets sollten laut Veranstalter[:innen] aber ihre Gültigkeit für 2021 behalten, sofern ein Aufpreis gezahlt wurde. Dieser sei unter anderem deshalb nötig gewesen, da sich der Aufwand durch die Abstands- und Hygieneregeln deutlich erhöht habe.

    Die „Fusion“ gilt mit etwa 70.000 Gästen als eines der größten Musik- und Kulturfestivals in Deutschland. Wegen der Corona-Krise sind Großveranstaltungen derzeit aber bundesweit noch untersagt.“

    Quelle: https://www.rbb24.de/kultur/thema/corona/beitraege/2021/03/festival-fusion-2021-corona-pcr-test-musik.html
    Abgerufen am 25.03.2021

    Mehr davon!
    Das ist mal echt fortschrittlich.
    Nur so, achtsam und solidarisch, kann es gut weiter und voran gehen.
    Keine Toleranz für Verschwörungsmythen und keine Party mit Nazis.
    Bleibt gesund. Passt auf Euch und andere auf. Nehmt Rücksicht, zeigt Respekt. Haltet Euch fit.
    Viel Spaß.

    +++

    Zur Fusion: https://www.fusion-festival.de/en/x/festival

    25.3. Demo für die Meute Berlin Xberg

    https://stressfaktor.squat.net/sites/default/files/styles/large/public/2021-03/b1403_2meute1.jpg?itok=MeOCn7Gd
    Bildquelle: https://stressfaktor.squat.net/sites/default/files/styles/large/public/2021-03/b1403_2meute1.jpg?itok=MeOCn7Gd

    Wir dokumentieren und empfehlen hiermit, die Demonstration:

    Chaos für die Meute – DEMO | 25.03 | 19UHR[!]

    Posted on März 19, 2021 by interkiezionalista

    Wir als Interkiezionale Bündnis rufen alle solidarischen und freiheitsliebenden Menschen auf, am und um den 25. März gegen die Räumung der Kiezkneipe Meuterei die Stadt in Aufruhr zu bringen.

    Das Kneipenkollektiv Meuterei schafft in der Reichenberger Straße seit 10 Jahren einen Raum für Austausch, Vernetzung und solidarisches Miteinander. Solche Orte werden zunehmend aus dieser Stadt verdrängt. Mit dem Syndikat und der Liebig34 mussten wir schmerzlich Abschied von zwei Freiräumen nehmen und nach dem Räumungsversuch der Meuterei folgen noch viele Angriffe auf linke Projekte.

    Yuppieläden und Start-up Büros ziehen da ein, wo mal Orte waren, wo es nicht um Konsum, sondern vorrangig um sozialen Austausch und kollektive Organisierung ging. Die Gentrifizierung kriecht langsam in jede Ecke dieser Stadt, um auch aus dem letzten Loch noch Profit zu schlagen. Die Bullen sorgen dafür, dass auch jeder faulige Eigentümer seine Miete erhöhen und Wohnraum zu Ware verhökern kann. Dafür knüppeln sie uns aus unseren Läden und Häusern und unsere Genoss:innen von der Straße. Die Neoliberalisierung sorgt auch dafür, dass die Politik sich an Kapitalinteressen orientiert und offensichtlich aus und in die Ärsche von Investoren kriecht. Anstatt mit der Stadtbevölkerung zu diskutieren und auszuhandeln, schicken sie die Bullen, um nervige Rufe nach Gerechtigkeit und bezahlbaren Mieten wegzuprügeln.

    Wenn die Bullen jeglichen politischen Kampf „regeln“ und uns alle Orte nehmen, bleibt uns nur die Straße als Ort des Widerstands. Diese wollen wir uns für die Meute nehmen und kompromisslos zeigen, wem diese Stadt gehört.

    Wenn unser Protest im Keim erstickt werden soll, sollten wir aus dem Hinterhalt agieren. Wenn jede Demo von Bullen im Spalier begleitet wird, sollten wir Chaos stiften.

    Wenn es kaum mehr Orte gibt, die wir verteidigen wollen und können, gibt es keinen Grund nicht die Orte anzugreifen, die uns tagtäglich verdrängen.

    Organisiert euch in euren Bezugsgruppen und mir euren Projekten und kommt am 25. 03. ab 6 Uhr morgens in den Kiez. Aber nicht nur in Kreuzberg soll Protest sichtbar werden, sondern ganz Berlin muss mitbekommen, was wir von Verdrängung und Räumungen halten!

    Am Abend wird es eine kraftvolle Interkiezionale Tag X Demo geben.

    DEMO | 25.03 | 19UHR

    Stay tuned, get ready.

    Der Kampf um die Stadt von unten ist noch nicht vorbei.

    Keine Beute mit der Meute.“

    Quelle: https://interkiezionale.noblogs.org/post/2021/03/19/chaos-fuer-die-meute-demo-25-03-19uhr/
    Abgerufen am: 24.03.2021

    Siehe auch: https://demotickerberlin.blackblogs.org/?p=667

    https://leutefuerdiemeute.noblogs.org/demos-und-kundgebungen-vor-und-am-raeumungstermin/

    +++

    Fahrraddemos, am 25.3., um 6Uhr, zur Meute.
    Immer aktuelle Infos, siehe: https://twitter.com/KeineBeute

    Aktionskarte: https://twitter.com/aktionskarten_/status/1374467198408740869


    https://www.aktionskarten.org/maps/47a90d765af14ce4bb4a480b5a173f5c.png
    https://www.aktionskarten.org/maps/47a90d765af14ce4bb4a480b5a173f5c.png

    Meute auf Telegram, Infochannel: t.me/meutenews

    +++

    „Am 25.03.2021

    EA-Nummer: 030/692222
    twitter: @keinebeute
    telegram: @Meutenews

    6h – Demo Herrfurthplatz-Hermannplatz-Kotti. Infos https://nk44.nostate.net/2021/03/15/meuterei-bleibt-kundgebung-neukoelln-20-3-2021-demo-25-3-2021/

    6h – Fahrraddemo ab Potse

    6h – Infopunkt nahe Meuterei

    6h – Kundgebung, Yorckstr./Rathaus Kreuzberg

    6h – Kundgebung FHain, Silvio-Maier-Str. / Rigaer Str.

    6h – Kundgebung vor der Köpi

    6h – Kundgebung S-Bahnhof Warschauer Str./nahe Citytoilette

    19h – Demo: interkiezionale Tag-X Demo. Infos https://kontrapolis.info/2799/

    6-14h – Tee, Snacks, Toilette: OYA, Mariannenstraße 6, Zugang über den Hof.
    6h – Heißgetränke/Ruheort: Kohlfurther Straße 40
    6h – Wasser, Kaffee, Toilette: Kalabal!k (Maske, Abstand etc.!)“

    Quelle: Stressi online; https://stressfaktor.squat.net/
    Abgerufen am 24.03.2021

    +++

    https://leutefuerdiemeute.noblogs.org/kundgebung-in-a-box-wenn-ihr-nicht-wisst-wie-ihr-am-25-03-2021-unterstuetzen-koennt/

    +++

    https://twitter.com/gloreiche36/status/1374374125028864015

    Petition für das Projekt Funkhaus Grünau

    „Petition zur Unterstützung des Einteignungsantrages (schon gestellt!) #Funkhaus Grünau.

    […] Vision
    * Seminarhaus
    * offene Werkstätten
    * @seawatchcrew
    Trainingscenter
    * Kulturprogramm
    * politische Bildungsarbeit
    * Nachbar:innen-Cafe

    Jede Stimme zählt!

    Petition: https://www.change.org/p/petitionsausschuss-des-abgeordnetenhauses-von-berlin-enteignungsantrag-zur-rettung-des-denkmals-funkhaus-gr%C3%BCnau“

    Quelle: Real-QM-Grunewald

    Langsame kulturelle Wiedereröffnung

    Mit vorsichtigen Methoden wird versucht musikalische und kulturelle Veranstaltungen in Berlin wiederzubeleben, dort wo es möglich ist…

    Kleine Presseschau, Auszugsweise aus dem RBB:

    „Corona-Pilotprojekt der Berliner Philharmoniker
    „Die Sehnsucht nach Kultur und Musik ist riesengroß“
    20.03.21 | 08:09 Uhr
    Es ist ein Pilotprojekt, das ein Modell für sie gesamte Konzert-Szene werden könnte: Die Berliner Philharmoniker spielen am Samstagabend vor frisch auf das Coronavirus getestetem Publikum. Besetzt ist im Saal nur jeder zweite Platz.“
    https://www.rbb24.de/kultur/thema/corona/beitraege/2021/03/pilotprojekt-berliner-philharmoniker-livekonzert-mit-corona-test.html

    „Panikherz“ im Berliner Ensemble
    Endlich wieder richtiges Theater
    20.03.21 | 12:36 Uhr
    Mit Maske, Abstand und auf Corona-schnellgetestet – das waren die Bedingungen für den ersten Theaterbesuch seit dem Lockdown. Dem Publikum am Berliner Ensemble machte das nichts aus. Die Freude am echten Theatererlebnis überstrahlte alles.“
    https://www.rbb24.de/kultur/thema/corona/beitraege/2021/03/berliner-ensemble-panikherz-pilotprojekt-corona.html


    Auftakt im Schokoladen geplant
    Die Ärzte wollen 2022 durch Berliner Clubs touren
    19.03.21 | 18:58
    Die Berliner Punkrock-Band Die Ärzte hat für 2022 eine Tour durch die Clubs der Hauptstadt angekündigt. Die „Berlin Tour MMXXII“ soll nach Angaben vom Freitag im Mai beginnen und durch neun Clubs und Konzerthallen führen.“
    https://www.rbb24.de/kultur/thema/corona/beitraege/2021/03/die-aerzte-berlin-clubs-tour-corona-spandau-tempelhof.html

    Wir fordern, daß das gleiche, dh die Möglichkeit einzelne Veranstaltungen durchzuführen, mindestens auch für Bars, Clubs, Jugendclubs, Jugendzentren, Kneipen, Hausprojekte und andere, freie Veranstaltungsorte, unter Einhaltung solidarischer AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) möglich gemacht und erlaubt wird. Insbesondere für open air Veranstaltungen, unter freiem Himmel, sollte doch bald wieder mehr möglich sein. Spätestens dann sobald es wärmer wird und wenn ausreichende Schutzkonzepte vorliegen.
    Denn woran es vor allem auch wieder fehlt sind Veranstaltungen, wie Konzerte usw, für kleines Geld oder kostenlos, auf Spendenbasis.

    +++

    Weitere interessante Nachrichten in Berlin:

    „Berlin-Friedrichshain
    Einstiges DDR-Prestigeobjekt SEZ feiert 40. Geburtstag
    20.03.21 | 08:39 Uhr
    Vielen Besuchern ist das SEZ noch als einmalige Konstruktion in Erinnerung. Doch nun verfällt der ehemalige DDR-Vorzeigebau von innen. Und die Zukunft des Sport- und Erholungszentrums bleibt eine juristische Hängepartie.“
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/03/40-jahre-sez-berlin-ddr-sport-erholungszentrum.html

    Alte Heizkessel und Raum für Kreative

    Wir dokumentieren hiermit:

    https://www.berliner-woche.de/lichtenberg/c-kultur/seit-20-jahren-gibt-es-den-foerderverein-museum-kesselhaus-herzberge_a303357

    vom „15. März 2021 […]

    Alte Heizkessel und Raum für Kreative

    Seit 20 Jahren gibt es den Förderverein Museum Kesselhaus Herzberge

    Auf 20 Jahre engagierte Arbeit kann der Förderverein Museum Kesselhaus Herzberge (MKH) in diesem Jahr zurückschauen.

    Coronabedingt muss er allerdings auf größere Feierlichkeiten verzichten, informiert der Vereinsvorsitzende Peter Ameis. „2023 möchten wir zum 20. Jahrestag der Museumseinweihung die großen Feierlichkeiten mit vielen künstlerischen und kulinarischen Angeboten nachholen“, erklärt er.

    Das Museum befindet sich im Haus 29 an der Herzbergstraße 79. Nach seiner Gründung gelang es dem Verein bis 2003 als Bauherr und Spendensammler, das alten Kesselhauses auf dem Gelände des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge wieder aufzubauen und zu restaurieren. Das Kesselhaus stammt aus dem Jahr 1893. Tatkräftig begleitet wurde man vom Verein Baufachfrau Berlin. Gewürdigt wurde das gemeinschaftliche Engagement schließlich mit der Ferdinand-von-Quast-Medaille. Damit zeichnet der Senat auf Vorschlag des Landesdenkmalamts jedes Jahr hervorragende denkmalgerechte Bauvorhaben aus.

    Am 13. September 2003 eröffnete das Museum Kesselhaus Herzberge mit mehreren Dauerausstellungen. „Aus einer Ruine wurde ein kulturell vielseitig genutztes Industriedenkmal, welches inzwischen als Europäisches Kulturerbe eingestuft wird“, erklärt Peter Ameis.

    Vor drei Jahren vollzog der Förderverein eine Neuausrichtung. Diese beinhaltet neben dem Erhalten noch mehr den Aspekt des Gestaltens. Das spiegelt sich auch in einem Ausblick auf die Zukunft wieder, den Peter Ameis gibt. „Unter zentraler Berücksichtigung der drei Generationen aus 100 Jahren Dampfkesselgeschichte soll das Kesselhaus auch als Begegnungsraum zur Erprobung neuer Lebenskonzeptionen im Angesicht einer herausfordernden Zukunft am Anfang des ‚kybernetischen Zeitalters‘ aufgebaut werden“, sagt er.

    Dafür werde der Förderverein noch stärker junge Künstler[:innen] und Vordenker[:innen] unterstützen. Unter anderem soll auch ein entsprechendes Kulturprogramm angeboten werden. Außerdem möchte der Verein sich weiterhin als Einsatzstelle für Menschen mit multiplen Arbeitsvermittlungshemmnissen engagieren.

    „Leider war es auch nach 20 Jahren nicht möglich, einen Nutzungsvertrag mit dem Besitzer, dem Krankenhaus abzuschließen“, berichtet Peter Ameis. „Nach wie vor sind wir auf dem Gelände nur geduldet, woraus sich zunehmend Nachteile entwickeln. Es fehlt die langfristige Perspektive, was bei der Umsetzung unserer hochgesteckten Ziele nicht nur in der Berliner Verwaltung ein Hindernis ist. Auch gelingt es dem Förderverein nicht immer im gewünschten Maße, Zukunftsperspektive für seine großartigen Kooperationspartner[:innen] zuzusichern.“

    Deshalb hoffe man, dass mit Hilfe von Senat, Bezirksamt, dem Berliner Zentrum für Industriekultur (BZI), der Denkmalpflege und weiteren Partnern, die alle den Verein bisher im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen, endlich Bewegung in die Sache kommt und ein Nutzungsvertrag abgeschlossen werden kann.

    Momentan ist das Museum geschlossen. Weitere Informationen unter www.museumkesselhaus.de und kontakt@museumkesselhaus.de.“

    Quelle: https://www.berliner-woche.de/lichtenberg/c-kultur/seit-20-jahren-gibt-es-den-foerderverein-museum-kesselhaus-herzberge_a303357
    Abgerufen am 19.03.2021.

    Wir gratulieren dem Verein zu seinem Bestehen.

    Auszug aus dem Programm des Kesselhauses Herzberge:
    „sämtliche Veranstaltungstermine Corona-bedingt unter Vorbehalt
    16.05. Internationaler Museumstag ab 11:00 Uhr Link
    16.05. Jubiläumsfeier im kleinen Kreis ab 18:00 Uhr
    10.07. Art-Festival „preserve memories – provide energy“
    12.09. Tag des offenen Denkmals ab 11:00 Uhr
    23.10. Festival „Borsig Amp Fest“"
    Quelle: http://www.museumkesselhaus.de/
    Abgerufen am 19.03.2021.

    Zum Borsig Amp Fest, siehe (FB): https://www.facebook.com/Borsig-Amp-Fest-421813471888877/

    the future is unwritten


    yaya23 records 22.99_ invisibleZMK – “ thefuture “
    Link (URL): https://www.youtube.com/watch?v=AJLJxBFFUtY

    stay tuned

    Eskalation in der Rigaer Straße 94 verschoben nicht aufgehoben

    Wir dokumentieren hiermit:

    „Mieter[:innen]Echo online 11.03.2021

    Eskalation in der Rigaer Straße 94 verschoben nicht aufgehoben

    Der für den 11. und 12. März geplante Großeinsatz der Polizei im Hausprojekt Rigaer Straße 94 in Friedrichshain ist kurzfristig verschoben worden. Eigentlich hätte die Maßnahme mit dem gestrigen Tag erledigt sein müssen. Eine Mitarbeiterin des Bezirksamts Kreuzberg/Friedrichshain hatte am 9. März in Absprache mit den Hausbewohner/innen die Brandschutzsituation in der Rigaer Straße 94 inspiziert. Es wurden Mängel festgestellt, die schnell behoben werden können. Die Brandschutzinspektion fand ohne Polizeibegleitung statt und war unspektakulär. Doch das passte denen nicht, die die Bewohner/innen des Hausprojekts mit der Begründung des Brandschutzes räumen wollen. Daher ist die angekündigte Eskalation um die Rigaer Straße 94 nur aufgeschoben. Die Briefkastenfirma Lafone Investments Limited, die mit mehreren Räumungsklagen gegen Bewohner/innen der Rigaer Straße 94 vor Gericht gescheitert war, weil sie die rechtlichen Formalitäten nicht erfüllte, will weiterhin das gesamte Haus betreten und fordert dafür Unterstützung von Polizei und Politik. Vor allem SPD-Innensenator Andreas Geisel hat in den letzten Tagen in den Chor von CDU und AfD eingestimmt und fordert eine harte Haltung gegen die Bewohner/innen des linken Hausprojekts. Geisel griff auch den Bezirksbaustadtrat Florian Schmidt (Grüne) an, weil er die mit der Brandschutzbegehung des Bezirks seine Eskalationsstrategie behindert. Unabhängig von diesen parteipolitischen Streit haben am 4. März auf einer Pressekonferenz Nachbar/innen und Stadtteilinitiativen aus Friedrichshain zu einem Ende der angekündigte Eskalation aufgerufen.

    Brandschutz darf kein Vorwand für Räumung sein

    Auf der Pressekonferenz wurde ein von ca. 20 Hausprojekten, Mieter/innen und Initiativen aus Friedrichshain unterstützter Aufruf vorgestellt, in dem davor gewarnt wird, den Brandschutz zum Vorwand für eine Räumung des Hauses zu nutzten. Ein Vertreter der Bezirksgruppe Friedrichshain der Berliner Mietergemeinschaft (BMG) begründete, warum sie den Aufruf unterstützt. Es gehe nicht darum, dass man mit allen einverstanden ist, was von dem Hausprojekt Rigaer Straße 94 geschrieben und gemacht wird. Es gehe vielmehr darum, dass die Bewohner/innen ein Teil der Nachbarschaft im Friedrichshainer Nordkiez sind. Dabei verwies das Mitglied der Bezirksgruppe der BMG darauf, dass das Hausprojekt Rigaer Straße 94 im Stadtteil als Gentrifizierungsbremse wirkt. Eine Räumung würde auch den Weg frei machen für die Realisierung von Investorenträumen, wie sie in deren Hochglanzprospekten zu sehen sind. Dort sind keine bunten Wände, kein Hausprojekte, aber auch keine Mieter/innen mit wenig Einkommen zu sehen. „Wer in einen solchen Stadtteil nicht wohnen will, muss sich jetzt gegen die angekündigte Esskation rund um die Rigaer Straße 94 stellen,“ endete der Beitrag. Diese Forderung ist nach der bezirklichen Brandschutzbegehung noch aktueller. Am 10 März fand in unmittelbarer Nähe des Hauses ein Solidaritätskonzert mit ca. 300 Teilnehmer/innen statt.“

    Quelle: https://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/brandschutz-rigaer-str/
    Abgerufen am: 14.03.2021

    Siehe auch: https://enoughisenough14.org/2021/03/08/berlin-friedrichshain-north-quarter-a-neighborhood-under-siege-rigaer-94/
    Rigaer94 on twitter: https://twitter.com/rigaer94
    Website of the houseproject: https://rigaer94.squat.net/
    More on squat net: https://en.squat.net/tag/rigaer94/

    +++

    „Mieter[:innen]Echo online 28.01.2021

    Der Geist der »Mainzer« lebt heute auch weiter in der Protestkultur für eine soziale Wohnungspolitik

    Nur wenige Wochen nach der Vereinigung wurde die Räumung von zwölf besetzten Häusern in Berlin-Friedrichshain im November 1990 von einem Teil der Ostberliner Bevölkerung auch als Warnung empfunden, dass von nun an Eingriffe in das kapitalistische Eigentumsrecht nicht mehr geduldet würden. Der Historiker Jakob Saß ist Mitherausgeber des Bildbands „Traum und Trauma. Die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße 1990 in Ostberlin“.
    MieterEcho online hat sich mit ihm unterhalten:

    Was hat Sie an den Ereignissen vor 30 Jahren interessiert?

    Jakob Saß: Im Frühjahr 1990 besetzten einige, vor allem Westdeutsche, aus reiner Wohnungsnot leerstehende Häuser in Ostberlin. Viele andere sahen die Besetzungen als Mittel zum Kampf gegen die befürchtete Gentrifizierung im Zuge des Vereinigungsprozesses. Die westdeutsche Autonomenzeitschrift »Interim« warnte zum Beispiel im April 1990 in einem Besetzungsaufruf vor »Wohnraumzerstörung«. Eine Westberliner »Sanierungsmafia« wolle mit Hilfe der ostdeutschen Kommunalen Wohnungsverwaltung die türkische Bevölkerung von Kreuzberg nach Friedrichshain umsetzen, um Kreuzberg »attraktiv« zu machen. Kurz darauf besetzten West- und Ostdeutsche zehn leerstehende, zum Abriss vorgesehene Häuser in der Mainzer Straße, zwei weitere folgten später. Es war das erste große Projekt [des] Zusammenlebens nach dem Mauerfall, wie es der ehemalige Besetzer Freke Over in unserem Buch beschreibt.

    Sie stellen im Vorwort des Buches die Frage, warum das Trauma der Räumung nicht aufgearbeitet wurde. Haben Sie eine Antwort gefunden?

    Jakob Saß: Das liegt vor allem daran, dass es nach der Räumung der Mainzer praktisch keine gesellschaftliche, politische oder juristische Aufarbeitung der Ereignisse gegeben hat. So überlebten auf linker wie auf staatlicher Seite bis heute stereotype Feindbilder wie „brutale Bullen“ versus „tötungsbereite Chaoten“ und Mythen um die Ursachen und den Ablauf der Eskalation. Die Räumung zerstörte zudem nicht nur einen Traum von einem Kollektiv außerhalb der kapitalistischen Leistungsgesellschaft sondern ganze Existenzen.

    Was ist an der Geschichte der Räumung nach über 30 Jahren noch aktuell?

    Jakob Saß: Die Räumung der »Mainzer« im November 1990 steht noch heute symbolisch für die anhaltenden Konflikte der Berliner autonomen Szene mit Politik und Polizei. Diese Konflikte sind im letzten Jahr, zufälligerweise genau 30 Jahre später, durch die Räumungen der Neuköllner Kollektivkneipe »Syndikat« am 7. August 2020 und des querfeministischen Hausprojektes »Liebig 34« am 9. Oktober 2020 wieder hochaktuell geworden. Das gilt auch für mich persönlich, da ich im Friedrichshainer Nordkiez wohne.

    AutorInnen des Buches diskutieren am 4. Februar mit ZeitzeugInnen und AktivistInnen aktueller MieterInnenkämpfe. Sehen Sie aktuelle politische Implikationen angesichts von Wohnungsnot und einer in Berlin aktiven Mieterbewegung?

    Jakob Saß: Der Geist der »Mainzer« lebt heute auch weiter in der Protestkultur für eine sozialere Wohnungspolitik und städtische Freiräume. Nicht zuletzt könnte man es als Erfolg der BesetzerInnen sehen, dass »ihre« Häuser in der Mainzer Straße und überall in Berlin eben nicht durch Abriss aus dem Stadtbild verschwanden. Paradoxerweise stechen heute die ehemals besetzten Häuser in der Mainzer Straße nach aufwendiger Sanierung besonders hervor – und stehen mit ihren hohen Mieten symbolisch für die Gentrifizierung im Kiez.

    Das Buch „Traum und Trauma. Die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße 1990 in Ostberlin“ ist im Ch. Links Verlag erschienen, hat 144 Seiten und kostet 20 Euro.
    Die Fachschaft Geschichte der FU Berlin organisiert am 4. Februar ab 19 Uhr eine digitale Buchvorstellung mit AutorInnen des Buches, ZeitzeugInnen und aktuellen Berliner MietenaktivistInnen. Hier ist der Link zum Livestream. https://www.youtube.com/watch?v=8BsiK3Xum1Y “

    Quelle: https://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/mainzer-str-revisited/
    Abgerufen am 14.03.2021

    Siehe auch: https://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2021/

    Und es geht doch…

    Geht nicht gibts nicht…
    Hier ein paar wenige, halbwegs, „positive“, aktuelle Beispiele:

    „Berliner Kultur und Sport: 7,5 Millionen Euro für kommunale Einrichtungen“ (sind ein Tropfen auf den heißen Stein)

    Siehe: https://abendblatt-berlin.de/2021/03/03/berliner-kultur-75-millionen-euro-fuer-kommunale-einrichtungen/

    „Die Gewinner kommen aus den Bereichen Sport und Kultur – das ehemalige Gelände auf dem Spreepark im Plänterwald wurde gleich doppelt bedacht. 1,44 Millionen Euro erhält die Grün Berlin Gmbh, um die Sanierung des Riesenrades hier umzusetzen. Weitere drei Millionen Euro gibt es für die Sanierung der benachbarten Werkhalle auf dem Gelände, damit diese in Zukunft als Kulturzentrum genutzt werden kann.

    Zuschuss fürs Stadion Hakenfelde

    Im Bereich Sport sieht das Bundesprogramm in diesem Jahr eine Unterstützung von 500.000 Euro für die Sanierung des Umkleidegebäudes im Stadion Hakenfelde vor. Und 2,5 Millionen Euro spendiert der Bund schließlich für die Sanierung und Erweiterung der „KultSchule“ in der Lichtenberger Sewanstraße. In diesem stark reparaturbedürftigen Haus proben schon seit Jahren Chöre und haben einige Kulturvereine wie der deutsch-russische Lyra e.V. oder der Verein der Vietnamesen in Berlin und Brandenburg e.V. ihre Büros und Treffpunkte.

    Hohe Ausfallquote wegen Formfehler

    In der aktuellen Runde bezuschusst der Bund 240 Projekte im Volumen von 400 Millionen Euro. „Trotz dieses Erfolgs für die vier Projekte und für Berlin blicke ich mit etwas Nachdenklichkeit auf die Tatsache, dass aufgrund von Formfehlern in den Anträgen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport es elf Projekte nicht bis in die endgültige Auswahl geschafft haben. Das ist eine sehr überdurchschnittlich hohe Ausfallquote“, fasst Klaus-Dieter Gröhler (CDU), zuständiger Berichterstatter im Haushaltsausschuss eine Bilanz der aktuellen Ausschüttung des Bundesprogramms zusammen.

    Allein in den letzten Förderrunden der Jahre 2019 und 2020 waren bereits 15,8 Millionen Euro in zahlreiche Projekte geflossen. Der Bau eines Veranstaltungssaals im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, die Sanierung und Umnutzung des Schoeler-Schlösschens in Wilmersdorf und die Sanierung der Außenbecken am Kombibad Spandau-Süd gehörten dazu.

    Datum: 3. März 2021, Text: red, Bild: imago images/Sabine Gudath“

    Quelle: https://abendblatt-berlin.de/2021/03/03/berliner-kultur-75-millionen-euro-fuer-kommunale-einrichtungen/
    Abgerufen, am 13.02.2021

    „Die Gewinner“(:innen)… soso. Das klingt bisweilen echt zynisch.
    Klar wird auch dabei wieder, wie blöd die Vergabeverfahren – der (Geld)Mittel – laufen und wie abhängig die verschiedenen Projekte von politischer „Gunst“ und „Mißgunst“ sind.
    Noch deutlicher ist das ja im Bereich der bundesweit eingefrorenen Gelder (Bundesmittel) für Bildungsarbeit gegen Rechtsradikalismus (die „schwarze Null“ lässt grüßen) und das schon seit „vor-Corona“-Zeiten.
    Vgl. z.B. (alte Nachrichten): https://www.zeit.de/online/2006/38/Programme-Rechtsextremismus?utm_referrer=https%3A%2F%2Fduckduckgo.com%2F
    https://taz.de/Projekte-gegen-Rechtsextremismus/!5039833/
    https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/giffey-streicht-anti-nazi-projekte-wieviel-geld-braucht-der-kampf-gegen-rechts/25115728.html
    Oder vgl. z.B. vorenthaltene Steuerbefreiungen für gemeinnützige Organisationen, wie Attac und die VVN-BDA: https://berlin.vvn-bda.de/2021/03/pressemitteilung-kein-freistellungsbescheid-zur-gemeinnuetzigkeit-jetzt-auch-fuer-berliner-vereinigung-der-verfolgten-des-naziregimes-bund-der-antifaschistinnen-e-v-vvn-bda-e-v/

    +++

    Immerhin gibt es manchmal auch scheinbar gaanz laangsaame fortschrittliche Vorwärtsbewegungen… und hoffentlich keine doppelte Rolle rückwärts…

    „Platz für Kita und Freizeiteinrichtung
    Grundstück an der Hauptstraße [in Berlin Lichtenberg] für Gemeinbedarfszwecke gesichert“

    Siehe: https://www.berliner-woche.de/rummelsburg/c-soziales/grundstueck-an-der-hauptstrasse-fuer-gemeinbedarfszwecke-gesichert_a299138

    „Die Anzahl der Menschen, die im Bezirk leben, wächst stetig. Das ist vor allem auch in Rummelsburg zu beobachten. Doch was fehlt, sind Einrichtungen der Infrastruktur: Schulen, Kitas, Kinder- und Jugendklubs und Kulturangebote.

    In den Neubauten entlang der Rummelsburger Bucht wohnen bereits Hunderte Familien. Und geplant sind weitere Neubauten. Mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung ist die Bezirkspolitik bestrebt, landeseigene Grundstücke für sogenannte Gemeinbedarfsflächen zu sichern. Das gelang inzwischen bei einem Teil des Grundstücks an der Hauptstraße 8 […].

    Das Grundstück, auf dem sich früher ein Gefängnis befand, wurde lange als möglicher Standort für eine Schule vorgehalten. Nach der Zusage des Senats, die Schule nebenan zu bauen, stellte die Linksfraktion im Sommer 2018 den Antrag, dass die Hauptstraße 8 vom Bezirksamt für Gemeinbedarfszwecke gesichert werden sollte. Mit Blick auf den Mangel an Infrastruktur, beschlossen die Verordneten diesen Antrag dann auch.

    Das Grundstück wurde komplett von der Berliner Immobilien Management GmbH (BIM) verwaltet. Wie der Bürgermeister mitteilen kann, gelang es, eine 1307 Quadratmeter große Teilfläche mit einem dreigeschossigen Gebäude für Gemeinbedarfszwecke zu sichern. Sie befindet sich im Fachvermögen des Jugendamts für die Nutzung als Kita und Jugendfreizeiteinrichtung. Der Rest des Grundstücks ist Teil des Sondervermögens Immobilien des Landes Berlin und wird ebenfalls von der BIM verwaltet. „Der Bezirk bemüht sich aktuell, einen Teil davon als Spiel- und Sportfläche zu erhalten“, berichtet der [Bezirks]Bürgermeister.

    Weniger erfolgreich war das Bezirksamt indes bei seinen Bemühungen, die Immobilie an der Marktstraße 13 zu sichern. In dem Gebäudekomplex befanden sich früher unter anderem eine Ingenieurschule und eine Feuerwehr. Auch hier wäre denkbar, dass unter anderem eine Kita sowie Jugend- und Kulturprojekte Räume nutzen. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Verordneten im Sommer 2019.

    Verwaltet wird auch diese Immobilie von der BIM. Allerdings meldete das Land Berlin bereits Eigenbedarf an. Vor einem Jahr formulierten freie Träger aus dem Bezirk ihrerseits eine Interessenbekundung, dass sie an der Marktstraße ein Soziokulturelles Zentrum eröffnen wollen. Diese leitete Bürgermeister Grunst an die BIM weiter und befürwortete von Seiten des Bezirks das Vorhaben.

    Doch die BIM machte deutlich, dass sie die Marktstraße 13 als Verwaltungsstandort herrichten möchte und dass ein dringender Bedarf an mehr Büroräumen bestehe. Deshalb könne man die bezirklichen Belange an dieser Stelle nicht berücksichtigen. Bislang hat der Portfolioausschuss, der in solchen Fällen das letzte Wort hat, noch nicht abschließend entschieden.“

    Quelle: https://www.berliner-woche.de/rummelsburg/c-soziales/grundstueck-an-der-hauptstrasse-fuer-gemeinbedarfszwecke-gesichert_a299138
    Abgerufen am 13.02.2021

    Unserer Ansicht nach sollte sich die BIM schleunigst einen anderen, besseren, neuen „Verwaltungsstandort“ suchen. Es gibt schließlich mehr als genug großflächigen und großräumigen Leerstand in ganz Berlin, wie alte Industriestandorte, z.B. ehem. Fabrikgelände in Treptow-Köpenick u.v.m..

    14.3. Demo gegen Verdrängung an der Rummelsburger Bucht

    „„Demonstration gegen Verdrängung an der Rummelsburger Bucht und Spaziergang zu Orten von Marginalisierung gestern und heute!“

    Sonntag 14.03.2021 | 14:00 Uhr | Hauptstraße Ecke Kynaststraße

    Twitter Hashtags: #b1403 #BuchtFürAlle

    Twitter Accounts: @t4mike_berlin

    Seit Jahren kämpfen verschiedene Menschen für den Erhalt der letzten Wohn-, Kultur- und Freiräume an der Rummelsburger Bucht. Doch trotz tausender Unterschriften und zahlreicher Demonstrationen wird die Kritik am Bebauungsplan „Ostkreuz“ von der Berliner Landes- und Bezirkspolitik ignoriert. Statt einer gemeinwohlorientierten  Stadtentwicklungspolitik werden durch Intransparenz,  rückgratlose Senats- und Bezirkspolitiker*innen und organisierte Verantwortungslosigkeit nur die Interessen von Großinvestor*innen wie Padovicz, Investa, Groth Gruppe und  Streletzki durchgesetzt, um eine profitorientierte Stadt zu schaffen, in der wir nicht mehr leben wollen.

    Deswegen laden wir am 14. März ab 14 Uhr  zu einer Demonstration um das Entwicklungsgebiet „Ostkreuz“.

    Außerdem werden wir vom geräumten Camp der Obdachlosen zum ehemaligen Berliner Arbeitshaus an der Rummelsburger Bucht gehen, um uns mit einen der Aktivist*innen der Initiative „Marginalisierung gestern und heute“  über die Brüche und Kontinuität von Ausgrenzung und Marginalisierung zu informieren.

    Anschließend soll es an der Ecke Kynaststraße/Hauptstraße ein Konzert geben. Die Aktionen sind Teil der Mobilisierung zum europaweiten Mietenaktionstages, der am 27.3. stattfindet.

    Gegen den Ausverkauf der Rummelsburger Bucht! Gegen Verdrängung und Gentrifizierung! Gegen hochpreisige Eigentumswohnungen und Aquarien für Tourist*innen. Eine Bucht für Alle!“

    Quelle: https://demotickerberlin.blackblogs.org/?p=586
    Abgerufen am 12.03.2021

    https://asanberlin.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/864/2021/03/b1403.jpg
    Bildquelle: https://asanberlin.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/864/2021/03/b1403.jpg

    Laufende Infos in Berlin

    Trotz Corona-Pandemie immer gut informiert und in Bewegung bleiben… :)
    Infochannels (links/urls/&telegram), für echte Freiräume in Berlin:
    Allgemeiner Demoticker für Berlin – https://demotickerberlin.blackblogs.org/ – https://t.me/demotickerberlin
    Interkiezionale – https://t.me/interkiezionale
    Meuterei – https://t.me/meutenews
    Syndikat – https://t.me/syndikat44
    Potse & Drugstore – https://t.me/drugstoreundpotseinfochannel
    Köpi & Wagenplatz – https://t.me/KopiNewsBerlin
    Antifa Demos Berlin – https://t.me/antifademosberlin
    Sowie Stressi, sowieso immer: https://stressfaktor.squat.net/ ;)

    Achtet bei allen Demos, Kundgebungen, Mahnwachen usw., immer auf ausreichend Abstand und eure Umgebung, tragt die richtigen Masken usw.. Bleibt gesund, haltet euch fit, seid solidarisch und bleibt achtsam. Take care, be aware.
    Der Kapitalismus ist die Dauerkrise. Die Coronakrise gemeinsam und solidarisch überwinden.

    Nuisance 666

    Link: https://www.mixcloud.com/nuisance666/yaya23-tribute-vinyl-mix-feb2021/listeners/

    Congrats Köpi

    Gestern wurde die Köpi 31 Jährchen alt.
    Wir gratulieren herzlich, mit der linken Faust ganz oben.
    One struggle, one fight, Rigaer Straße – Köpi bleibt!
    Hier ein paar nette aktuelle Videoempfehlungen dazu:

    „#KØPI is 31 today. Celebrate with us #DIY culture and alternative living in the heart of Berlin with a cake and online concerts! from 20:00″
    https://youtu.be/5nkb87zcFdY

    „#KØPI is 31! Usually, we would invite you all and party together for days. But now everything is under lockdown. Watch our Birthday Bonus Video celebrating the people and collectives making #KØPI & #KØPIPLATZ a vibrant community!“
    https://youtu.be/xfTn0rN2I2I

    Quelle: köpi newsgroup, telegram channel
    Links: http://twitter.com/kbleibt
    https://t.me/joinchat/AAAAAEaAp35T_Mv6CmSOHQ
    @KopiNewsBerlin